NetApps Innovationen für mehr Storage-Effizienz

Weniger Ressourcen verbrauchen entspricht der allgemeinen Gemütslage

12.07.2011 | Redakteur: Rainer Graefen

Häufig ist NetApp laut IDC auf dem ersten Platz zu finden. Manches Mal hat aber auch die Nummer 2 die Nase vor.
Häufig ist NetApp laut IDC auf dem ersten Platz zu finden. Manches Mal hat aber auch die Nummer 2 die Nase vor.

Ressourcenverschwendung gehörte seit den Urzeiten der IT zur Normalität im Rechenzentrum. Erst der jeweilige Schritt bei Mainframe-, Unix- oder x86-Architektur zur Hardware-Abstraktion, gemeinhin als Virtualisierung bezeichnet, sorgt für die effizientere Nutzung der Hardware.

Die größeren Anforderungen an ein Speichersystem sind schnell definiert: Die Daten sollen zuverlässig gespeichert werden, ohne Rücksicht auf ihre Form oder das Übertragungsmedium nehmen zu müssen.

Auf die Daten soll so schnell wie möglich zugegriffen werden können. Und wenn der Anwender es nicht erlaubt, dann soll auch kein anderer auf die Daten zugreifen können.

Das Datenwachtum erzwingt die Benutzung innovativer Funktionen

Oberflächlich betrachtet scheinen alle diese Anforderungen durch ein abgeschottetes Unternehmensnetzwerk befriedigt zu werden. Wer aber unter die Motorhaube schaut entdeckt in vielen Fällen, dass im Laufe der eigenen Unternehmensgeschichte viele unterschiedliche Betriebssysteme installiert worden sind.

Darauf laufen viele unterschiedliche Anwendungen, die entweder auf diverse Speichersysteme im lokalen Netzwerk (NAS) oder in einem speziellen Speichernetzwerk (SAN) oder auch auf lokal im Server installierte Festplatten zugreifen.

Abb. 1: Historisch gewachsene Infrastrukturen haben es in sich.

Aufgrund verschiedener Anforderungen aus der Vergangenheit entstanden in vielen Unternehmen einzelne „IT-Inseln“, die verschiedene Aufgaben erfüllen, vom Fileserving bis zu Mail- und Datenbankanwendungen.

Nach und nach sammeln sich dabei die unterschiedlichsten Infrastrukturen für NAS, SAN, Backup, Datenbanken und Maildienste an. Alle Dienste benutzen eigene Hardware wie Server, Storage und Netzwerke, werden mit unterschiedlichen Betriebssystemen betrieben und kommunizieren über verschiedenste Protokolle.

Dadurch war es lange Zeit nicht möglich, das Datenmanagement auf einem zentralen Storage-System abzubilden, d.h. verschiedenste Speichertechnologien mussten nebeneinander betrieben und administriert werden.

Abb. 2: Ein zentraler Speicherpool wird die IT-Inseln in Zukunft ablösen. Das wird viele Vereinfachungen mit sich bringen.

Die von NetApp wiederbelebte Idee der „Unified Storage Architecture“ zentriert nun auch in der Praxis alle Speicheraufgaben in einem System. Basis ist ein zentraler, dynamischer Speicherpool, der von einem Betriebssystem verwaltet wird, das ein zentrales Datenmanagement aller Speicherbedürfnisse ermöglicht und das alle Storage-Protokolle versteht und so auch mit den Systemen anderer Hersteller kommunizieren kann. Auch für die Datensicherheit ergeben sich damit Synergie-Effekt, da ein sehr effizientes Snapshot-System die Daten für die unterschiedlichen Backup-Prozesse der diversen angeschlossen Systeme bereitstellt.

weiter mit: Die Provisionierung aus dem Speicherpool

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