WD Black2 – SSD und HDD in einem Laufwerk

Western Digital bringt Tiered Storage in Windows-Rechner

| Redakteur: Nico Litzel

Western Digital kombiniert im Dual Drive „WD Black2“ (UVP 329 Euro) eine konventionelle Festplatte mit einem Terabyte Kapazität mit einer 120-Gigabyte-SSD. Im Gegensatz zu Hybridfestplatten arbeiten beide Geräte eingenständig – ein Caching findet nicht statt.
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Western Digital kombiniert im Dual Drive „WD Black2“ (UVP 329 Euro) eine konventionelle Festplatte mit einem Terabyte Kapazität mit einer 120-Gigabyte-SSD. Im Gegensatz zu Hybridfestplatten arbeiten beide Geräte eingenständig – ein Caching findet nicht statt. (Bild: Western Digital)

Western Digital erweitert das Angebot um „WD Black2“ – ein Laufwerk, das eine Ein-Terabyte-Festplatte mit einer 128-Gigabyte-SSD kombiniert.

Western Digitals jüngstes Produkt WD Black2 ist im Gegensatz zu Hybridfestplatten keine Caching-Lösung. Vielmehr kombiniert das Unternehmen eine Ein-Terabyte-Disk mit einer eigenständigen 128-Gigabyte-SSD (120 Gigabyte stehen Anwendern zur Verfügung). Beide Geräte packt Western Digital in ein 2,5-Zoll-Gehäuse mit 9,5 Millimetern Bauhöhe, das nur eine SATA-Verbindung braucht (SATA 6 Gbit/s).

Das WD-Black2-Laufwerk richtet sich an Anwender, die ihr Notebook, ihren PC oder ihr Single-Slot-All-in-One-System aufrüsten wollen. Unterstützt werden derzeit ausschließlich Windows-Betriebssysteme – von XP bis zur jüngsten Version 8.1.

Bei der WD Black2 werden zwei eigenständige Geräte kombiniert, daher ist keine Kombination der beiden Kapazitäten möglich. Nach der Installation erkennt das Betriebssystem zunächst nur die 120-Gigabyte-SSD-Partition. Nachdem die WD-Black-Software installiert wurde, taucht auch die Ein-Terabyte-HDD-Partition im System auf.

Unterschied zu Hybridfestplatten

Mit der WD Black2, erklärt das Unternehmen, erfülle man zwei Anforderungen von Anwendern: mehr Kontrolle und mehr Kapazität. Zwar schätzten Kunden die Hybridfestplatten (SSHD), wünschten sich aber mehr Kontrolle darüber, wo ihre Daten gespeichert werden. Diese Aufgabe übernehmen bei Hybridfestplatten Caching-Algorithmen – der Anwender hat im Gegensatz zur WD Black2 kaum Kontrolle darüber, wo seine Daten gespeichert werden. Daneben sind SSHDs als reine Caching-Lösungen konzipiert und bieten nur einige wenige Gigabyte Flash-Speicher für Files – zu wenig für ein komplettes Betriebssystem.

Western Digital liefert WD Black2 (Modellbezeichnung WD1001X06XDTL) bereits an OEMs aus. In den Handel sollen die Geräte für 299 Euro kommen.

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