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Speicherdichte von 520 Gigabit pro Quadratzoll im Labor erreicht Western Digital kündigt Festplatten mit drei Terabyte an

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Bis 2010 will Western Digital 3,5-Zoll-Festplatten mit einer Kapazität von drei Terabyte anbieten. Den aktuellen Stand der Technik präsentierte der Speicherhersteller auf der Perpendicular Magnetic Recording Conference (PMRC) in Tokio. Mit 520 Gigabit pro Quadratzoll erreicht Western Digital eine mehr als doppelt so hohe Speicherdichte, wie sie aktuelle Laufwerke aufweisen.

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Western Digital hat auf der Perpendicula Magnetic Recording Conference gezeigt, wie dicht sich Daten auf Festplatten packen lassen.
Western Digital hat auf der Perpendicula Magnetic Recording Conference gezeigt, wie dicht sich Daten auf Festplatten packen lassen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Um die gesteigerte Datendichte zu erreichen, kombiniert Western Digital verschiedene Verfahren. Daten werden per Perpendicular Magnetic Recording vertikal abgelegt und lassen sich damit sehr dicht aneinander packen. Für Schreib- und Leseköpfe kommt zudem die „Tunneling Magneto-Resistive Technik“ (TuMR) zum Einsatz.

Pro Festplattenscheibe will der Hersteller mit den Techniken 640 Gigabyte unterbringen. Für die Entwicklung größerer Laufwerke nennt Western Digital eine Faustformel, wonach sich die Speicherdichte jährlich um 40 Prozent erhöht.

Derzeit können Anwender auf dem Markt Festplatten mit Datendichten von 200 Gigabit pro Quadratzoll erwerben. Als Beispiel nennt Western Digital seine 2,5-Zoll-Platten der Scorpio-Reihe, die in Notebooks verbaut werden.

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