HDD-Angebot wird ausgebaut

Western Digital kündigt mehr Big-Data-Festplatten an

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Die neuen Ultrastar-Festplatten von Western Digital kommen im zweiten Quartal 2018 auf den Markt.
Die neuen Ultrastar-Festplatten von Western Digital kommen im zweiten Quartal 2018 auf den Markt. (Bild: Western Digital)

Festplattenhersteller Western Digital wird sein Angebot an Mainstream-Festplattenlaufwerken für Big-Data-Umgebungen in Unternehmen um eine neue Standard-Serie erweitern.

Die jetzt ankündigte Ultrastar-7K6-Reihe an luftbasierten Festplatten soll Modelle mit 4, 6 und 8 Terabyte Speicherplatz umfassen. Sie sind insbesondere für Rechenzentren in Unternehmen gedacht, deren Datenvolumen kleiner als das in Hyperscale-Umgebungen ausfällt. Die Festplatten eignen sich für den Einsatz mit Big-Data-Anwendungen wie etwa Analytics und verteilten Dateisystemen.

Laut Western Digital verzeichnen verteilte Dateisysteme oft Workloads, die für leistungsfähige Aufgabenverarbeitung eine hohe Zugriffsdichte erfordern. Der Hersteller betont, dass die Kapazitäten zwischen 4 und 8 Terabyte hierfür optimal geeignet sind. Als Schnittstelle kommt SAS- oder SATA zum Einsatz. Zudem sind Western Digitals Medien-Cache und ein Flash-basierter nichtflüchtiger Zwischenspeicher (NVC) an Bord. Die MTBF liegt bei zwei Millionen Stunden.

Start im zweiten Quartal

Die neuen Ultrastar-7K6-Festplatten mit 4 und 6 Terabyte Speicherplatz sind ab sofort zur Zertifizierung erhältlich. Sie bieten laut Western Digital bis zu 12 Prozent mehr Leistung als die Vorgängergeneration 7K6000. Die Festplatten lassen sich für herkömmliche Server- und Speicheranwendungen ebenso einsetzen, wie für verteiltes und skalierbares Computing oder in SAN- und NAS-Umgebungen. Das Modell mit 8 Terabyte Kapazität soll Ende des Quartals folgen. Ab dem zweiten Quartal 2018 sollen die Laufwerke dann allgemein verfügbar sein.

„Das Potenzial von Big Data verlangt nach immer höheren Kapazitäten für ein breites Anwendungsspektrum“, erklärt Brendan Collins, Vice President Marketing der Devices Business Unit von Western Digital. „Anwendungen der mittleren Kategorie, die heute auf 1-Terabyte- und 2-Terabyte-Konfigurationen basieren, benötigen demnächst höhere Kapazitäten. Unsere neuen Lösungen für Unternehmen verbinden technologischen Fortschritt und Western Digitals Führungsposition, wenn es um Kostenoptimierung im Bereich von Enterprise-Speicher geht, mit hoher Datendichte und einem luftgefüllten HDD-Design, das OEMs ermöglicht, Lösungen für Rechenzentren anzubieten, bei denen Big Data im Unternehmen bleibt und nicht komplett in die Cloud transferiert wird“, ergänzt er.

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