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SATA Express Interface auf x86-Mainboards mit Chipsatz der 9er-Serie Western Digital zeigt Prototyp von PCI Express Hardisk

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Im Rahmen der vergangenen Computex präsentierte Western Digital die erste Festplatte mit PCI-Express-Anbindung. Das dazu notwendige Interface wird künftig auf Intel-basierten Mainboards zu finden sein.

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Intels Mainboard-Chipsätze der 9er-Serie unterstützen SATA Express.
Intels Mainboard-Chipsätze der 9er-Serie unterstützen SATA Express.
(WD / Intel)

Als Grundlage für die Verbindung zwischen Mainboard und Halbleiter-Festplatte dient in Zukunft das SATA Express Interface, das als Next Generation Form Faktor eingeführt wurde und nun unter der Bezeichnung m.2 bekannt wird.

Diese Form der PCI-Express-Technik wird in Zukunft auf Mainboards mit Chipsätzen der 9er-Serie von Intel zu finden sein. Sie ermöglicht höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu zwei Gigabyte pro Sekunde, niedrigeren Energieverbrauch gegenüber bisherigen SATA-Varianten und mehr Freiheit für Hersteller bei der Komponentengestaltung.

Kostensparend und abwärtskompatibel

SATA Express ist bereits seit rund drei Jahren in Vorbereitung. 2013 wurden konkrete Spezifikationen veröffentlicht, Western Digital präsentierte schon jetzt gemeinsam mit Partnern den ersten Prototyp. Dank Abwärtskompatibilität lassen sich auch bestehende SATA-Festplatten in SATA-Express-Systeme integrieren.

Zudem wird die PCI Express Sync Line dank SRIS („separate reference clock with independent spread spectrum clocking“) überflüssig, was zu reduzierten Gesamtkosten für Kabel führt.

Die SRIS-Technik sieht einen separaten Taktgeber in der Storage-Hardware vor, wodurch auf komplexe Abschirmungen, die ansonsten zur Übertragung der PCI-Express-Synchronisationssignale notwendig sind, verzichtet werden kann. Mainboard-Hersteller wie Asus oder Gigabyte haben bereits neue Modelle mit integrierter SATA-Express-Technologie angekündigt.

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