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Festplatten für das Rechenzentrum Western Digitals Goldstück

| Autor / Redakteur: Klaus Länger / Rainer Graefen

Mit der Gold-Baureihe bringt Western Digital eine weitere Serie von SATA-Festplatten für das Rechenzentrum auf den Markt. Sie nutzt die Helioseal-Technologie und fügt sich in die Farbenstrategie des Herstellers ein.

Bis zu acht Terabyte Kapazität durch Helium-Füllung: Die WD-Gold-HDDs für das Rechenzentrum von WD.
Bis zu acht Terabyte Kapazität durch Helium-Füllung: Die WD-Gold-HDDs für das Rechenzentrum von WD.
(Bild: WD)

Western Digital nutzt für die Unterscheidung der internen Festplatten gegenüber den Kunden seit einiger Zeit ein System mit Farb-Bezeichnungen, die für den empfohlenen Einsatzbereich der HDDs stehen: WD Blue oder Black für Desktop-PCs, WD Red für NAS-Systeme und WD Purple für Video-Überwachungssysteme. Nun kommt noch die Farbe Gold dazu.

Gold für das Rechenzentrum

Bisher war bei Data-Center-Festplatten von Western Digital mit einer Kapazität von sechs TByte bei der WD Ae das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Laufwerke der Gold-Baureihe mit SATA-Interface gibt es nun mit Kapazitäten zwischen vier und acht Terabyte.

Möglich ist die Steigerung der Kapazität durch die Nutzung der von der WD-Tochter HGST entwickelten Helioseal-Technik mit einem heliumgefüllten Festplattengehäuse. Im Gegensatz zu der ebenfalls schon mit Helium gefüllten WD Red mit acht TByte arbeitet die WD Gold allerdings mit einer höheren Drehzahl von 7.200 statt 5.400 U/Min und damit deutlich höherer Leistung.

Die soll sich laut WD auch gegenüber den bisherigen Server-Platten des Herstellers verbessert haben. Im Vergleich zur WD Re sollen bis zu 18 Prozent sequentielle Leistungssteigerung und über 30 Prozent Verbesserung bei der zufälligen Schreibleistung möglich sein.

Hier spielt die medienbasierte Zwischenspeicherung eine Rolle, bei der Daten aus dem DRAM-Cache zunächst auf reservierten und schnell erreichbaren Bereichen der Magnetscheiben zwischengespeichert werden. Zudem soll die WD Gold noch besonders sparsam sein: WD verspricht einen um bis zu 26 Prozent niedrigeren Stromverbrauch im Vergleich zu 8-TByte-Enterprise-HDDs anderer Hersteller.

Lange Lebensdauer und 24/7-Support

Für die 8-TByte-Variante der WD Gold gibt der Hersteller eine MTBF von 2,5 Millionen Stunden an, bei der WD Re waren es noch zwei Millionen Stunden. Zudem gibt es fünf Jahre Garantie und eine rund um die Uhr erreichbare Service-Hotline.

Im eigenen Online-Shop verkauft Western Digital das 8-TByte-Modell WD8002FRYZ für 558 Euro, die 6-TByte-Variante WD6002FRYZ für 443 Euro und das 4-TByte-Einstiegsmodell WD4002FRYZ für 275 Euro. Empfohlene Händlerpreise gibt das Unternehmen derzeit nicht an.

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 Klaus Länger

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