Mit Software-defined Storage die Speicherkosten reduzieren

Wie man mehr Speicherkapazität für weniger Geld bekommt

| Autor / Redakteur: Stefan Fischer, Business Consultant / Rainer Graefen

Zadara Storage bietet Datei- und Blockspeicherplatz als Service entweder in den Räumlichkeiten des Anwenders, oder über globale Dienstleister an. Berechnet wird nur der tatsächliche Verbrauch.
Zadara Storage bietet Datei- und Blockspeicherplatz als Service entweder in den Räumlichkeiten des Anwenders, oder über globale Dienstleister an. Berechnet wird nur der tatsächliche Verbrauch. (Zadara)

Die Internet Service Provider machen es vor: sie verschenken gigantische Mengen an Speicherkapazität. Für den unternehmerischen Einsatz ist das allerdings nicht praktikabel, da Quantität die erforderliche Qualität nicht ersetzt. Das Startup Zadara eröffnet einen praxistauglichen Mittelweg mit performanter Skalierfähigkeit und Bezahlbarkeit.

Beim Thema Software Defined Storage (SDS) geht es meist um folgende Merkmale: Agilität, Flexibilität und Hardwareunabhängigkeit. Dies sind mit Sicherheit wichtige Eigenschaften von SDS und manche betrachten sie sogar als dem Begriff innewohnend.

Durch die Entkopplung von Hard- und Software kann SDS in allen wichtigen Aspekten - Kapazität, Performance und Nutzerzahl - einfacher und effizienter sowohl auf- als auch abwärts skaliert werden.

Das Ergebnis ist mehr Agilität bzw. Handlungsfreiheit für Unternehmen, da sie mit SDS schneller auf neue Anforderungen wie die Einführung neuer umsatzgenerierender Anwendungen oder erforderliche Sparmaßnahmen in schwierigen Zeiten reagieren können.

Neue Optionen für den Storage-Beschaffungsprozess

Doch SDS verfügt über eine weitere ebenso wichtige Eigenschaft, über die nur selten gesprochen wird, selbst wenn ohne sie mehr Handlungsspielraum für Unternehmen ein leeres Versprechen bleiben muss. Gemeint sind die Auswirkungen von SDS auf Geschäftsmodelle. Der Verkauf von traditionellen auf Hardware basierenden Speichermedien erfolgt nach einem festen Muster.

Das Produkt wird sorgfältig ausgewählt, man bezahlt es und nutzt es mehrere Jahre lang bis die Wartungskosten den Restwert überschreiten. Sobald es völlig ausgelastet oder veraltet ist, beginnt das Auswahlverfahren von Neuem. Weil der Wechsel von einem Produkt zu einem anderen selbst innerhalb des Sortiments ein- und desselben Herstellers teuer, störend und zeitaufwendig ist, muss man seine Wahl mit Bedacht treffen, um Fehler zu vermeiden.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Zadara Storage

Dafür muss man über mehrere Monate hinweg die zukünftigen Storage-Anforderungen seines Unternehmens ermitteln, die technischen Daten verschiedener Produkte mit diesen Anforderungen vergleichen und Tests mit den Produkten durchführen, um zu prüfen, ob sie die Anforderungen erfüllen. Generell bedeutet das auch, dass man in mehr Kapazität und Leistungsfähigkeit investiert als nötig, um auf der sicheren Seite zu sein und das Risiko zu verringern, zu schnell zu einem neuen Produkt migrieren zu müssen.

Die variable Speichernutzungsberechnung macht den Unterschied

Dieses traditionelle Capex-Modell (Capital expenditures) verhindert flexibles Handeln, da viel Zeit in Analysen, Tests und den Einkauf investiert werden muss. Es hält davon ab, Änderungen in Zeiträumen, die kürzer als ein Jahr sind, vorzunehmen, und es bedeutet einen Nachteil für Unternehmen, die ihren Speicher voll auslasten.

Wenn SDS nun mit demselben, alten Geschäftsmodell verkauft würde, werden seine Vorteile völlig zunichtegemacht und es erscheint wesentlich unattraktiver, als es tatsächlich ist. SDS sollte daher mit einem Geschäftsmodell angeboten werden, das den Eigenschaften von SDS entspricht und seine Vorteile sogar noch unterstreicht.

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