Big Data als Chance für den Channel

Wie sich die Datenflut zum Sprechen bringen lässt

| Redakteur: Michael Hase

Von Big Data versprechen sich Unternehmen die Fähigkeit, bessere Entscheidungen zu treffen.
Von Big Data versprechen sich Unternehmen die Fähigkeit, bessere Entscheidungen zu treffen. (© Ben Chams - Fotolia.com)

Big Data steht für Techniken, mit denen sich aus der wachsenden Menge unstrukturierter Daten nützliche Erkenntnisse gewinnen lassen. Bei EMC besitzt das Thema inzwischen den gleichen Stellenwert wie Cloud Computing.

Schon kurz nach Barack Obamas Wiederwahl war sich das Time Magazine sicher, welchen Helfern der US-Präsident seinen Erfolg am meisten zu verdanken habe: seinen Data Scientists. Sie werteten Millionen soziodemografischer Daten in den entscheidenden Swing States aus und modellierten daraus Profile typischer Wechselwähler. Auf dieser Basis war es dem Wahlkampfteam möglich, Inhalte gezielt auf Wählergruppen zuzuschneiden und sie über Social Media zu kommunizieren.

Das Beispiel zeige die Macht der Daten, betont Sabine Bendiek, Geschäftsführerin von EMC Deutschland. „Es ist unsere tiefe Überzeugung, dass Big Data das nächste große Thema nach Cloud Computing wird.“ (Siehe Interview.)

Tatsächlich ähnelt der Hype um Big Data zunehmend demjenigen, den Cloud Computing vor wenigen Jahren auslöste. Nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande haben große Publikumsmedien wie die Zeit oder die Süddeutsche Zeitung dem Thema bereits ausführliche Beiträge gewidmet.

Komplex und vielschichtig

So schlicht die beiden Wörter einerseits daherkommen, so komplex und vielschichtig ist Big Data andererseits. Im Kern geht es um das Problem, wie Unternehmen den stetig wachsenden Anteil unstrukturierter Daten, die mit relationalen Datenbanken und klassischen Analyse-Werkzeugen nur unzureichend zu verarbeiten sind, beherrschen können. Eine allgemein anerkannte, einheitliche Definition von Big Data hat sich bislang nicht durchgesetzt. Das Würzburger Marktforschungsinstitut BARC beispielsweise versteht darunter „Methoden und Technologien für die hochskalierbare Erfassung, Speicherung, Analyse strukturierter, halbstrukturierter und unstrukturierter Daten“.

Laut Gartner sind es drei Aspekte, die Big Data ausmachen: die schiere Datenmenge („Volume“), die Geschwindigkeit, mit der sich die Daten ansammeln („Velocity“), und die Vielfalt der Formate („Variety“). Das enorme Datenwachstum erfordert den Analysten zufolge „kosteneffiziente und innovative Methoden der Informationsverarbeitung, die vertiefte Einsichten für die Entscheidungsbildung liefern“.

Warum die Datenmengen weltweit so rasant anschwellen, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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