Kommentar von Nick Spittle, Toshiba Electronics Europe

Wie sich eSSDs im Datacenter optimal nutzen lassen

| Autor / Redakteur: Nick Spittle / Nico Litzel

Die eSSDs der PX02SM-Serie basieren auf 24-Nanometer-NAND-Flash. Die eSSDs verfügen über Speicherkapazitäten von 200, 400, 800 Gigabyte oder 1,6 Terabyte und bieten Übertragungsraten von bis zu 12 Gbit/s mit einer Dual-Port-SAS-Schnittstelle.
Die eSSDs der PX02SM-Serie basieren auf 24-Nanometer-NAND-Flash. Die eSSDs verfügen über Speicherkapazitäten von 200, 400, 800 Gigabyte oder 1,6 Terabyte und bieten Übertragungsraten von bis zu 12 Gbit/s mit einer Dual-Port-SAS-Schnittstelle. (Bild: Toshiba)

Schnelle Zugriffszeiten, geringer Energieverbrauch: Enterprise-SSDs werden für das Rechenzentrum immer interessanter. Vor allem bei Tiered-Storage-Architekturen zeigen die neuen Speicher ihre Stärken und lassen sich ideal mit herkömmlichen Festplatten kombinieren.

Datenbanken, Anwendungen, Feeds, soziale Netzwerke, E-Mails, Bilder, Videos, Sensoren – die stetig anschwellende Datenflut hat viele Quellen und vor allem eine Konsequenz: Viele herkömmliche IT- und Storage-Infrastrukturen stoßen an ihre Grenzen. Unternehmen sind deshalb zunehmend auf intelligente Speichertechnologien angewiesen, die große Kapazitäten mit kurzen Zugriffszeiten kombinieren und dabei kosteneffizient sind. Noch dominieren herkömmliche Festplatten den Markt. Aufgrund ihrer höheren Speicherdichte können sie mehr Daten pro Volumeneinheit speichern als DRAM oder Flash-SSDs – und so bei einem niedrigeren Preis eine höhere Speicherkapazität bieten.

Doch die Bedeutung von Enterprise Solid State Drives (eSSDs) nimmt stetig zu. Ihre größte Stärke: Da sie keinen Schreib-Lesekopf zum Einlesen der Daten in Position bringen müssen, bieten sie einen erheblich schnelleren Datenzugriff als herkömmliche Festplatten. Einem breiten Einsatz bei mobilen Geräten aber auch im Rechenzentrum steht nichts mehr im Wege.

Ein weiterer Vorteil ist der geringere Energieverbrauch. Die meisten SSDs basieren auf NAND-Flash-Speicher, die Daten aufbewahren können, ohne dabei ständig mit Strom versorgt werden zu müssen. Da sie außerdem Festkörperspeicher verwenden und dadurch über keine mechanischen Teile verfügen, sind sie sehr stoß- und vibrationsresistent. Das führt zu einem geringen Risiko mechanischen Versagens, weshalb sich eSSDs als verlässliche Technologie für die Speicherung unternehmenskritischer Daten geradezu anbieten.

Ein wesentlicher Treiber für die Verbreitung von SSDs in Unternehmen ist auch die Virtualisierung. Immer mehr Unternehmen greifen über virtuelle Desktops auf Daten aus der Cloud zu. Dadurch werden die Server stark in Anspruch genommen und es entstehen I/O-Bottlenecks. Mit ihren schnellen Zugriffszeiten und dem damit einhergehenden hohen Input/Output pro Sekunde (IOPS), schaffen eSSDs auch hier zuverlässig Abhilfe.

Nur noch geringe Abstriche bei der Kapazität

Wenn die Kapazität der Solid State Drives weiter steigt und die Preise sinken, wird der Einsatz von eSSDs auch im Rechenzentrum schneller zunehmen. Die Abstriche, die Unternehmen bei der Kapazität machen müssen, sind heute schon gering. So bietet Toshiba beispielsweise eine eSSD mit 1,6 Terabyte an. Es handelt sich dabei um eine eSSD mit NAND-Technologie, die auf einer kosteneffizienten – im 24-Nanometer-Fertigungsverfahren produzierten – Enterprise Multi-Level Cell (eMLC) basiert. Neben einer Speicherkapazität von 1,6 Terabyte bietet sie eine Übertragungsrate von bis zu 12 Gigabit pro Sekunde mit einer Dual-Port-SAS-Schnittstelle. Auch in puncto Zuverlässigkeit können die Laufwerke überzeugen: Der Schutz der gespeicherten Daten wird unter anderem durch ein hocheffizientes Error-Correction-Code-Verfahren (ECC) sichergestellt.

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