Scale-out anstelle Scale-up

Wie sich Investionen in Speicherlösungen verkaufen lassen

| Redakteur: Tina Billo

Wie sich das in Folge der Digitalisierung zu bewältigende Datenaufkommen entwickelt, ist schwierig einzuschätzen. Klar jedoch, dass eine Speicherinfrastruktur vonnöten ist, die mit jedweder Entwicklung Schritt halten kann.
Wie sich das in Folge der Digitalisierung zu bewältigende Datenaufkommen entwickelt, ist schwierig einzuschätzen. Klar jedoch, dass eine Speicherinfrastruktur vonnöten ist, die mit jedweder Entwicklung Schritt halten kann. (Bild: gemeinfrei / CC0)

Dass die digitale Transformation ein Baustein ist, um das Wachstum des Unternehmens voranzutreiben, dessen sind sich CFOs bewusst. Ebenso, dass hierfür ein guter technischer Unterbau nötig ist. Geht es um Investitionen in Speicherlösungen - sei es Hard- oder Software, spielt für sie neben dem erzielbaren ROI ebenso Zukunftssicherheit eine entscheidende Rolle.

Einhergehend mit dem digitalen Wandel wird die Menge an zu verarbeitenden und abspeichernden Daten in den nächsten drei bis vier Jahren weiter anschwellen, darüber sind sich Finanzverantwortliche in kleineren und mittelständischen Unternehmen einig. 34 Prozent rechnen mit einer Zunahme von 50 bis 100 Prozent, weitere 18 Prozent mit mehr als einer Verdoppelung.

Doch wie genau sich die zu bewältigenden Informationsmengen tatsächlich entwickeln, schätzen die meisten unter ihnen als unvorhersehbar ein. Genau das bereitet Kopfschmerzen, da sich dadurch die künftig für die Speicherung und Verwaltung von Daten anfallenden Kosten nur schwer kalkulieren lassen.

Dementsprechend rechnen 76 Prozent - das heißt jeder dritte CFO - damit, dass diese eskalieren könnten, so da Ergebnis einer im Herbst 2017 im Auftrag von Fujitsu von dem Marktforschungsunternehmen Freeform Dynamics durchgeführten Befragung. Sorge bereitet ihnen dabei nicht nur die Bereitstellung weiterer Speicherkapazität. Sondern auch, dass die für das Management erforderlichen personalbezogenen Kosten aus dem Ruder laufen könnten.

Modernisierungsargumente

Im Hinblick auf die Hardware fürchten die Finanzchefs, dass sich die Kapazität der bereits im Einsatz befindlichen klassischen Speichersysteme nicht skalieren lässt und diese daher vor Ablauf ihrer ursprünglich geplanten Lebensdauer ersetzt werden müssen.

Des Weiteren erfordert der Umgang mit den Daten aus ihrer Sicht verstärkt hochqualifizierte Mitarbeiter. Reichen die vorhandenen Kenntnisse nicht aus, muss in Schulungen investiert oder das Team ausgebaut werden. All das kostet Geld.

Wettbewerbsfaktor IT

Die gute Nachricht: 59 Prozent der CFOs sind sich darüber im Klaren, dass die effiziente Abwicklung von Geschäftsabläufen passender technischer Lösungen bedarf. Ein Viertel von ihnen erachtet den Einsatz innovativer Technologien rund um Storage und das Datenmanagement in diesem Zusammenhang als zentral, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

Im Fokus steht dabei, dass diese so ausgelegt sind, dass geschäftskritische Informationen möglichst durchgängig verfügbar sind. Das wiederum fordert Hard- und Software, die alle für die Sicherheit und den Schutz der Daten erforderlichen Features bieten.

Worauf es CFOs ankommt

Die Akzeptanz in neue Speichertechnologien zu investieren ist bei CFOs also da, insofern diese so ausgelegt sind, dass sie den digitalen Transformationsprozess und die damit verbundenen Geschäftsziele unterstützen.

Als besonders wichtig werden von ihnen dabei folgende Punkte angesehen:

  • die Lösungen sollten einen hohen Automatisierungsgrad aufweisen, so dass manuelle Eingriffe seitens der Mitarbeiter weitestgehend verzichtbar werden. Dadurch gestaltet sich das Management einerseits weniger aufwändig, andererseits lassen sich mit dem Betrieb verbundene Risiken minimieren.
  • Speicherkapazitäten sollten bedarfsgerecht erweiterbar sein, ohne dass ein kompletter Systemaustausch erforderlich ist. Ein "Pay-as-you-Grow-Ansatz wird dabei favorisiert.
  • um den Schutz der Investitionen langfristig zu gewährleisten, sollten sich neu aufkommende Technologien einbinden und nutzen lassen können.

Scale-up war gestern

Im Umkehrschluss bedeutet dies für IT-Verantwortliche, dass sie sich den Rückhalt der CFOs für eine Modernisierung der Speicherinfrastruktur durchaus sichern können. Voraussetzung ist, dass die bestehenden Lösungen unter geschäftlichen Gesichtspunkten gesehen dem voraussichtlichen Datenwachstum nicht dauerhaft gewachsen sind.

"Die Resultate unserer Studie bestätigen, dass Sicherheit und ein effektiver Schutz der Daten zentrale Punkte sind, wenn Unternehmen ihre Storage-Umgebung modernisieren", erläutert Olivier Delachapelle, Head of Category Management Data Center EMEIA bei Fujitsu, die aus der Befragung gewonnenen Erkenntnisse.

"Außerdem spielt für 90 Prozent der Finanzverantwortlichen Zukunftsfähigkeit eine wichtige Rolle. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung sind deshalb die Tage traditioneller Scale-up-Ansätze bei Speichersystemen gezählt. Das gilt insbesondere für kleinere und mittelständische Unternehmen. Denn diese benötigen Lösungen, die ihnen keine Steine in den Weg legen, wenn sich die Anforderungen an Storage- und Backup-Systeme ändern.

Die kompletten Befragungsergebnisse lassen sich in dem von Fujitsu veröffentlichten White Paper mit dem Titel "Speicherinvestitionen aus der Finanzperspektive" nachlesen.

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