Das Snapshot-Backup zeigt den Weg ins Petabyte-Zeitalter

Windows-Anwender profitieren von granularen Datensicherungs-Schnappschüssen

27.05.2009 | Autor / Redakteur: Wolfgang Hitzler und Klemens Poschke, IBM Software Group / Rainer Graefen

Ein Snapshot-Manager sorgt bei Tivoli für Ordnung.
Ein Snapshot-Manager sorgt bei Tivoli für Ordnung.

Die Hauptursache steigender Sicherungszeiten wird nicht durch die Datenmenge bestimmt, es ist vielmehr die wachsende Anzahl der zu sichernden Dateien. Dies der Ausgangspunkt unserer beiden IBM-Autoren, die den Snapshot in Windows-Umgebungen anderen Datensicherungskonzepten mit VTL- oder Deduplizierungs-Technik vorziehen würden.

Datensicherungsstrategien werden heute bei Kunden auf den Prüfstand gestellt, wenn steigende Datenmengen auf wenigen zu konsolidierenden Serverinstanzen die verfügbaren zeitlichen und physischen Ressourcen immer weiter fordern.

Deshalb ist es Zeit, sich mit neuen methodischen Ansätzen bei der Datensicherung zu beschäftigen, um für das Petabyte-Zeitalter gerüstet zu sein. Eine vielversprechende Alternative zu traditionellen und auch modernen Sicherungsmethoden ist die Snapshot-Technik.

Der Datenblock ist die Backup-Konstante

Kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) oder Niederlassungen großer Firmen brauchen heute Datensicherungslösungen, die einfache und schnelle Disk-basierte Verfahren mit hohem Automationsgrad miteinander verbinden, ohne auf die Option zentraler Administration oder der Erstellung von Auslagerungskopien verzichten zu müssen.

Snapshot-Sicherungsverfahren erlauben ganz allgemein die Sicherung großer Datenmengen ohne Abhängigkeit von der Anzahl der gesicherten Datenobjekte, weil sie auf der Block-Ebene der Plattenspeicher oder Filesysteme angewendet werden.

Aber auch für die Anwendungssicherung sind sie interessant, weil sie schnell punktuelle Sicherungsstände erzeugen können, was vor allem vor Versionsumstellungen oder zur Kontrolle bei Fehlerkorrekturen Sicherheit schafft.

Auf die richtige Konsistenz kommt es an

Allen Snapshot-Verfahren ist eigen, dass ein Backup im laufenden Betrieb technisch möglich, aber nur dann empfehlenswert ist, wenn beim Snapshot konsistente (unveränderliche) Datenzustände garantiert sind.

Das kann durch integrierte (copy-on-write, redirect-on-write) oder externe Verfahren vor dem Snapshot (Pre-Processing) oder durch direkte Integration des Snapshot in die Daten-/Anwendungsstruktur erreicht werden (z.B. Nutzung von Microsoft VSS Flush Verfahren).

Windows im Griff: IBM Tivoli Storage Manager Fastback

Im Folgenden wird am Beispiel „IBM Tivoli Storage Manager Fastback“ beschrieben, wie man ausschließlich Snapshot-Verfahren für die Sicherung/Rekonstruktion verbreiteter Fileserver- und Anwendungsumgebungen unter Windows einsetzen kann.

Die Software kombiniert schnelle Restauration auf Einzeldateiebene mit der Betriebssystemrekonstruktion, der sofortigen Anwendungsverfügbarkeit beim Restore und der optionalen Replikation von Snapshots an einem zentralen Standort.

weiter mit: Netzwerk-Server speichert die Schnappschüsse

 

Snapshots haben ihre Schwächen

 

Der IBM Tivoli Storage Manager Fastback in Windows Fileserver und Anwendungs-Umgebungen:

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