Die Gurus der Künstlichen Intelligenz, Teil 2

Wo Expertensysteme zur Schule gehen

| Autor / Redakteur: Rudi Kulzer / Rainer Graefen

Das Vorläuferkonzept stammt ursprünglich von dem gleichnamigen Unternehmen Siri, das Apple im Jahr 2010 übernommen hatte. Die Firma. wurde 2007 von Dag Kittlaus, Adam Cheyer und Tom Gruber gemeinsam mit Norman Winarsky von SRI International gegründet. Kittlaus leitete das Projekt r bis zur Veröffentlichung des iPhone 4s und verließ anschließend Apple

Assistenten müssen zuhören können

Zum Marktstart am 14. Oktober 2011 verstand Siri die Sprachen Englisch, Deutsch und Französisch. Apple kennzeichnet diese Version von Siri zunächst als eine Beta-Version. Das Programm kann als persönlicher Assistent agieren, indem es auf Fragen des Nutzers passende Antworten liefert oder Kommandos ausführt, die sonst eine manuelle Eingabe erfordern.

Der besondere Nutzen liegt also darin, das Gerät mit der Siri-Software ohne Augenkontakt für komplexere Aufgaben bedienen zu können. Solche Aufgaben sind beispielsweise Anrufe zu Personen im Telefonbuch aufbauen, Kalendereinträge vornehmen, Erinnerungen zu Veranstaltungen oder Gedächtnisstützen aufnehmen kann.

Das Wissen des Internets

Zweieinhalb Jahre nach der Vorstellung von Apples Siri kontert Microsoft Anfang April 2014 auf der Entwicklerkonferenz „Build“ in San Francisco mit „Cortana“. Microsofts digitale persönliche Assistentin kommt mit Windows Phone 8.1 aufs Handy.

„Sie besitzt das Wissen des Internets“, verkündete stolz Entwicklungschef Joe Belfiore. Allerdings handelt es sich bei der Computerstimme noch um eine Beta-Version für die USA. Später soll Cortana laut Belfiore auf Großbritannien und China ausgeweitet werden. Von Deutschland war zunächst keine Rede.

Cortana greift auf die Ergebnisse von Microsofts Suchmaschine Bing zurück. Darüber hinaus kann sie in den Terminkalender oder auch in die E-Mails auf dem Smartphone schauen. „Wir arbeiten an vielen weiteren Angeboten“, versprach Belfiore So werde Cortana auch mit fremden Apps zusammenarbeiten können.

Verstehen ist orts- und situationsbezogen

Im Kontext der neuen Assistenten muss auch "Google Now" genannt werden, Das ist eine Erweiterung der Google Search App, die als intelligenter persönlicher Assistent für Googles Android und Apples mobiles Betriebssystem iOS dient.

Google Search bietet eine Spracherkennungssoftware zur Verarbeitung von natürlich gesprochener Sprache. Als Konkurrenzprodukt zu Apples Siri und Samsungs S Voice war Google Search mit Google Now erstmals 2012 in Android 4.1 auf dem Galaxy Nexus verfügbar. Am 29. April 2013 wurde Google Now für iOS veröffentlicht.

Der große Unterschied von Google Now zu Siri ist beispielsweise dass die Informationen situations- und ortsbedingt erscheinen – etwa vor einem Termin die Route zum entsprechenden Ort des Termins anzeigen. Hier ist im Zusammenhang mit „Local based Services“ noch einiges zu erwarten.

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