Dienstleister MTI und seine Erfahrungen beim Verkauf der vBlocks

Woran es beim Joint Venture von Cisco, EMC und VMware auf Vertriebsseite noch hakt

Seite: 2/4

Firmen zum Thema

Liefer-Kette hakt

Ganz so reibungslos läuft es aktuell bei der Logistik noch nicht: „Die Komponenten zu den vBlocks werden von den Herstellern noch einzeln angeliefert. Die Koordination ist sehr aufwändig“, so die Erfahrung des MTI-Vertriebs-Chefs. „Die EMC-Produkte beziehen wir direkt beim Hersteller, die VMware- und Cisco-Komponenten über die Distribution.“

Aus Sicht von Magirus-Zentraleurpa-Chef Jörg Speikamp ist hier die Distribution gefordert, die Hersteller logistisch zu unterstützen und das Liefer-Prozedere zu verbessern. „Wir gehen davon aus, dass Cisco zum Start des neuen Geschäftsjahres Anfang August sowohl ein gemeinsames Supply-Chain-Modell als auch Partnerprogramm für das vBlock-basierte Datacenter vorstellen wird“, schätzt Speikamp.

Die Nachfrage nach den Cloud-fähigen vBlock-Modellen kommt momentan vor allem von Enterprise- und gehobenen Mittelstands-Kunden. „Wir befinden uns erst am Anfang der Marktdurchdringung. Die Zeit, bis hier die Nachfrage richtig losgeht, kann jetzt genutzt werden, um die Lieferkette zu optimieren“, so Münchow.

Wie hoch Dirk Münchow das Risiko einschätzt, dass Hersteller ihre Vertriebspartner aus dem Cloud-Geschäft verdrängen können, lesen Sie auf der folgenden Seite.

(ID:2045517)