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Workstation

| Redakteur: Gerald Viola

Eine Workstation ist ein Computer, der für den individuellen Gebrauch vorgesehen ist, jedoch schneller und leistungsfähiger als ein normaler PC. Er wird in geschäftlichen oder professionellen

Eine Workstation ist ein Computer, der für den individuellen Gebrauch vorgesehen ist, jedoch schneller und leistungsfähiger als ein normaler PC. Er wird in geschäftlichen oder professionellen Umgebung eingesetzt. Workstations und dafür konzipierte Anwendungen werden von Ingenieurbüros, Architekten, Grafik-Designer und Organisationen, Abteilungen sowie Personen, die einen schnelleren Mikroprozessor, viel RAM (Random Access Memory) und spezielle Features wie schnelle Grafikkarten benötigen. Historisch betrachtet wurde die Workstation von der Technologie her etwa gleichzeitig und für die gleiche Kundschaft entwickelt wie das Unix-Betriebssystem, das oft als Betriebssystem für Workstations verwendet wird. Die erfolgreichsten Hersteller von Workstations dieser Art sind Sun Microsystems, Hewlett-Packard, DEC und IBM.

2) Bei IBM und anderen Unternehmen bedeutet der Begriff "Workstation" auch "jeden individuellen, persönlichen Computerstandort, der mit einem Mainframe-Computer verbunden ist". In den heutigen Unternehmensumgebungen haben viele Mitarbeiter solche Workstations. Es handelt sich um PCs, die mit einem Local Area Network (LAN) verbunden sind, das wiederum die Ressourcen eines oder mehrerer größerer Computer verteilt. Weil es sich dabei um PCs handelt, können sie unabhängig vom Mainframe genutzt werden, davon ausgehend, dass dort Anwendungen installiert und dass Festplatten vorhanden sind. Durch die Nutzung des Begriffs "Workstation" (von IBM teilweise auch "programmierbare Workstation" genannt) wurde früher zwischen der Workstation und dem "Terminal" oder "Display Terminal" (oder auch "Dumb Terminal") beispielsweise dem 3270 Information Display System unterschieden.

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