Empfehlungen von LSI

Zehn Tipps für den Einsatz von Solid State Storage in Unternehmen

04.10.2011 | Autor / Redakteur: LSI / Nico Litzel

Solid State Storage kann die Leistung von Anwendungen erheblich steigern. LSI hat zehn Empfehlungen zusammgestellt, worauf Unternehmen beim Einsatz der Halbleiterspeicher achten sollten.
Solid State Storage kann die Leistung von Anwendungen erheblich steigern. LSI hat zehn Empfehlungen zusammgestellt, worauf Unternehmen beim Einsatz der Halbleiterspeicher achten sollten.

Solid State Storage steigert die Leistung von Anwendungen erheblich, da sich die Latenzzeiten beim Lesen und Schreiben verringern. Insbesondere Workloads mit zufälligen Zugriffen können von Solid State Storage profitieren. Typische Einsatzszenarien sind beispielsweise Datenbankapplikationen wie Oracle, SAP, MySQL, Data Mining und Analysen in der Finanzbranche. LSI hat Tipps für den Einsatz von Halbleiterspeichern im Unternehmen zusammengestellt.

Die Storage-Experten von LSI haben folgende zehn Empfehlungen zusammengestellt, die es beim Einsatz von Solid State Storage (SSS) im Unternehmensumfeld zu beachten gilt:

Formfaktor

Zu den SSS-Formfaktoren zählen Solid State Drives (SSDs), die entweder als Cache oder als Datenspeicherlaufwerke implementiert werden können sowie PCI-Express-basierende Speicheradapter mit komplett integrierten Solid-State-Storage-Modulen. Während SSDs eine austauschbare Solid-State-Storage-Alternative zu Hard Disk Drives (HDDs) für die einfache Integration in bestehende HDD-Speicherumgebungen darstellen, bietet PCI Express als gewählter Formfaktor den schnellsten Leistungsschub bei gleichzeitig geringstem Platzbedarf, da die Lösung komplett innerhalb des Servers sitzt. Außerdem ist sie in puncto Installation und Konfiguration am einfachsten zu bedienen.

Kosten kontra Leistung

Der gängigste Ansatz für die Implementierung von Solid State Storage in heutigen Enterprise-Umgebungen ist der, mit SSS als dediziertem Storage-Volumen in der gleichen Art und Weise umzugehen, in der man traditionelle, rotierende Medien oder HDDs konfiguriert. Während rotierende Medien eins zu eins nur teuer ersetzt werden können, sind die mit ihnen verbundenen Leistungsgewinne und Latenzreduzierungen erheblich, insbesondere in Applikationsumgebungen, in denen die Datenverarbeitung und -analyse in Echtzeit geschehen muss.

Geringe Anschaffungs- und Betriebskosten

Hohe Energiekosten, Anforderungen der Strom- und Kühlsysteme, ebenso wie der Rund-um-die-Uhr-Betrieb und begrenzte Stellfläche sind einige der Gründe, warum Enterprise Flash und Solid State Storage sich für viele Applikationen und Unternehmen anbieten. So haben PCIe-Solid-State-Storage-Beschleunigerkarten zum Beispiel nur einen Single-Card-Platzbedarf, bieten aber die I/O-Leistung von Hunderten traditionellen Laufwerken, was zu entscheidend verringertem Bedarf an Energie, Kühlung und Wartung führt.

Machen Sie das Beste daraus

SSDs können I/Os im Zehntausenderbereich liefern. Zusammen mit RAID Controllern, insbesondere solchen mit Dual-Core-Prozessoren, können sie eine erstaunliche Leistung für Web, File, SQL und andere Transaktionsapplikationen liefern. Darüber hinaus ermöglichen RAID Controller in Kombination mit SSD-Optimierungssoftware ein hohes I/O-Niveau bei geringer Latenz, sodass eine Leistung zur Verfügung steht, die in keinem Vergleich zu jeglicher festplattenbasierenden Technik steht. Mit dem Preisverfall der Flash-Memory-Technik, wie sie in Solid-State-Storage-Geräten Einsatz findet, wird sie zunehmend im Tier-1-Bereich eingesetzt, in dem Applikationen eine hohe Random-I/O-Performance fordern, um umsatzgenerierende, transaktionsintensive Prozesse zu bewerkstelligen.

Tier und Bedarf müssen zueinanderpassen

Tiering nutzt verschiedene Storage-Medientypen mit unterschiedlichen Kapazitäten und Leistungsmöglichkeiten. Intelligente Tiering-Software kann Daten dynamisch zwischen verschiedenen Storage Media Volumes verschieben, die die Gesamtheit des Speicher-Pools bilden. So lassen sich die am häufigsten benötigen Daten auf dem leistungsstärksten Solid-State-Medium ablegen, während weniger oft benötigte Daten auf den kostengünstigsten Platten zu finden sind. Die Verwendung von Solid Stage Storage als Cache oder tiered Storage-Level ist eine kostengünstige Lösung, denn sie setzt lediglich genügend Solid Stage Storage voraus, um die am häufigsten benötigen Applikationsdaten zu speichern und zu beschleunigen. Falls allerdings der Zugriff auf alle Applikationsdaten von geschäftskritischer Bedeutung oder die höchstmögliche Performance-Erweiterung notwendig ist, sind die gesamten Applikationsdaten am besten auf einem dedizierten Solid-State-Storage-System aufgehoben.

Weiter mit: Der Einsatz von Solid Stage Storage als Cache

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