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Datenbank-Spezialist Essential Bytes über das aktuelle Oracle-Release Zehn wichtige Neuerungen in Oracle 11g Release 2

| Redakteur: Florian Karlstetter

Datenbankspezialist Essential Bytes hat eine Liste mit den zehn wichtigsten Neuerungen in Oracle 11g Release 2 veröffentlicht. So lässt sich mit der aktuellen Version nicht nur die Leistung steigern, neue Features erleichtern auch die Administration.

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Oracles Architektur für Hochverfügbarkeit ermöglicht jetzt auch das Auslagern von Backups in die Cloud.
Oracles Architektur für Hochverfügbarkeit ermöglicht jetzt auch das Auslagern von Backups in die Cloud.
( Archiv: Vogel Business Media )

Essential Bytes bietet Services rund um die Konzeption und Implementierung von Oracle-Datenbanken und komplexen Systemumgebungen. Jetzt hat das Unternehmen eine Liste mit den zehn wichtigsten Neuerungen in Oracle 11g Release 2 veröffentlicht.

So ermöglicht es die überarbeitete Advanced Compression Option der Enterprise Edition, den Platzbedarf auf der Festplatte für alle Datentypen um 60 Prozent zu reduzieren und somit Storage-Kosten einzusparen. Die Daten werden um das Zwei- bis Vierfache komprimiert und verbleiben im Hauptspeicher. Zusätzlich verbessert sich durch die Komprimierung, und den damit verbundenen größeren Datendurchsatz, die Performance erheblich.

Backup zur Amazon-Cloud

Mit der neuen Version ist es über das Oracle Secure Backup (OSB) Cloud Module möglich, Storage-Ressourcen für Backups in die Amazon-Cloud zu verlagern. Essential Bytes empfiehlt allerdings, dass man bei der Datenauslagerung auf ausreichend Sicherheit achten sollte. Das Verfahren eignet sich besonders bei Test- und Entwicklungssystemen.

Automatic Block Repair

Mit dem neuen Release werden im Standby-Betrieb von Datenbanken korrupte Datenblöcke im Hintergrund automatisch auf dem defekten System repariert. Der Administrator wird so erheblich entlastet, da er diese Tätigkeit nicht mehr manuell durchführen muss.

Virtuelle Spalte

Virtuelle Spalten können jetzt auch als Primär- oder Fremdschlüssel genutzt werden. Dadurch entfällt das physische Speichern solcher Datensätze, diese können jedoch trotzdem innerhalb des Datenmodells genutzt werden.

Zero Downtime Patching

Gerade für kritische Systeme ist eine hohe Verfügbarkeit extrem wichtig. Mit dem Zero Downtime Patching für Oracle Clusterware und Real Application Clusters (RAC) lassen sich jetzt Patch-Sets ohne Ausfallzeiten im laufenden Betrieb installieren.

E-Mail-Benachrichtigung

Als weitere Neuerung nennt Essential Bytes die Möglichkeit für jeden beliebigen Datenbankjob eine E-Mail-Benachrichtigung einzurichten. So können zeitgesteuerte Aktionen, wie beispielsweise das Einlesen und Übertragen von Daten oder das Erzeugen von Datenbankstatistiken, einfach überprüft werden. Eine manuelle und zeitaufwändige Überrpüfung in der Datenbank entfällt somit.

File Watcher

Mit dem File Watcher können Anwender jetzt Prozesse und Jobs automatisch starten, wenn eine Datei auf der Maschine abgelegt wurde. Diese Funktion erleichtert das eventgesteuerte Programmieren über eine File-Schnittstelle. Beim Einlesen von Datensätzen muss somit nicht erst über die Anwendung getestet werden.

Database Smart Flash Cache

Mit Database Smart Flash Cache können nun SSD-Speicher zur Optimierung der Datenbankperformance genutzt werden. Durch die zusätzlichen Storage-Möglichkeiten kann der Hauptspeicher verkleinert beziehungsweise eine teure Erweiterung vermieden werden. Anstatt eines Upgrades des Hauptspeichers können Anwender den Speicherplatz unkompliziert mit SSD-Speicher erweitern. Dadurch lässt sich zusätzlich die Geschwindigkeit der Datenbank beschleunigen.

Automatic Storage Management

Die komplizierte Trennung der unterschiedlichen Datenbank-Dateien kann jetzt aufgehoben werden. Im Automatic Storage Management (ASM) können alle Daten wie Clusterware und Oracle-Homes gespeichert werden. Durch diese einheitliche Ablage entsteht mehr Übersichtlichkeit für den Administrator.

Database File System

Das neu eingeführte Datenbank-Dateisystem DBFS (Oracle Database File System) ermöglicht es, die Datenbank als simples, aber erweiterbares Dateisystem zu verwenden. Durch die Nutzung der neuen SecureFiles in 11g bietet sich hiermit ein effizientes Mittel zum Speichern von Dateien. Innerhalb der Datenbank kann direkt auf die Dateien zugegriffen werden. Somit lassen sich nun Dateien, die zur Verarbeitung in der Businesslogik verwendet werden, direkt am Ort der Verarbeitung ablegen.

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