Datacore SANsymphony-V10 geht Ende Mai an den Start

Zehnte SANsymphony-V-Generation bietet ein virtual SAN auf Enterprise-Niveau

| Redakteur: Nico Litzel

SANsymphony-V10 bietet Verbesserungen hinsichtlich Performance, Skalierbarkeit und Virtual-SAN-Funktionalität. Auch bei der Preisgestaltung und beim Lizenzwesen kündigt Datacore Neuerungen an.
SANsymphony-V10 bietet Verbesserungen hinsichtlich Performance, Skalierbarkeit und Virtual-SAN-Funktionalität. Auch bei der Preisgestaltung und beim Lizenzwesen kündigt Datacore Neuerungen an. (Bild: Datacore)

Das auf Software-defined-Storage-Architekturen spezialisierte Unternehmen Datacore Software hat für Ende Mai mit „SANsymphony-V10“ die zehnte Generation seiner übergreifenden End-to-End-Speicherplattform angekündigt.

Ab dem 30. Mai ist SANsymphony-V10 allgemein verfügbar. Die nächste Produktgeneration bietet Datacore zufolge im Vergleich zur aktuellen zahlreiche Verbesserungen bei der Performance, bei der Datenverfügbarkeit und beim kostengünstigen Einsatz von Flash. Zudem lässt sich mit SANsymphony-V10 erstmals Speicherkapazität von Applikationsservern in virtuelle, Server-seitige SAN-Einsatzszenarien integrieren.

Auch die zehnte Generation der Speichervirtualisierungslösung lasse sich dabei wie gewohnt leicht installieren und laufe auf neuen oder bereits vorhandenen x86-64-Servern, versichert Datacore. Auf diesen bilde die Lösung aus integrierten Flash- und Festplattenspeichern einen gemeinsamen Speicher-Pool.

Datacores virtuelles SAN unterscheidet sich damit von Wettbewerbsprodukten, die nicht der Lage seien, große Workloads zu verarbeiten oder einen Wachstumspfad für das physische SAN zu bieten. Zudem sind andere Produkte für gewöhnlich untrennbar an den Server-Hypervisor gebunden, gibt Datacore zu bedenken. Dadurch könnten sie im Gegensatz zur eigenen Lösung nur in kleineren Office-Umgebungen oder in nicht-kritischen Test- und Entwicklungsszenarien eingesetzt werden.

Bis zu 50 Millionen IOPS und bis zu 32 Petabytes

Datacore hat bei SANsymphony-V10 an einigen Stellschrauben gedreht. So skaliere die kommende Virtual SAN Software auf über 50 Millionen IOPS sowie auf bis zu 32 Petabytes. Zudem zähle die Software durch den Einsatz von bis zu 32 statt bisher 16 Knoten (N+1) in einem hochverfügbaren Server-Verbund zu den leistungsfähigsten am Markt. Mit an Bord sind Techniken für ein automatisches Failover und Failback. Damit lassen sich standortübergreifende Business-Continuity-, Remote-Site-Replikations- und Datensicherungsszenarien einrichten.

Ein weiter Vorteil der kommenden SANsymphony-V-Version ist die Unterstützung von sowohl physischen als auch virtuellen SANs und eine Integration von externen SAN-Ressourcen, erklärt Datacore. Auch hier hebe man sich von den Produkten anderer Anbieter ab, denn SANsymphony-V10 könne auch auf Server-Seite als virtuelles SAN eingesetzt werden und zugleich physische Speichernetzwerke verwalten.

Ergänzendes zum Thema
 
Funktionsspektrum SANsymphony-V10

Geht auch eine Nummer kleiner

Während größere Systemumgebungen von den Highend-Funktionen von SANsymphony-V10 profitierten, erklärt Datacore, hätten viele Kunden kleinere Anforderungen an ein virtual SAN. Diese Zielgruppe verfüge nur über ein begrenztes Budgets und suche nach einer Möglichkeit, kosteneffizient schnelle „In-Memory“-Techniken einzusetzen, um geschäftskritische Applikationen zu beschleunigen, die Ausfallsicherheit zu steigern und Systeme über verschiedene Standorte hinweg zu nutzen.

Hier macht Datacore ein spezielles Virtual-SAN-Angebot. Dieses umfasst Auto-Tiering, adaptives Lese-Schreib-Caching, Storage Pooling, eine Metro-weite synchrone Spiegelung, Thin Provisioning und Snapshots. Die Lizenzpreise beginnen bei 3.300 Euro. Typische SANsymphony-V10-Lizenzen mit mehreren Knoten sollen dagegen bei 8.000 bis 20.000 Euro starten.

Auch dem Thema des Jahres 2014, Flash-Speichern, trägt Datacore Rechnung. So optimiere SANsymphony-V10 die Flash-Nutzung, minimiere den Verschleiß und ermögliche beispielsweise eine kostengünstige Hochverfügbarkeit durch die Spiegelung von Flash auf Nicht-Flash-basierten Speicher. Das adaptive „In-Memory“ Caching optimiere dabei die Schreibgeschwindigkeit und Lese-Performance von Flash-Ressourcen und beschleunige so Applikations-Workloads.

Verbessert hat Datacore darüber hinaus das Auto-Tiering, das über verschiedene Herstellerplattformen hinweg arbeitet und bis zu 15 Speicherklassen bietet. Weitere Funktionen wie die Metro-weite Spiegelung, Snapshots und die automatische Wiederherstellung sind gleichermaßen für Flash- und Festplattengeräten anwendbar, sodass eine höhere Produktivität, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit erzielt werde.

Datacore sagt „isolierten Storage-Inseln“ den Kampf an

SANsymphony-V10 kommt darüber hinaus mit Weiterentwicklungen zur Verwaltung der Storage-Infrastruktur in großen Systemumgebungen mit geräteübergreifender Automation, um isolierte „Storage-Inseln“ zusammenzuführen und zu vereinheitlichen.

Dazu erklärt Nick Sundby, Consulting Director Storage bei IDC: „IT-Organisationen sehen sich häufig mit mehreren, nicht zusammenhängenden Software-Plattformen konfrontiert – eine für das virtuelle SAN pro Server-Hypervisor sowie eine pro Flash-Anbieter, die zusätzlich zur Bordsoftware des SAN-Arrays das Management verkomplizieren. Datacore deckt jedes dieser Einsatzszenarien mit seiner übergreifenden Software-definierten Speicherplattform ab mit dem Ziel, Management- und Funktionskonvergenz im gesamten Unternehmen voranzutreiben.“

Weitere Informationen zur kommenden SANsymphony-V-Generation stellt Datacore online zur Verfügung. Darüber hinaus hat Datacore einen Clip produziert, der die Funktionsweise der Software illustriert:

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