Suchen

Umfrage: Acht Antworten von Data Robotics zu Speichersysteme für den Mittelstand Zeit für die Raid-Administration ist verlorene Zeit

Redakteur: Rainer Graefen

Mit „raffinierten“ Speicherfunktionen lässt sich Geld sparen, mit Unified Storage wirft man es zum Fenster hinaus, meint Kevin Epstein, Vice President Marketing bei Drobo, in der Storage-Insider-Umfage.

Firmen zum Thema

Kevin Epstein, Vice President Marketing bei Drobo
Kevin Epstein, Vice President Marketing bei Drobo
( Archiv: Vogel Business Media )

Weitere Umfrage-Ergebnisse finden Sie hier: Hersteller-Umfrage 2011 zu Speichersysteme für den Mittelstand

1. Mit welchem Midrange-System aus Ihrem Portfolio machen Sie den größten Umsatz?

Epstein: Unser Produktportfolio reicht von Speicher für professionelle Endanwender (299 Euro) bis zu Speicherlösungen für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) (beginnend ab 1649 Euro) – ein Vergleich nach Umsatz ist daher nicht sinnvoll.

2. Auf welche Funktionen legen die Anwender bei einer Anschaffung besonderen Wert?

Epstein: Bei der Anschaffung stehen Konnektivität, Kapazität und Funktionalitäten im Vordergrund. In unserem Angebot finden Interessenten Speicherlösungen, die direkt angeschlossen werden, netzwerkfähig sind oder über iSCSI verfügen; Kapazitäten von bis zu 12 Festplatteneinschüben (36 TByte Kapazität) sowie umfangreiche Funktionen.

Diese Funktionen sorgen für einfache Handhabung und Installation, Bezahlbarkeit und Raffinesse. Raffinesse definiere ich hier als die Frage: “Wie gut löst mein Speicher meine Anforderungen an Datenschutz (BeyondRAID), Kapazitätsplanung (Thin Provisioning) und Optimierung von Applikationen (Tiering)?”

3. Auf welche Speicherfunktionen sollten Anwender bei ihrem Speichersystemen achten, wenn sie viele virtuelle Maschinen betreiben wollen?

Epstein: Die wichtigsten Merkmale sind die zuvor genannten drei: Datenschutz, Kapazitätsplanung und Optimierung von Applikationen. Erstens können Unternehmen es sich nicht erlauben, gleich mehrere VMs zu verlieren, falls eine oder mehrere Festplatten ausfallen.

Zweitens benötigen Unternehmen ebenso eine granulare Provisionierung, um zu verhindern, dass Speicher über oder unter Bedarf eingekauft wird. Und drittens sollten Unternehmen von verschiedenen VMs entsprechend angepasste Reaktionszeiten verlangen – in Abhängigkeit vom Bedarf zum gegebenen Zeitpunkt.

4. Warum muss das Management von Speichersystemen einfacher werden?

Epstein: Das ist klar eine Frage von Effizienz und Produktivität. Als IT-Administrator in einem KMU ist jede Zeit, die darauf verwendet wird, ein Speicher-Spezialist zu werden, Zeit, die bei anderen wichtigen und strategischen IT-Aufgaben verloren geht.

Komplexe und schwierig zu verwaltende Speichersysteme erfordern umfangreiche Schulungsmaßnahmen und Optimierungsprozesse – üblicherweise resultierend in Ausfallzeiten von mehr als einer Woche pro Jahr. Einfacher Speicher heißt zugleich mehr Zeit für unternehmenskritische IT-Planung.

weiter mit: Mit der Offsite-Synchronisation in die private Cloud

(ID:2049985)