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„Branch Converged Infrastructure“-Lösung für Filialbetriebe Zentrale Datenkonsolidierung mit Riverbed Steelfusion 3.0

| Redakteur: Wilfried Platten

Mit Steelfusion werden Daten aus angeschlossenen Zweigstellen im Rechenzentrum zentralisiert, inklusive Disaster Recovery der Zweigstellen-IT.

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Relais-Station: Steelfusion regelt den Datenverkehr zwischen Zentrale und Peripherie.
Relais-Station: Steelfusion regelt den Datenverkehr zwischen Zentrale und Peripherie.
(Bild: Riverbed)

Riverbed Steelfusion 3.0 (vormals Granite) ist Zweigstellen- und Storage-Server plus Netzwerk- und Virtualisierungsinfrastruktur in einem. Als sogenannte „Branch Converged Infrastructure“-Lösung sollen damit Daten aus den Zweigstellen im Rechenzentrum zentralisiert werden, ohne dass die Mitarbeiter vor Ort Performance-Einbußen hinnehmen müssen. Gleichzeitig gehört das Disaster Recovery der Zweigstellen-IT zur Aufgabenbeschreibung.

Insel adé

Durch den Einsatz dieser Software soll es möglich sein, Infrastruktur-Inseln zu eliminieren, bei denen die Daten in den Zweigstellen selbst vorgehalten und gesichert werden. Sie sind bislang nötig, um lokale Bedürfnisse nach Zuverlässigkeit und schnellen Antwortzeiten zu erfüllen. Der Preis dafür ist allerdings ineffizientes Management mit vergleichsweise hohen Kosten. Durch die zentrale Datenhaltung sollen die Informationen zudem besser vor schädlichen lokalen Einflüssen wie Bränden oder Überschwemmungen geschützt werden.

„Unternehmen haben zunehmend mit den Kosten und der ineffizienten Verwaltung von Infrastruktur-Inseln zu kämpfen, die außerhalb des Rechenzentrums liegen“, beschreibt Christian Lorentz, Senior Product Marketing Manager bei Riverbed, die Ausgangslage. „Riverbed hat die erste Lösung entwickelt, mit der Unternehmen alle Vorteile einer konvergierten Infrastruktur, wie Performance, Sicherheit, Skalierbarkeit und besseres Disaster Recovery, nun auch für Zweigstellen nutzen können.“

Besser, schneller, höher, ...

Zu den Neuerungen von Steelfusion 3.0 gehören unter anderem:

  • Bessere Performance in den Zweigstellen: schneller Zugriff auf Storage-intensive Workloads wie Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und CAD-/CAM-Anwendungen durch Performance-Verbesserungen und neue Skalierungsoptionen.
  • Schnelleres Recovery: Eine neue Pre-Fetch-Funktion auf der Zweigstellen-Appliance verringert die benötigte Zeit für die Wiederherstellung.
  • Höhere Datenkapazität im Rechenzentrum: Unterstützung von bis zu 100 Terabyte an konsolidierten Daten durch höhere Kapazitäten in den Storage Delivery Controllern
  • Vereinfachter Betrieb: Für die Administration von Server, Virtualisierung und Backup steht eine Scale-Out Architektur zur Verfügung, über die alle Storage Delivery Controller ganzheitlich und strukturiert verwaltet werden können.

Steelfusion 3.0 soll ab Anfang Mai über den Fachhandel verfügbar sein.

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