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Über 3 Millionen IOPS Zstor stellt Storage-Array mit NVMe-Technik vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Mit der NV-Serie bietet Speicherspezialist Zstor ab sofort ein hochperformantes Storage-System für IOPS-intensive Anwendungen an. Dabei setzt der Hersteller auf das leistungsfähigere NVMe-Protokoll.

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Zstors NV-Serie bietet niedrige Latenz und hohe IOPS-Leistung.
Zstors NV-Serie bietet niedrige Latenz und hohe IOPS-Leistung.
(Bild: Zstor)

Die Zstor NV-Reihe wurde in Zusammenarbeit mit Mangstor entwickelt. Sie bietet in einer Shared-Storage-Umgebung den angeschlossenen Servern zentralen dynamischen Zugriff auf Flash-Speicher über ein Ethernet- oder Infiniband-Netzwerk, das mit Remote Direct Memory Access (RDMA) betrieben wird.

Diese NVMe-over-Fabric-Lösung kombiniert Multi-Core-Hochleistungssysteme mit einem Software-Storage-Rack, was für deutlich erhöhte I/O-Performance sorgt. Laut Zstor profitieren vor allem leistungshungrige und latenzempfindliche Anwendungen vom Einsatz der dynamisch skalierenden NVMe-Lösung.

Stabile Performance

Als Basis dienen Mangstor-NVMe-SSDs sowie ein Algorithmus, der die Performance durch effiziente Verwaltung und individuelle Bereitstellung der NAND-Speicherzellen erhöht. Das Management erfolgt über eine 100-Core-Offload-Architektur, die leistungsstärker als übliche Host-Prozessoren ist.

Auf diese Weise werden sehr geringe und weitgehend gleichbleibende Wartezeiten bei Schreibzyklen für die angeschlossenen Server erreicht. Daten werden per RDMA direkt vom Flash-Array zu den Servern übertragen.

Die 2U-Rackmount-Systeme erreicht mehr als 3 Millionen Random-Read-IOPS und über 2,25 Millionen Random-Write-IOPS bei Datenblöcken mit 4 Kilobyte Größe. Dadurch ist die NV-Serie unter anderem für Datenbankanwendungen wie OLTP, OLAP, Data Mining oder Data Warehousing sowie High-Performance Computing geeignet.

Schnell und prämiert

„Kunden, die die Zstor-NV-Serie einsetzen, profitieren von einem signifikanten Anstieg der Transaktionen pro Sekunde und damit verbunden mit einer Minimierung der Zeit, in der Benutzer keine Aktionen durchführen“, erklärt Zstor-Geschäftsführer Helmut Kopel.

Das zugrundeliegende Zusammenspiel aus NVMe-Technik und der TITAN-Software von Mangstor ist preisgekrönt: Auf dem „2015 Flash Memory Summit“ wurde die Kombination als „Most Innovative Flash Memory Technology“ ausgezeichnet.

Einfache Einbindung

Die Einbindung in bestehende Windows- oder Linux-Umgebungen erfolgt über Software-Treiber, die lokale Block-Storage-Schnittstellen für Speicherplatz im Block-Modus oder über das Dateisystem bereitstellen.

Zstor bietet die NV-Serie ab sofort mit Netto-Kapazitäten von 5,4 bis 16,2 Terabyte an. Der Einstiegspreis liegt bei 39.950 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Darin sind fünf Jahre Hardware-Gewährleistung enthalten.

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