JBODs via Thunderbolt verbinden und ansteuern Attos Thunderlink-Adapter: Thunderbolt zum Nachrüsten
Der Hersteller Atto bietet mit der Desklink-Linie zwei neue Produkte, welche die Schnittstellentechnologie Thunderbolt mit der vorhandenen Infrastruktur verbinden.
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Nach Apple setzen nun mehr und mehr Hersteller auf Intels Thunderbolt-Schnittstelle. Atto bietet nun zwei Adapter an, mit denen sich Thunderbolt nachrüsten lässt.
Mit den Thunderlink-Adaptern lassen sich Rechner mit vorhandenen SAS-, SATA-, Fibre-Channel- oder Ethernet-Devices direkt an Thunderbolt anschließen und laut Hersteller ohne Performance-Verluste nutzen. Durch die Datenübertragungsrate von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde eignen sich die Systeme vor allem zur Verbindung von Laptops oder Arbeitsstationen mit Highperformance-Speichersystemen.
Atto sieht den Anwendungsbereich hauptsächlich in der professionellen Video- und Audiobearbeitung, aber auch in allen Bereichen anspruchsvoller Datenbank-Anwendungen.
Die Thunderlink-Systeme sind in vier verschiedenen Versionen verfügbar:
- Thunderlink FC 1082 (Thunderbolt zu Fibre Channel),
- Thunderlink SH 1068 (Thunderbolt zu SAS/SATA),
- Thunderlink NT 1102 NT (Thunderbolt zu 10 Gb Ethernet 10GBASE-T),
- Thunderlink NS 1101 (Thunderbolt zu 10Gb Ethernet SFP+).
Mit dem Attos Thunderstream lassen sich JBODs direkt via Thunderbolt verbinden und ansteuern. Über die Konnektivität hinaus bietet Thunderstream die Möglichkeit, beliebige SAS-Festplatten oder JBODs als RAID-Verbund zusammenzufassen. Mit den bei allen Atto-Controllern implementierten Driveassure- und Advance-Data-Streaming-Technologien soll zudem die Lebenszeit der genutzten Festplatten verlängert werden.
Die Systeme sind ab sofort über den Distributor Incom erhältlich. |hs
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