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Nicht hackbarer Datenspeicher Dwinity launcht Blockchain Cloud

Von Barbara Gribl 1 min Lesedauer

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2026 wird für KI-Angelegenheiten ein entscheidendes Jahr. Auch digitale Souveränität steht im Mittelpunkt bei den großen Themen. Dwinity stellt eine Cloud vor, bei der dezentralisierte Speicherung und individuelle Datenhoheit im Fokus stehen.

Dwinitys Blockchain-basierte Cloud zielt auf die vollständige Kontrolle über persönliche Daten ab. Fragmentierte, verschlüsselte Daten werden auf vielen unabhängigen Knoten gespeichert, ohne dass Dwinity oder externe Akteure Zugriff darauf haben.(Bild: ©  CreativeIMGIdeas - stock.adobe.com)
Dwinitys Blockchain-basierte Cloud zielt auf die vollständige Kontrolle über persönliche Daten ab. Fragmentierte, verschlüsselte Daten werden auf vielen unabhängigen Knoten gespeichert, ohne dass Dwinity oder externe Akteure Zugriff darauf haben.
(Bild: © CreativeIMGIdeas - stock.adobe.com)

Das Technologieunternehmen Dwinity hat eine Blockchain-basierte Cloud entwickelt. Damit sollen Nutzer die Möglichkeit erhalten, ihre sensiblen Daten dezentral und – laut der Entwickler – „unknackbar“ zu speichern. Sicher, anonym und unabhängig von klassischen Cloud-Anbietern, lautet das erklärte Ziel. Das Angebot soll eine Alternative zu externen Festplatten oder zu regelmäßigen Updates in der Cloud darstellen. Es richtet sich an Privatpersonen und Unternehmen, die ihre Daten DSGVO-konform sichern wollen.

Die Blockchain Cloud ist laut eigenen Aussagen des Unternehmens das erste Produkt aus dem Ökosystem von Dwinity. Sie liefert eine Infrastruktur, die auf individuelle Datensouveränität ausgerichtet ist und den Nutzern die volle Hoheit über ihre Daten zurückgibt – ein 2026 weiterhin wichtiges Thema.

Digitale Selbstbestimmung

Im Kern verfolgt Dwinity das Ziel, jedem Nutzer die Kontrolle über seine persönlichen Daten zurückzugeben. Dwinity will hier auf einen radikal anderen Ansatz setzen und spricht in diesem Zusammenhang von „echter Dezentralität“. Das bedeutet: Daten werden nicht auf einem einzelnen Server gespeichert, sondern fragmentiert und verschlüsselt auf vielen unabhängigen Knoten („Nodes“) im Netzwerk abgelegt.

Weder Diwnity noch externe Akteure (inklusive staatliche Institutionen) sollen Zugriff erhalten. Ausschließlich der Nutzer hält den Schlüssel in Form seiner Wallet. Selbst US-amerikanische Behörden, die im Rahmen des CLOUD Act berechtigt wären, auf Kundendaten klassischer Cloud-Anbieter zuzugreifen, sollen bei Dwinity keine Möglichkeiten zur Einsicht haben.

So funktioniert die Blockchain Cloud

Der Zugang zur Blockchain Cloud von Dwinity erfolgt über die handelsüblichen Blockchain-Wallets wie Ledger oder MetaMask. Nach dem Log-in können Dateien per Drag-and-Drop hochgeladen werden. Sie werden automatisch in einzelne Datenfragmente zerlegt; diese werden verschlüsselt und auf vielen Nodes redundant gespeichert. Die Verwaltung und die Wiederherstellung erfolgen ausschließlich über die Seed-Phrase der Wallets. Es existieren keine zentralen Backups oder Hintertüren.

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