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Universitätsklinikum Essen setzt auf Storage-Lösung von Huawei All-Flash-Speicher für digitales Klinikmanagement

| Autor / Redakteur: Huawei Enterprise Deutschland / Dr. Jürgen Ehneß

Das Universitätsklinikum Essen (UKE) optimiert das Management seiner Krankenhaus- und Patientendaten und setzt dabei künftig auf eine Lösung von Huawei: ein hochverfügbares All-Flash-Storage-System.

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Das Universitätsklinikum Essen hat Storage-Zuwachs bekommen: eine On-Premises-Speicherlösung für die Klinik- und Patientendaten.
Das Universitätsklinikum Essen hat Storage-Zuwachs bekommen: eine On-Premises-Speicherlösung für die Klinik- und Patientendaten.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Das Universitätsklinikum Essen (UKE), das zu den digitalen Vorreitern unter Deutschlands Krankenhäusern zählt, ergänzt seine bisherige, heterogene Speicherlandschaft um ein hochverfügbares Huawei-All-Flash-Storage-System. Über zwei OceanStor Dorado V6 All-Flash Storages hat die Universitätsmedizin Essen (UME) mit ihren vier Standorten, 1.770 Betten, 8.300 Mitarbeitern und jährlich über 300.000 Patienten Zugriff auf eine hochverfügbare, stabile und sichere On-Premises-Speicherlösung für die Pflege und den Austausch der im täglichen Krankenhausbetrieb anfallenden Klinik- und Patientendaten.

Das System ist rund um die Uhr online, sichert die rapide wachsende Menge an Klinik- und Patientendaten und macht sie für die Mitarbeiter schnell verfügbar: OceanStor Dorado arbeitet mit einer Leistung bis 300.000 Ein- und Ausgabeoperationen pro Sekunde (IOPS) bei einer Latenz von nur 0,3 Millisekunden. Zudem senkt das Haus mit der neuen Lösung die Kosten für Wartung, Betrieb und Management.

„Wir freuen uns sehr über die die erfolgreiche Implementierung dieses Projektes, das wir gemeinsam mit unserem langjährigen Channelpartner Blue Consult innerhalb kürzester Zeit umgesetzt haben“, so Jörg Karpinski, Sales-Director bei Huawei Deutschland.

KI-gestützte Architektur

OceanStor Dorado V6 löst im UKE bestehende heterogene Storage-Lösungen ab und schafft eine einheitliche, skalierbare und offene neue Architektur. Es unterstützt NVMe over Fabrics als besonders schnelles netzwerkfähiges Protokoll, um Flash-Speicher anzubinden. Beide Storages spiegeln die gespeicherten Daten in einer Aktiv/Aktiv-Konzeption, sodass jede Seite gleichzeitig für Lese- und Schreiboperationen zur Verfügung steht. Im K-Fall kann so ein System nahtlos und ohne Abbruch von Anwendungen die Dienste des anderen Systems übernehmen (transparenter Failover).

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Die Universitätsmedizin Essen

Zur Universitätsmedizin Essen (UME) zählen heute vier Krankenhäuser mit dem Universitätsklinikum im Zentrum. Es öffnete 1909 als Städtische Krankenanstalt mit vier Kliniken seine Pforten und erlangte 1963 universitären Status. Heute ist es das größte an einem Standort zentrierte Universitätsklinikum des Ruhrgebiets. Zu den weiteren Standorten zählt mit der Ruhrlandklinik eine Lungenfachklinik mit ausgewiesener Expertise.

Zu den Forschungsschwerpunkten der UME zählen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Transplantationsmedizin und Onkologie sowie Genetische Medizin, Immunologie und Infektiologie sowie Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften.

Zudem virtualisiert die Lösung bereits vorhandene Legacy-Storage-Systeme (Bestands-Hardware), um bestehende kritische Workloads problemlos zu migrieren. Fünf integrierte und von Huawei selbst entwickelte KI-Chips unterstützen bei der Wartung, indem sie Prognosen zu Leistung, Kapazität oder Problemen erstellen. Bis zu 93 Prozent der analysierten Probleme behebt die KI direkt selbst.

Daten einfach, schnell und sicher managen

Hauptgrund des Krankenhauses, sich für die Huawei-Lösung zu entscheiden: die hohe Datenverfügbarkeit. Hinzu kommt: Die rund 8.300 Mitarbeiter, Wissenschaftler sowie das medizinische Personal in den insgesamt 27 Kliniken und 24 Instituten des UKE müssen institutsübergreifend reibungslos zusammenarbeiten und Informationen austauschen. Um die sensiblen, persönlichen Daten der Patienten bestmöglich zu schützen, verzichtet das Krankenhaus auf die Nutzung öffentlicher Cloud-Speicher.

Neue Lösung für das erste Smart Hospital Deutschlands

Ob mit Künstlicher Intelligenz im Kampf gegen Krebs, operierende Roboter oder die dreidimensionale Darstellung des Herzens: Das UKE gilt als Vorreiter der Digitalisierung, als erstes Smart Hospital in Deutschland. KI-Systeme werten CT-Aufnahmen aus und assistieren ihren menschlichen Kollegen. Mit Hilfe digitaler Lösungen will die Klinik künftige Herausforderungen für ihren Betrieb wie die demografische Entwicklung oder die fortschreitende Ökonomisierung des Gesundheitswesens meistern.

„Die Storage-Lösung von Huawei unterstützt unsere Digitalstrategie maßgeblich, denn mit OceanStor Dorado V6 ist eine ebenso solide wie erweiterbare Basis für kommende Entwicklungen geschaffen“, sagt Michael Nieporte, Head of Data Center Infrastructure des Universitätsklinikums Essen. Als nächstes großes Projekt plant das UKE, in den kommenden drei bis fünf Jahren sein Campusnetzwerk zu erneuern. Die Leitungskapazität soll von aktuell 1 bis 10 Gbit/s auf 40 bis 100 Gbit/s steigen. Auch der Einsatz von 5G-Technologie kann dabei eine Rolle spielen.

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Huawei

Huawei Technologies ist einer der weltweit führenden Anbieter von Informationstechnologie und Telekommunikationslösungen. Mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung und mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung nutzt direkt oder indirekt Technologie von Huawei. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Shenzhen hat weltweit über 180.000 Mitarbeiter und ist mit seinen drei Geschäftsbereichen Carrier Network, Enterprise Business und Consumer Business in 170 Ländern tätig.

Dabei betreut Huawei Enterprise Business weltweit mehr als 50.000 Unternehmenskunden und begleitet darüber hinaus gemeinsam mit Partnern 228 der Fortune Global 500 und 58 der Fortune Global 100 auf ihrem Weg der digitalen Transformation.

Huawei beschäftigt 80.000 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung und betreibt weltweit 16 Forschungs- und Entwicklungscluster sowie gemeinsam mit Partnern 28 Innovationszentren. In Deutschland ist Huawei seit 2001 tätig und beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter an 18 Standorten. In München befindet sich der Hauptsitz des Europäischen Forschungszentrums von Huawei.

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