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Compliance ist die größte Sorge bei der Datenverwaltung Datenlawine sorgt für Kontrollverlust

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Fast zwei Drittel der deutschen IT-Entscheidungsträger sind besorgt, dass die Daten in ihrem Unternehmen außer Kontrolle geraten. Das geht aus einer Cloudera-Studie hervor. Derzufolge sorgen sich mehr als drei Viertel der befragten IT-Entscheider um Compliance im Datenmanagement.

Benjamin Bohne, Group Vice President von Cloudera: „Angesichts der zunehmenden Datenmenge bleibt die Compliance für viele Unternehmen eine große Herausforderung.“(Bild:  Cloudera)
Benjamin Bohne, Group Vice President von Cloudera: „Angesichts der zunehmenden Datenmenge bleibt die Compliance für viele Unternehmen eine große Herausforderung.“
(Bild: Cloudera)

Für die Studie wurden IT-Entscheider in der EMEA-Region befragt, einschließlich Deutschland. Sechs von zehn (62 %) der hierzulande befragten Führungskräfte sind der Meinung, dass Silostrukturen die Einhaltung von Vorschriften beim Datenmanagement erschweren. Um die Daten während ihres gesamten Lebenszyklus zu verwalten, setzen viele Unternehmen auf mehrere Einzellösungen. Das erhöht jedoch die Komplexität: 77 Prozent der Befragten sehen durch die Integration von Einzellösungen für die Datenanalyse und -verwaltung die Compliance erschwert.

„Angesichts der zunehmenden Datenmenge bleibt die Compliance für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Innovationen wie KI werden die Komplexität weiter erhöhen – und angesichts bevorstehender, neuer Vorschriften wird es nur noch schwieriger werden, die Compliance einzuhalten“, sagt Benjamin Bohne, Group Vice President für die DACH-Region und Osteuropa von Cloudera. „Unternehmen sollten daher künftig Daten als Produkt betrachten und sicherstellen, dass die Compliance immer und überall gegeben ist.“

Kostenintensiver Flickenteppich aus Einzellösungen

Einzellösungen können zwar bei der schnellen Lösung spezifischer Datenprozesse effektiv sein und den Anschein erwecken, dass sich die Wertschöpfung beschleunigt. Doch häufig erhöhen sie die Kosten für das Datenmanagement. Mit den Vorlaufkosten für die Einführung von Tools, den Kosten für ihre Integration und den Mitarbeitern, die für ihre langfristige Nutzung eine spezielle Schulung benötigen, zahlen viele Unternehmen eine Art „Integrationssteuer“.

Fast drei Viertel (74 %) der deutschen IT-Entscheider gehen von höheren Kosten für Datenanalyse und -management durch die Integration von Einzellösungen aus. Die Integration der verschiedenen Einzellösungen, die für die Verwaltung von Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg erforderlich sind, sehen fast alle Befragten (99 %) als Herausforderung. Mehr als ein Drittel (36 %) der Befragten stuft dies sogar als „erhebliche Herausforderung“ ein. Dies schlägt sich auch in den Ausgaben nieder: Durchschnittlich verwenden Unternehmen in Deutschland 29 Prozent des jährlichen IT-Budgets für die Verwaltung von Daten über deren gesamten Lebenszyklus.

„Um ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen, benötigen Entwickler Daten aus dem gesamten Unternehmen und die Möglichkeit, eigenständig darauf zuzugreifen. Aufgrund der Vielzahl von Tools, die Unternehmen für die Verwaltung von Daten über den ganzen Lebenszyklus hinweg einsetzen, ist dies jedoch nicht möglich. Jede Lösung erfordert Fachkenntnisse“, sagt Benjamin Bohne. Sowohl vor diesem Hintergrund als auch aufgrund der steigenden Datenanforderungen sollten Unternehmen auf moderne Datenarchitekturen setzen und nicht in Abhängigkeit von Einzellösungen geraten. „Damit sinken die Kosten für die ,Integrationssteuer‘, während die Daten einen größeren Nutzen liefern.“

Über die Studie

Für die Cloudera-Studie befragte Coleman Parkes Research 850 IT-Entscheidungsträger, die in ihren Unternehmen für Datenanalyse und Tools verantwortlich sind. Die Befragungen in der EMEA-Region wurden von März bis April 2023 durchgeführt und sind auf folgende Länder aufgeschlüsselt: Großbritannien (200), Frankreich (200), Deutschland (200), Spanien (100), Italien (100), Naher Osten (50). Befragt wurden Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern aus folgenden Branchen: Finanzwesen, Banken, Versicherungen, Fertigung, Telekommunikation, Einzelhandel und E-Commerce, Gesundheitswesen und Biowissenschaften, öffentliche Verwaltung, Technologie und Software, Energie und Versorgung.

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