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Die Erfolgsgeschichte des USB-Sticks Ein Vierteljahrhundert Speicherwunder

Von Barbara Gribl 3 min Lesedauer

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Vor 25 Jahren wurde der erste USB-Stick vorgestellt. Das beliebte Speichermedium ist zwar etwas gealtert, doch immer noch im Einsatz und vielseitig nutzbar. Wir blicken kurz auf seine Evolution – von acht Megabyte auf Terabytes.

Der USB-Stick feiert Jubiläum.(Bild:  Oleksandr Delyk - stock.adobe.com)
Der USB-Stick feiert Jubiläum.
(Bild: Oleksandr Delyk - stock.adobe.com)

„Warte, ich gebe dir schnell meinen USB-Stick“ – hieß es früher mal. Bilder, Musik oder Präsentationen wurden auf diesem Weg übertragen. Und dies ist nicht mehr als 25 Jahre her. Denn am 15. Dezember 2000 wurde der erste USB-Stick von IBM vorgestellt. Dieser hatte eine Speicherkapazität von 8 MB.

Seitdem hat sich der USB-Stick zu einem beliebten Speichermedium entwickelt, das in verschiedenen Größen und Formen erhältlich ist. Mit schnellen Datenübertragungsraten und großer Speicherkapazität sind USB-Sticks aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Welche Rolle spielen sie heute? Werden „Oldschool“-Speichermedien wie USBs überhaupt noch eingesetzt, oder wurden sie längst von neuesten Technologien überholt?

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Deshalb ist der USB-Stick noch im Einsatz

Viele Unternehmen bieten USB-Sticks nach wie vor an, darunter bekannte Marken wie SanDisk, Kingston oder Samsung. Auch Elektronikgeschäfte, Online-Händler und Fachgeschäfte für Computerzubehör führen eine Auswahl an USB-Sticks verschiedener Marken und Speicherkapazitäten.

Der Mythos, USB-Speichertechnik sei längst überholt, wird schnell widerlegt. Allein in Deutschland sollen im Jahr 2024 knapp zehn Millionen USB-Sticks verkauft worden sein. Und das hat folgenden Grund: „USB-Sticks bieten eine schnelle, flexible Datenübertragung, besonders in Branchen wie Versicherungen, Telekommunikation, Gesundheitswesen, Ingenieurwesen und Automobil“, weiß Christian Marhöfer, Regionaldirektor DACH, Benelux and Nordics, Kingston Technology Europe.

Neben SSDs und microSDs profitieren Nutzer beim USB-Stick von „seiner leistungsstarken Performance“, bestätigt Robert Susak, Produktmanager MX Brand Memory bei Samsung Electronics.

Schnelligkeit und Flexibilität allein reichen jedoch nicht aus. Die Sicherheit der transportierten Daten ist entscheidend. Marhöfer ergänzt: „Hier kommen Hardware-verschlüsselte USB-Sticks ins Spiel. Viele Unternehmen investieren in Firewall-Lösungen, die aber wenig nützen, wenn Mitarbeiter sensible Daten auf unverschlüsselten Geräten mitnehmen können. Daher ist die Nutzung verschlüsselter USB-Sticks entscheidend für die Datensicherheit.”

Die Nutzung verschlüsselter USB-Sticks ist entscheidend für die Datensicherheit.

Christian Marhöfer (Kingston Technology)

Vorteile des USB-Sticks

Old but gold“ gilt wohl für USB-Sticks. „Während Cloud-Dienste viele Vorteile bieten, bleiben USB-Sticks eine praktische Alternative für Backups, Transport und Speicherung. Beim Austausch großer Datenmengen, etwa Konstruktionsunterlagen, sind sie beispielsweise dank hoher Übertragungsgeschwindigkeiten nützlich. Hardware-verschlüsselte USBs bieten zudem Vorteile in Ländern mit eingeschränktem Internet oder ohne private VPNs”, erklärt Marhöfer.

Auch habe sich das Speichermedium mit zunächst kleinen Kapazitäten und langsamen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten deutlich gesteigert, „mit bis zu 512 GB Speicher und 400 MB/s Lesegeschwindigkeit kommen sie fast an SATA-SSD-Geschwindigkeiten heran“, erklärt Susak. Er führt weiter aus: „Der handliche Flash-Drive passt in nahezu jede Hand- oder Hosentasche. Zudem verschafft er Unabhängigkeit, denn es braucht für den Zugriff auf die gespeicherten Informationen keine stabile Internetverbindung.“

Obwohl es viele neue Technologien gibt, welche die Funktionalität von USB-Sticks erweitern, bleiben sie aufgrund ihrer Nutzerfreundlichkeit, Portabilität und Zuverlässigkeit ein beliebtes Speichermedium.

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