Das Primärspeichersystem der Jeans Fritz Handelsgesellschaft für Mode mbH war den anfallenden Datenmengen nicht mehr gewachsen, und auch das Backup-System konnte die gewünschte Datenverfügbarkeit nicht mehr gewährleisten. Damit begann die Suche nach einer Alternativlösung.
Der Stoff, aus dem Träume geschneidert werden: Jeans. Doch ohne Storage geht’s auch im Baumwollstoff-Business nicht.
Seit ihrer Patentierung durch Levi Strauss und Jacob Davis 1873 hat die Jeanshose eine wahre Erfolgsgeschichte zu verzeichnen. Von der robusten Arbeitshose über die Alltagskleidung bis hin zum modischen Statement, die Jeans hat sich zu einem der vielseitigsten und beliebtesten Kleidungsstücke überhaupt entwickelt.
Die 1997 gegründete Jeans Fritz Handelsgesellschaft für Mode mbH hat ihr Geschäft rund um den beliebten Jeansstoff aufgebaut. Mittlerweile betreibt das Unternehmen aus Hüllhorst/Westfalen mehr als 300 Filialen und einen Onlinehandel. Doch diese Mischung aus stationärem und Onlinehandel hat dafür gesorgt, dass die Datenmengen, mit denen sich Jeans Fritz konfrontiert sieht, drastisch gestiegen sind – und damit auch die Kosten für die Datenspeicherung. Insbesondere bei den Designern sowie im Marketing fallen große Datenmengen an, mit denen die bestehende Speicherinfrastruktur nicht mehr umgehen konnte. Das Unternehmen suchte deshalb nach einer kostengünstigeren und gleichzeitig hochskalierbaren, hochverfügbaren Speicherlösung.
Probleme mit der bestehenden Speicherlösung
Ursprünglich nutzte Jeans Fritz eine historisch gewachsene Infrastruktur mit mehreren Storage-Klassen. Mittels einer Storage-Virtualisierung der Firma Datacore wurden die File- und Datacenter-Daten über zwei Rechenzentren verteilt gespiegelt. Aufgrund des stetig wachsenden Datenvolumens stand das Unternehmen jedoch vor einem Dilemma. Ein Teil der Filedaten wurde mit Hilfe einer Backup-Software auf ein nicht redundantes System ausgelagert, was zur Folge hatte, dass sowohl das Archive- als auch das Backup-System nicht hochverfügbar ausgelegt waren.
„Unser Primärspeichersystem war an seine Grenzen gestoßen, und die Erweiterung schien zu teuer“, erklärt Jürgen Bekemeier, IT-Leiter bei Jeans Fritz. „Gleichzeitig war unser Backup-System nicht darauf ausgelegt, die von uns benötigte Datenverfügbarkeit zu gewährleisten. Deshalb haben wir nach einer alternativen Lösung gesucht.“
Die Lösung: Objektspeicher
Zusammen mit ihrem IT-Dienstleister Kramer & Crew machte sich die Jeans Fritz Handelsgesellschaft auf die Suche nach einer Alternative zu ihrer bestehenden Speicherlösung.
„Wir waren uns schnell einig, dass eine einfache weitere Ergänzung der bestehenden Infrastruktur nicht in Frage kam. Wir brauchten eine neue Lösung, die sowohl skalierbar als auch erschwinglich ist und gleichzeitig eine hohe Verfügbarkeit aller Daten bietet“, erzählt Martin Osterfeld, Niederlassungsleiter des Standorts Osnabrück und Account Manager für Jeans Fritz.
Hochverfügbarkeit, Kostensicherheit und Zukunftsfähigkeit – das waren die Hauptkriterien für die neue Speicherlösung. Kramer & Crew kam zu dem Schluss, dass die Speicherumgebung durch zwei Speicherklassen abgelöst werden sollte. Für die performanten Daten wurde ein hochverfügbarer All-Flash-Speicher von Hitachi intalliert, der über zwei Rechenzentren gespiegelt wird. Für den File-, Archive- und Backup-Speicher, der den weitaus größeren Teil ausmacht, wurde die auf S3 basierende Objektspeicherplattform Cloudian HyperStore ausgewählt. Zusätzlich wird die Cloudian-HyperFile-Software für die Dateikonnektivität eingesetzt.
So werden beispielsweise die Designzeichnungen mittels HyperFile über einen SMB (Server Message Block) auf HyperStore gespeichert. Dabei wurden die Nodes des Cloudian HyperStore ebenfalls über mehrere Rechenzentren verteilt. Dies ermöglicht den dauerhaften Zugriff auf File- und Backup-Daten, selbst wenn ein Rechenzentrum ausfällt.
Vorteile von Objektspeicher
Im Gegensatz zu beispielsweise SAN-Systemen, deren Performance bei Kapazitätsengpässen sinken kann, liefert die Cloudian-Lösung auch bei zunehmender Kapazität konstante Leistung und verzeichnet bei der Erweiterung durch zusätzliche Nodes sogar eine Performancesteigerung. Zudem arbeiten Objektspeicher wesentlich effektiver als herkömmliche Blockspeicher und können auf preisgünstigen Standard-Servern betrieben werden, was sich positiv auf die Kosten auswirkt.
„Die Lösung von Cloudian passte für Jeans Fritz perfekt: Sie hielt der Preis-Leistungs-Rechnung stand und ist hochverfügbar ausgelegt“, so Bekemeier.
Dass die neue Storage-Lösung für Jeans Fritz auch dem künftigen Wachstum standhalten kann, stellt nicht zuletzt die vollständige S3-kompatible API-Schnittstelle von HyperStore sicher. Zum einen sorgt die Lösung dafür, dass auch über Windows-Systeme auf den Speicher zugegriffen werden kann. Zum anderen ermöglicht sie die Nutzung der S3-API (Simple Storage Service) von Amazon. Diese API ist heute der De-facto-Standard für Public- und Private-Cloud-Storage, und das Ökosystem der S3-basierten Anwendungen wächst rasant. Dadurch wird Jeans Fritz in der Lage sein, die Innovationen in diesem wachsenden Ökosystem zu nutzen.
Stand: 08.12.2025
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„Das Wichtigste für uns an der Cloudian-Lösung ist die Skalierbarkeit“, resümiert Jürgen Bekemeier. „Endlich müssen wir nicht mehr laufend Notlösungen suchen, um dem Datenwachstum irgendwie gerecht zu werden. Gleichzeitig sparen wir immens an Kosten – wir verzeichnen Einsparungen von über 50 Prozent, und das, obwohl die Lösung deutlich mehr Speicherplatz bietet, als uns vorher zur Verfügung stand.“
Maximilian Schuck, Regional Sales Manager bei Cloudian.
(Bild: Cloudian)
Die Jeans Fritz Handelsgesellschaft verfügt damit über eine durchweg hochverfügbare, vollständig S3-kompatible und unbegrenzt skalierbare Speicher- und Archivierungsstrategie, die sie noch über viele Jahre hinweg begleiten wird – genau wie ein gutes Paar Jeans.
*Der Autor: Maximilian Schuck, Regional Sales Manager bei Cloudian