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Atto-CEO Tim Klein zu einem IT-Evergreen Fibre Channel beweist einmal mehr Stehaufqualitäten

Ein Gastbeitrag von Tim Klein*

Mainstream-Fibre-Channel-Produkte werden seit fast 30 Jahren angeboten. Eine ganze Reihe von Fachleuten hat diese Technologie in den vergangenen Jahren allerdings für obsolet, im Sterben befindlich oder gar für tot erklärt. Doch jedes Mal scheint es, als würde der Markt mit Nachdruck widersprechen.

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Der Autor des Artikels, Tim Klein, ist von den Stehaufqualitäten, der Fibre-Channel-Technologie fasziniert.
Der Autor des Artikels, Tim Klein, ist von den Stehaufqualitäten, der Fibre-Channel-Technologie fasziniert.
(Bild: © katspi - - stock.adobe.com)

In einer Welt, in der die Dynamik der Lieferketten immer mehr auf den Kopf gestellt wird und in der die Grenzen der Speichernetzwerkleistung durch hochgradig verstärkte, digitale Aktivitäten ausgelotet werden, stellt Fibre Channel nach wie vor einen florierenden Markt dar. FC-Technologien sind eine starke und profitable Chance für IT-Channel-Unternehmen.

Untersuchungen zeigen, dass derzeit schätzungsweise 35 Millionen Fibre-Channel-Anschlüsse oder mehr im Einsatz sind, mit anhaltenden Wachstumschancen. Das Protokoll gilt als so genannter sicherer Hafen für die Vernetzung von Datenspeichern On-Premises – selbst dann, wenn Unternehmen zu einem Hybrid-Cloud-Geschäftsmodell wechseln.

Kürzlich wurden zudem PCIe-4.0-Gen7-Host-Bus-Adapter und -Switches eingeführt. Aber was den Aufschwung der Fibre-Channel-Nutzung wirklich vorantreibt, hat mehr mit dem grundlegenden Design zu tun.

Pluspunkte

Fibre Channel hat nach wie vor einen exzellenten Ruf mit Blick auf Zuverlässigkeit, Stabilität und deterministische Leistung. Ein weiterer Pluspunkt ist die Flexibilität des Fibre-Channel-Protokolls. Hier liegen die Antworten auf die Frage, weshalb Fibre Channel weiter attraktiv für Ingenieure und Architekten ist, die vor der Herausforderung stehen, immer mehr Leistung aus ihren Speichernetzwerken herausholen zu müssen.

Sicher, die Marktbedingungen verändern die Perspektiven in bestimmten Fällen, in denen sonst vielleicht ein umfassender Umstieg auf Ethernet geplant worden wäre. Viele IT-Manager sind jedoch bereits diesen Weg gegangen oder haben zumindest eine Post-Fibre-Channel-Umgebung getestet. Dem Anschein nach bevorzugen viele von ihnen jedoch weiter die Fibre-Channel-Erfahrung.

Zusätzlich zu den eher traditionellen Bereitstellungen erweist sich Fibre Channel als sehr nützlich bei der Unterstützung von vernetztem NVMe-Speicher: NVMe oFC (NVMe over Fibre Channel) hat sich in aller Stille zu einer starken Alternative zu NVMe oF (NVMe over Fabrics) entwickelt, da Systementwickler nach der besten Möglichkeit suchen, NVMe über Netzwerke zu nutzen.

Obwohl NVMe oFC derzeit nicht der Haupttreiber für die Akzeptanz ist, wird es bereits von mehreren führenden Marken, darunter etwa Dell und auch NetApp, unterstützt. Unternehmen sollten diese Entwicklung aufmerksam verfolgen.

Jüngsten Forschungsergebnissen zufolge wird sich der Markt für NVMe über Fibre Channel vermutlich sogar noch beschleunigen, da die Kunden Solid-State-Laufwerke (SSDs) bevorzugen. Diese bieten eine robustere Verschlüsselung und schnellere Datenübertragungsgeschwindigkeiten als Standard-SSDs, was insgesamt zu einem erhöhten Absatz von NVMe-Geräten führt.

Tim Klein, CEO von Atto Technology, findet den Fibre-Channel-Markt nach wie vor faszinierend.
Tim Klein, CEO von Atto Technology, findet den Fibre-Channel-Markt nach wie vor faszinierend.
(Bild: Atto Technology)

Die Aktivität auf dem Fibre-Channel-Markt ist derzeit so stabil wie auf keinem anderen Markt. FC-Technologien empfehlen sich einmal mehr als die perfekte Wahl für die Aufrüstung von Hochleistungsumgebungen – sowohl jetzt als auch in mittelfristiger Zukunft.

*Der Autor: Tim Klein ist CEO und Präsident bei ATTO Technology.

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