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Wasabi veröffentlicht Cloud-Speicher-Index Gebühren treiben die Kosten von Cloud-Speicher an

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Die Hälfte aller Cloud-Speicherkosten in der EMEA-Region entfällt auf Gebühren, wie der aktuelle Cloud-Speicher-Index von Wasabi zeigt. Dennoch planen die meisten Unternehmen, ihre Cloud-Speicherkapazität im laufenden Jahr zu erhöhen.

Der Trend zu „Cloud-first“ hält an – selbst hohe Gebühren für Cloud-Speicher sind dabei kein Hindernis, wie der Cloud-Speicher-Index von Wasabi zeigt.(Bild:  Roman /  Pixabay)
Der Trend zu „Cloud-first“ hält an – selbst hohe Gebühren für Cloud-Speicher sind dabei kein Hindernis, wie der Cloud-Speicher-Index von Wasabi zeigt.
(Bild: Roman / Pixabay)

Für den Cloud-Speicher-Index befragte Vanson Bourne im Auftrag von Wasabi 1.200 IT-Entscheider, die an Cloud-Speicherkäufen beteiligt oder für diese verantwortlich sind. Die Umfrage fand Ende vergangenen Jahres statt und berücksichtigte Organisationen mit mehr als 100 Mitarbeitern.

Gebühren schlagen Kapazität

Die Studie zeigt, dass 50 Prozent aller Speicherkosten in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) auf Datenzugriffs- und Nutzungsgebühren statt auf Speicherkapazität entfallen. Unternehmen wollen dennoch ihre Ausgaben für Cloud-Speicherdienste erhöhen. Geplant sind etwa die Förderung von Anwendungs- oder Infrastrukturmigration sowie das Vorantreiben der digitalen Transformationen und von Modernisierungsmaßnahmen. Im vergangenen Jahr überschritten in Deutschland 51 Prozent aller Unternehmen ihre Cloud-Speicherbudgets.

Eine „Cloud-first“-Strategie verfolgen hierzulande ebenfalls 51 Prozent aller Firmen. Bei der Wahl eines entsprechenden Speicheranbieters sind in der EMEA-Region vor allem Integrationen in Drittanbieter-Apps wie Salesforce und Veeam (43 %), Sicherheits- und Compliance-Funktionen (40 %) und Nachhaltigkeit (39 %) von Bedeutung. Multi-Cloud-Ansätze sind ebenfalls bei knapp der Hälfte (48 %) gefragt, um Anbieterbindung zu vermeiden.

KI und ML führen zu neuen Herausforderungen

Nahezu alle Befragten (99 %) haben 2024 KI oder Machine Learning eingeführt oder planen dies. Als Einsatzzwecke werden dabei vor allem die Beschleunigung von Produkt- und Dienstinnovationen und höhere betriebliche Effizienz genannt. In Deutschland sind die Top-Anwendungsfälle KI- und ML-Lösungen für Produktdesign, Lösungen für Sicherheit und Compliance, Systeme für Computer Vision sowie generative KI.

Ebenfalls fast alle Befragten (96 %) erwarten neue Herausforderungen hinsichtlich Cloud-Speicher im Zusammenhang mit KI und Machine Learning. Dazu zählen etwa das verteilte Speichern von Daten über mehrere Standorte hinweg (46 %), Datenbackup, -schutz und -wiederherstellung (43 %) sowie neue oder zunehmende Anforderungen an Speichermigration (42 %).

„Wasabis jährliche Studie zeigt erneut, dass der Fortschritt in Richtung Off-Premises-Cloud-Speicherlösungen eine Richtung ist, die fast alle Unternehmen einschlagen – und eine, die durch die Einführung von KI/ML-Anwendungen nur noch notwendiger gemacht wird“, erklärt Jon Howes, Vice President und General Manager EMEA von Wasabi Technologies. Die ständig wachsende Frustration über unnötige Gebühren und Anbieterbindung stelle aber eine Navigationsherausforderung für „Cloud-first“-Organisationen dar.

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