Innovation trifft Nachhaltigkeit: Auf der diesjährigen „Huawei Connect“ in Paris stellte der IKT-Konzern Lösungen von Cloud über Storage bis hin zu WAN vor. Die Vision für die europäische Zukunft: Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Huawei setzte bei der diesjährigen Huawei Connect Paris darauf, den technischen Wandel für den europäischen Markt voranzutreben.
(Bild: Paula Breukel)
Die diesjährige Huawei Connect Paris fand in der Paris Expo Porte de Versailles mit Blick auf den Eiffelturm statt. Huawei stellte seine Neuheiten vor, und dabei stand auch die Nachhaltigkeit im Fokus. Das Unternehmen strebt an, in Europa den digitalen Wandel entscheidend mitzugestalten – daher lautete auch das Motto des Huawei-Vizepräsidenten Michael Ma: „In Europa, für Europa; in Europa, für alle“.
Ken Hu, der rotierende Vorsitzende von Huawei, eröffnete die Keynote. Das Ziel des Unternehmens sei es, eine grünere und intelligentere Zukunft für Europa zu gestalten, in welcher Technologie für jeden zugänglich gemacht werde. Um dies zu verwirklichen, „hilft Huawei, den CO2-Fußabdruck zu verringern und die Effizienz erneuerbarer Energien zu erhöhen“, sagte Hu. Konkret habe das Unternehmen bereits bis Ende vergangenen Jahres in Europa dazu beigetragen, mehr als 200 Milliarden Kilowatt saubere Energie zu erzeugen und die Kohlenstoffemissionen erheblich zu senken. Hu sagte hierzu: „Das ist so, als würden 180 Millionen neue Bäume gepflanzt.“
Welche Neuheiten präsentierte Huawei?
So breit das Geschäftsfeld des IKT-Anbieters (Informations- und Kommunikationstechnologie) ist, so vielfältig waren auch die Neuheiten, die Huawei in Paris vorstellte. Ma, der neben der Rolle des Vizepräsidenten auch die Rolle des IKT Produktportfoliomanagement und -lösungen innehält, stellte neben den Produktneuheiten auch die Zukunftsvision Huaweis vor: „Für das Jahr 2030 sagen wir voraus, dass Fahrzeuge dank Big Data intelligente Entscheidungen treffen und uns automatisch dorthin fahren, wohin wir wollen.“
Die Produktneuheiten des Unternehmens umfassen die Bereiche CampusCloud, DCN (Dynamic Circuit Network), Storage, WAN (Wide Area Network) und Netzwerksicherheit. Der Präsident äußerte hierzu: „Wir haben mehr als 30 szenariobasierte Lösungen für sieben Schwerpunktbranchen in Europa entwickelt.“ Diese Branchen reichten von Behörden über das Gesundheitswesen bis hin zum Hotelgewerbe. Im Gesundheitswesen habe die Produktneuheit in Sachen Storage das Patientenerlebnis und die Effizienz des Arztes erheblich beeinflusst. Denn „mit der Lösung von Huawei konnte die Lese- und Schreibleistung um das 100-Fache verbessert werden“, so Ma. Somit werde die mittlere Abrufzeit auf drei Sekunden reduziert.
Die neue OceanStor-Serie
Weltweit setzten über 26.000 Kunden auf die Storage-Lösung OceanStor von Huawei. Beispielsweise verwenden laut Angabe des Herstellers mehr als die Hälfte der Top 100 Finanzinstitutionen weltweit die Speicherlösung. Auch bei den ISPs (Internet-Service-Provider) sei die Lösung sehr beliebt. Die Beliebtheit spiegelte sich auch im Gartner „Voice of the Customer“-Report wider – Huawei gewann dort den ersten Platz.
In Sachen Storage kündigte der Hersteller eine ganze Palette an Neuheiten an: Dr. Peter Zhou, der Präsident der Data-Storage-Produktlinie von Huawei, unterstrich: „Wenn Kunden einen Dorado kaufen, müssen sie sich keine Sorgen mehr über die Zukunft machen.“ Das Produkt sei KI-bereit, und daher sei die Investition in die All-Flash-Speicherlösung eine Investition in die Zukunft.
Peter Zhou erläuterte die technischen Details über die Storage-Produkte von Huawei.
(Bild: Huawei)
New-Gen OceanStor Dorado: Der All-Flash-Storage für missionskritische Anwendungen verfügt über eine IOPS (Input/Output Operations per Second) von einer Million, dank des neuen FlashLink 3.0. Darüber hinaus beträgt die Latenz 0,03 Millisekunden. Zudem ist die Speicherlösung bereit für die KI. Die Architektur erlaubt dem Anwender, einen Block-, File- und Objektspeicher auf dem Gerät zu sichern.
OceanStor Capacity Flash Storage: Der All-Flash-Speicher für unternehmenskritische Anwendungen unterstützt bis zu 128 Controller und bietet bis zu 16 PiB Kapazität.
OceanStor A Series: All-Flash-Speicher für LLM (Large Language Model).
OceanStor Pacific: Es handelt sich um einen Scale-Out-Storage mit einer Latenz unter einer Millisekunde. Geeignet ist die Serie unter anderem für Big Data und hybride Workflows.
Auf der Veranstaltung Huawei Connect Paris wurde nicht nur von den Storage-Lösungen erzählt, sie waren auch zum Anfassen nah.
(Bild: Paula Breukel)
Ein besonderer Fokus lag aufgrund der Schnelligkeit und der flexiblen Anwendung der Speicherlösung auf der New-Gen-Ocean-Dorado-Reihe. Außerdem ist die Baureihe KI-bereit, und die Verwendung von AIOps (Artificial Intelligence Operations) könne zur Erkennung von Ransomware-Angriffen beitragen. Die Speicherlösungen sind laut Angaben des Herstellers vor Ransomware-Angriffen maximal geschützt. Die Erkennungsrate für NAS-Systeme liege bei 99,99 Prozent und für SAN bei 96 Prozent.
Huawei setze dabei auf SSDs, da diese energiesparend seien, so Zhou. Dadurch seien sie nachhaltig und somit optimal für den europäischen Markt, unterstrich Zhou. Aber auch in Sachen Backup und Langspeicherlösung bietet Huawei Lösungen an:
OceanProtect: Die Flash-basierte Backup-Lösung OceanProtect bietet mit hoher Datenreduzierung, schnellen Wiederherstellungszeiten und Schutz gegen Ransomware eine Lösung für Rechenzentren.
OceanStor Pacific Object Storage: Für diese Speicherlösung gibt es keine Neuheiten. Sie dient zur Langzeitdatenspeicherung.
Darüber hinaus lud Huawei zur Veranstaltung Kunden ein, die berichteten, wie in ihrem Unternehmen die Storage-Lösungen Anwendung finden. Beispielsweise erläuterte der Schweizer Tom Lüssi, der Gründer und CEO von Naveum AG, welche Herausforderungen der Cloud-Anbieter meistert. Vertreten ist der Anbieter in vier Rechenzentren: „Außerdem haben wir ein Disaster-Recovery-Rechenzentrum, das räumlich von den primären Rechenzentren entfernt ist. Unsere Kerndienstleistung ist Infrastructure-as-a-Service (IaaS)“, konstatierte Lüssi. In den Rechenzentren verwendet Naveum sowohl OceanStor-Dorado-All-Flash-Systeme als auch OceanStor-Systeme. Lüssi erläuterte: „Sie können sich vorstellen, dass All-Flash ein Tier 1 ist. Der SSD-Storage dient als Tier 2. Also handelt es sich um ein Auto-Tiering-Storage (AST), zwischen SSD und Flash.“ Abschließend fasste der CEO zusammen, dass das Rechenzentrum aufgrund der Speicherlösungen bereit für die Zukunft sei.
Stand: 08.12.2025
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Dr. Thomas Eifert, der CTO des IT-Zentrums der RWTH Aachen, wiederum berichtete, vor welchen Herausforderungen Forschungseinrichtungen bei der Datenspeicherung stehen und wie in Nordrhein-Westfalen die Storage-Infrastruktur der Universitäten gehandhabt wird.
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