Mobile-Menu

DataCore-Umfrage „State of Storage 2024“ KI stellt Speicherumgebungen vor Herausforderungen

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Laut den Ergebnissen von DataCores aktueller Umfrage „State of Storage 2024“ fürchten 80 Prozent der Unternehmen eine Überlastung ihrer Infrastruktur durch KI. Zudem zeigte die Studie Lücken bei der Datenspeicherkapazität und im Management auf.

Wie DataCores „State of Storage 2024“-Umfrage zeigt, sorgt KI hinsichtlich der Speicherumgebungen teils für Sorgenfalten.(Bild:  Pete Linforth /  Pixabay)
Wie DataCores „State of Storage 2024“-Umfrage zeigt, sorgt KI hinsichtlich der Speicherumgebungen teils für Sorgenfalten.
(Bild: Pete Linforth / Pixabay)

Die seit 2011 jährlich stattfindende Umfrage „State of Storage“ wurde von DirectResearch im Auftrag von DataCore weltweit durchgeführt. Insgesamt nahmen 543 Datenexperten aus verschiedenen Branchen und Ländern teil, darunter 128 aus Deutschland. Der Fokus der Umfrage lag auf den aktuellen Trends rund um Datenspeicherung und KI.

Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass rund zwei Drittel (64 Prozent) der deutschen Unternehmen ihre Daten lieber lokal in Rechenzentren und/oder dezentral in verteilten Einrichtungen speichern wollen. In der aktuellen Speicherinfrastruktur fehlen laut den Befragten mitunter entscheidende Funktionen. Lücken zeigen sich demnach in den Bereichen Manipulationssicherheit der Daten (29 Prozent), ausreichende Speicherleistung (27 Prozent) sowie Hochverfügbarkeit (23 Prozent). Bedarf gibt es vor allem an einfacherer Speicherverwaltung (44 Prozent), möglichst ohne Bindung an einen einzigen Anbieter. Ein Drittel der Teilnehmer (33 Prozent) wünscht sich zudem die Möglichkeit, Speicherkosten bei Bedarf durch einen flexiblen Wechsel des Hardware-Anbieters zu senken.

KI und die Folgen

45 Prozent der deutschen Teilnehmer setzen bereits KI ein, weltweit sind es sogar 57 Prozent. In den USA ist die Quote der KI-Nutzer mit 69 Prozent am höchsten. KI kommt vor allem in IT (55 Prozent), Marketing (38 Prozent) und Kundenservice (26 Prozent) zum Einsatz. Allerdings ist nur jeder Fünfte (20 Prozent) zuversichtlich, mit dem vorhandenen Datenmanagement und der Datenspeicherung die KI-Workloads bewältigen zu können. Die restlichen 80 Prozent stufen ihr Vertrauen diesbezüglich auf einer Skala zwischen „mäßig zuversichtlich“ und „überhaupt nicht zuversichtlich“ ein. Vier von fünf Befragten (80 Prozent) erwarten Herausforderungen für ihre Speicherinfrastruktur bei der Unterstützung aktueller und künftiger KI-Workloads. Sorgen bereiten vor allem die Bereiche Datensicherheit (55 Prozent), Datenschutz (50 Prozent) und Compliance (25 Prozent).

Zwei Drittel (66 Prozent) der Umfrageteilnehmer gaben an, dass KI eine wichtigere Rolle bei der Gestaltung von Speichereffizienz und -leistung spielen soll. Für die Implementierung von KI-Funktionen in die Datenspeicherung sprechen vor allem intelligente Speicheroperationen (49 Prozent), eine bessere Überwachung der Speicherumgebung (39 Prozent), Kosteneinsparungen (38 Prozent) sowie die Automatisierung wiederkehrender Speicheraufgaben (36 Prozent). Es wird erwartet, dass KI komplexe Abläufe rationalisiert, die Ressourcennutzung optimiert und Leistungsanforderungen mit größerer Agilität und Präzision bewältigt.

Aktuelles eBook

Storage für HPC & KI

eBook Storage für HPC & KI
eBook „Storage für HPC & KI“
(Bild: Storage-Insider)

Speichersysteme für das HPC und für die verschiedenen Disziplinen der KI sind hohen Anforderungen ausgesetzt. Denn sie müssen enorme Datenmengen in kürzester Zeit bereitstellen oder sammeln. Wie können diese Herausforderungen gemeistert werden?

Die Themen im Überblick:

  • Aktuelle Trends in der Künstlichen Intelligenz
  • High-Performance Computing – Explosion der Innovationen
  • Künstliche Intelligenz – nahezu Echtzeit-Datenverarbeitung

(ID:50242984)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Data-Storage und -Management

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung