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Konvergente Systeme: Automatisierung, Skalierung und Cloud

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Fujitsu DI Blocks

Mit Verzögerung bringt Fujitsu seine Ende letzten Jahres angekündigten Dynamic Infrastructure Blocks (DI Blocks) jetzt auf den Markt. Als erstes erscheint die Dynamic Infrastructure for VMware vCloud noch in diesem Mai, ab August/September sollen dann die DI Blocks folgen. „Die Verzögerung ergaben sich durch Anforderungen der Kunden. Wir arbeiten an der Integration des eigenen Middleware-Stacks mit dem vCloud Director“, sagt Michael Homborg, Evangelist Enterprise Products, Product Sales Group Server. „Die Themen Sicherheit, Firewall und Mandantenfähigkeit stellten Herausforderungen dar, die wir erst so lösen wollten, wie unsere Kunden es für erforderlich halten.“

Damit hebt Homborg auch auf die Unterschiede zu den Systemen der Konkurrenz ab. Die Fabric Based Infrastructure, wie Fujitsu das System nennt, ist nicht nur ein vorkonfiguriertes Bundle mit einheitlichem Support. „Wir übernehmen die Verantwortung, alle Betriebssysteme für die gesamte Laufzeit des Systems End-to-End zu testen und dann als spezielles Patch-Paket dem Kunden bereit zu stellen. In Verbindung mit einem ILM-(Information Lifecycle Management) Konzept können wir die vCloud-Director-Umgebung sichern und wiederherstellen.“ Damit erweitert Fujitsu eine Begrenzung von VMware „die kein eigenes End-to-End-Backup-Konzept für die Cloud haben“, sagt Homborg. Das gesamte Patching von Server, Storage und Netzwerk wird in eine Referenzarchitektur eingespielt und über ein speziell entwickeltes ServerView Tool mit den Kundensystemen synchronisiert.

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DI Blocks sind speziell auf den Aufbau von Private Cloud-Infrastrukturen ausgelegt und nutzen einen eigenen Middlewarestack von Fujitsu. Sie bestehen aus aufeinander abgestimmten IT-Systembausteinen wie Server, Speicher und Netzwerk, sowie mit einander kombinierbaren Virtualisierungstechnologien. Die integrierte ServerView Resource Orchestrator Managementsoftware verwaltet die DI Blocks Umgebung dynamisch. Er ermöglicht die flexible und schnelle Verwendung von IT-Ressourcen in Private Cloud-Umgebungen.

Die DI Blocks sind nach Kundenbedürfnissen werksseitig vorintegriert und konfiguriert und eignen sich als 1:1 Migrations-Plattform zur Konsolidierung der kompletten, heterogenen (x86) Betriebssystem-Landschaft eines Kunden. Im Gegensatz zur Dynamic Infrastructure for VMware vCloud sind sie offener und unterstützen den parallelen Betrieb von unterschiedlichen Hypervisor-Technologien im Konzert mit dedizierten Server-Betriebssystemen.

Die DI Blocks-Systemkonfigurationen starten bei einem Entry System mit 64 Cores und reichen bis zu 1.152 Cores der Intel Xeon E5-2600-Serie. Der Arbeitsspeicher skaliert von 1,5 TeraByte bis über 55 TeraByte, die Speicherplatten-Kapazität kann aktuell bis zu 900 TeraByte betragen. Die autark agierende Umgebung wird über 10Gbit Ethernet Uplinks in das existente Active Directory des Kunden-Netzwerks eingebunden.

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