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Case-Study: Speicherplattformen von Western Digital unterstützen die Vodafone Studios Medienbibliothek mit riesigem Speicherbedarf

Ein Gastbeitrag von Uwe Kemmer* 4 min Lesedauer

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In professionellen Produktionsstudios entstehen hochwertige, datenintensive Videoproduktionen. Zur Bewältigung des Workflows und der großen Datenmengen setzt Vodafone auf die Speicherlösungen von Western Digital.

Um hochwertige Videoproduktionen erstellen zu können, sind entsprechende Speichersysteme Voraussetzung.(Bild:  ©metamorworks, Getty Images via Canva.com)
Um hochwertige Videoproduktionen erstellen zu können, sind entsprechende Speichersysteme Voraussetzung.
(Bild: ©metamorworks, Getty Images via Canva.com)

Die Erstellung von Video-Content im eigenen Haus wird für Unternehmen zunehmen wichtiger. Umfrageergebnisse belegen, dass Videos ein wichtiger Teil der Marketingstrategie sind und in diesen Bereich mehr Budget investiert wird als je zuvor. Auch für die interne Kommunikation nimmt die Bedeutung deutlich zu. Inhalte sollten zudem tagesaktuell und in kurzen Produktionszyklen erstellbar sein. Daher sind auch möglichst kurze Entscheidungswege ein wichtiger Grund, Inhalte im eigenen Haus zu erstellen.

Für diesen Zweck benötigen Unternehmen Produktionsstudios mit erstklassiger Ausstattung. Dazu zählen nicht nur Kameras und Mikrofone, sondern auch entsprechende Speicherlösungen, um das Filmmaterial zu sichern und schnell weiterzuverarbeiten. Welche Faktoren es zu beachten gilt, zeigt sich an der Fallstudie mit Vodafone Deutschland.

Multifunktional und 15-Meter-LED-Wand: die Vodafone Studios

Um mit den Anforderungen der ständig wachsenden, hochauflösenden Videoproduktion Schritt zu halten, brauchte es eine neue Arbeitsumgebung für das unternehmenseigene Produktionsteam von Vodafone. Daher eröffnete der Telekommunikationsanbieter in seiner Zentrale in Düsseldorf die Vodafone Studios – ein hochmodernes Videostudio auf 400 Quadratmetern mit multifunktionalen Räumen für Video- und Tonaufnahmen.

Der Hauptaufnahmeraum verfügt über drei 4k-Kameras, die mit 50 Bildern pro Sekunde arbeiten. Mittelpunkt des Studios ist eine 15 Meter breite gebogene LED-Wand, die Live-Produktionen mit erweiterter Realität (XR) erlaubt. Ein zweites, kleineres Aufnahmestudio beherbergt drei weitere Kameras, einen Greenscreen und Platz für zusätzliche Produktionskapazitäten.

Riesige Datenmengen, komplexer Workflow

Die Herausforderung bestand bei diesem Projekt darin, einen zuverlässigen und sicheren Speicherort für die Medienbibliothek des Unternehmens bereitzustellen. Die gesuchte Lösung musste mit den wachsenden Anforderungen schritthalten können und gleichzeitig im Budgetrahmen bleiben.

Zunächst galt es, den Datendurchsatz und die Gesamtkapazitätsanforderungen zu ermitteln und zu definieren, welches Speichermedium – SSDs, HDDs oder eine Kombination davon – sich am besten zur Unterstützung des Workflows eignet. Western Digital bewertete dabei den I/O-Bedarf der Studios auf der Grundlage der gewünschten Streaming-Raten sowie der Anzahl der Nutzenden und Videoredakteur:innen.

Ultrastar Data60: ideale Speicherlösung für die Videoproduktion

Gemeinsam konnte die ideale und passgenaue Lösung gefunden werden: eine Ultrastar Data60 von Western Digital mit einer Kapazität von 432 TB. Die hybride Speicherplattform der neuesten Generation bietet Spielraum für verschiedene Kombinationen aus HDDs und SSDs. Sie verfügt über ausreichend Speicherplatz, um den aktuellen Bedarf der Studios zu decken, und bringt die erforderliche Leistung für Echtzeitaufnahmen, 4k- und XR-Live-Produktionen mit. Dank ihrer Skalierbarkeit bewältigt die Speicherlösung auch zusätzliche Kapazitätserweiterungen und Upgrades problemlos. Durch den Einsatz weiterer Festplatten kann die Gesamtkapazität der Ultrastar Data60 bei Bedarf um zusätzliche 288 TB erweitert werden.

Das System ist speziell konfiguriert und auf die Übertragungskapazität des 10-Gigabit-Glasfasernetzwerks abgestimmt. So kommt die Ultrastar Data60 auf einen kombinierten Datendurchsatz von 1,5 Gigabit pro Sekunde (GB/s) mit temporären Spitzenübertragungsraten von bis zu 9 GB/s. Diese werden insbesondere bei einem zufälligen Lese-/Schreibzugriff von 512 kB erreicht, der für den Transport von Multi-Stream-Videos typisch ist. Der Zugriff auf die Dateien steht überall im Gebäude zur Verfügung. Und auch aus dem Homeoffice ist die Organisation des Contents dank der vollständig integrierten Umgebung über VPN ohne Probleme möglich.

Aufnahmen zuverlässig sichern – auch außerhalb des Unternehmens

Content entsteht aber nicht nur innerhalb der Studios, sondern auch zunehmend mobil – beispielsweise bei Dreharbeiten im Freien oder Events. Um auch unterwegs Inhalte zuverlässig sichern zu können, kommen mobile Lösungen von SanDisk Professional, einer Marke der Western Digital Corporation, zum Einsatz, die die benötigten Kapazitätsbedarfe erfüllen. Dazu gehören eine tragbare 2-TB-SSD sowie ein 96-TB-G-RAID-SHUTTLE – ein ultraschnelles mobiles Speichersystem, das speziell für anspruchsvolle Video-Workflows am Set oder im Studio konzipiert ist. Neben den erforderlichen Kapazitäten liegt das Augenmerk auch auf der Robustheit der SanDisk-Professional-Produkte. Daher sind mehrere SanDisk Professional PRO-READER, SanDisk-Extreme-PRO-SDXC- und -microSDXC-Speicherkarten sowie die RescuePRO-Deluxe-Software im Einsatz.

Skalierbarkeit und Kosteneffizienz als Erfolgsfaktoren

Mit der Kombination aus HDD- und SSD-Hybrid-Plattform sowie den leistungsstarken SanDisk- und SanDisk-Professional-Produkten bekommt Vodafone von Western Digital ein flexibles und skalierbares Gesamtpaket, das die kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Content-Speicherung erfüllt. Die verwendete Speicherplattform ist wesentlicher Teil einer erschwinglichen und zuverlässigen Medienbibliothek.

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Fazit: Video-Content im Trend – die richtige Speicherstrategie ist entscheidend

Die Vodafone Studios sind ein Beispiel von vielen, an dem ersichtlich wird, dass die Erstellung von Video-Content für Unternehmen im Trend liegt. Infolgedessen blicken Unternehmen und Produktionsfirmen einer enormen und kontinuierlich wachsenden Datenmenge entgegen. Für eine Medienbibliothek, ausgerichtet auf zukünftige Bedarfe im Bereich Videoproduktion, ist eine individuell angepasste Speicherstrategie ein essenzieller Baustein.

Uwe Kemmer, Director EMEA Field Engineering bei Western Digital.(Bild:  Western Digital)
Uwe Kemmer, Director EMEA Field Engineering bei Western Digital.
(Bild: Western Digital)

Diese hängt von verschiedenen Faktoren ab. So werden die Anforderungen an die Speicherlösung maßgeblich durch die zu erwartenden Datenmengen der Videoproduktionen, die gewünschten Streaming-Raten, die Anzahl der Videoredakteur:innen sowie die Notwendigkeit von speziellen Funktionen wie Echtzeitaufnahmen, 4K/8K- und XR-Live-Produktionen beeinflusst. Außerdem sind die Skalierbarkeit und Kosteneffizienz der gewählten Speicherplattform entscheidend, um den kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Content-Speicherung gerecht zu werden.

* Der Autor: Uwe Kemmer, Director EMEA Field Engineering bei Western Digital

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