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Barc-Survey Mehrwerte schaffen durch erfolgreiches Datenmanagement

Von Lucas Schmidt 3 min Lesedauer

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In fast jedem Unternehmen werden mittlerweile riesige Datenmengen verarbeitet. Der richtige Umgang mit ihnen ist demnach unabdingbar. Die von Barc erstellte „The Data Management Survey“ zeigt Trends und Ziele auf.

Eine große Menge an Daten kann schnell für Chaos sorgen. Datenmanagement hilft. (Bild:  Canva)
Eine große Menge an Daten kann schnell für Chaos sorgen. Datenmanagement hilft.
(Bild: Canva)

Was im 19. Jahrhundert das Gold war, wurde im Industriezeitalter das Öl. Heutzutage, inmitten der Digitalisierung, sind es die Daten. Für viele Experten scheint das noch untertrieben: Sie schätzen ihren Wert noch höher ein. Das Management dieser Ressource sollte also Priorität genießen.

In der „The Data Management Survey“ von Barc kristallisierten sich unter den Befragten dafür fünf Anwendungsfälle des Datenmanagements heraus:

  • Data Warehouse Automation: Prozess der Automatisierung von Methoden und Tools zur Pflege und Verwaltung eines Data Warehouse (DWA).
  • Data Preparation: Umfasst das Sammeln, Bereinigen, Aufbereiten und Bereitstellen von Daten. Ziel ist es, konsistente Daten in geeigneter Form für Analysezwecke zu liefern.
  • Data Cataloging: Service oder Tool, das verschiedene Daten-Assets in einem zentralen Metadatenverzeichnis verwaltet,
  • Data Intelligence: Transformative Methode, die Unternehmen nutzen, um ihre gesammelten Daten zu verstehen und zu nutzen, beispielsweise durch KI und ML.
  • Self-Service Analytics und Data Governance: Ökosystem, um Daten unter gesetzten Richtlinien selbst zu analysieren.

Vorteile für Unternehmen

Werden diese Anwendungsfälle gemeistert, können erhebliche Mehrwerte für Unternehmen geschaffen werden. Auf Platz eins geben 40 Prozent der Befragten „Gesteigerter Wert aus Daten“ an, dicht gefolgt von „Verbesserte Entscheidungsunterstützung“ mit 39 Prozent. Auf Platz drei nannten 38 Prozent die „schnellere Implementierung von Anforderungen“.

Mehrwerte des Datenmanagements.(Bild:  Barc)
Mehrwerte des Datenmanagements.
(Bild: Barc)

Aber: 43 Prozent der Befragten sehen keine oder nur geringe Kosteneinsparungen durch den Einsatz von Datenmanagement-Software. Der Nutzen jener scheint also eher darin zu liegen, aus Daten einen Mehrwert zu generieren, Vertrauen in diese aufzubauen und effizientere Prozesse für deren Nutzung und Entwicklung zu schaffen. Datenmanagement wird somit als Fundament für optimierte Datennutzung erkannt.

Fundiertes Datenmanagement kann messbaren Geschäftswert schaffen.

Timm Grosser, Autor von „The Data Management Survey 24“ und Senior Analyst bei Barc

Laut „MIT Technology Review Insights – Building a high performance data and AI organization“ ist erfolgreiches Datenmanagement ebenfalls dann erreicht, wenn die richtigen Benutzer auf die richtigen Daten zugreifen und daraus schnell Einsichten generieren können, die einen Wert für das Unternehmen schaffen. Der Wert der Daten ist somit unbestritten, eine Software fürs Datenmanagement also notwendig.

Wer hat die beste Software?

Hauptwettbewerber von Datenmanagement-Software.(Bild:  Barc)
Hauptwettbewerber von Datenmanagement-Software.
(Bild: Barc)

Barc befragte die Teilnehmer auch zum konkreten Einsatz von Software in Verbindung mit dem Datenmanagement. Als Hauptwettbewerber geht Microsoft aus der Umfrage heraus. 31 Prozent der Befragten geben an, Microsoft in ihrem Auswahlprozess berücksichtigt zu haben. Auf Platz zwei mit 21 Prozent landete der ursprüngliche Datenvisualisierungs-Anbieter qlik. Überraschend abgeschlagen mit 15 Prozent auf Platz fünf: SAP.

Im Sinne der Software-Auswahl zeigt also der Trend: Früher waren Plattformfunktionen bei der Auswahl sehr entscheidend. Heute ist es die Unterstützung von Anwendungsfällen. Dies spiegelt laut Barc ein harmonischeres Verhältnis zwischen dem IT-Verständnis von Geschäftsanwendungsfällen und den tatsächlichen Bedürfnissen des Geschäfts wieder. Das viele dieser Geschäftsanwendungen mittlerweile in den Bereich der KI und ML fallen verstärkt die Wichtigkeit eines guten Datenmanagements noch. Denn jede KI ist wohl nur so gut, wie die Daten mit denen sie gefüttert wird.

Über Barc und den Survey:

Barc ist ein Analystenhaus für Unternehmens-Software mit dem Fokus auf die Bereiche Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Content Management (ECM), Data, Business Intelligence (BI) und Analytics. 1999 als Spin-off der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg gegründet, verbindet das Unternehmen empirische und theoretische Forschung, Fachexpertise und Praxiserfahrung.
An der Umfrage haben 960 Menschen aus 61 Ländern über einen Zeitraum von fünf Jahren teilgenommen. Die Befragten arbeiten zu 87 Prozent in Firmen mit mehr als 100 Mitarbeitern. Aufgrund deren Aussagen wurden zusätzlich 21 Software-Lösungen unter die Lupe genommen.

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