Heutzutage gibt es für den Erfolg eines Unternehmens zwei wesentliche Faktoren: die richtigen Fachkräfte zu haben, und die Fähigkeit eines Unternehmens, das Beste aus diesen und ihren Ressourcen herauszuholen. Um dies zu gewährleisten, müssen Unternehmen alles nutzen, was die Digitalisierung zu bieten hat. Collaboration Hubs spielen dabei eine große Rolle.
Collaboration Hubs am Beispiel von Slack oder: Wie Digitalisierung den Weg zum Unternehmenserfolg ebnet – mit den richtigen Tools und Teamspirit.
(Bild: Slack)
Collaboration Hubs sind das Werkzeug, das dabei unterstützt, die richtige Balance für den Erfolg zu finden – eine Balance zwischen dem Fokus auf Know-how und der Miteinbeziehung einer gemeinsamen Unternehmensvision. Es ist wichtig, dass alle dieselbe Richtung einschlagen, eine gemeinsame Vision teilen und Wissen leicht zugänglich ist. Nur so kann ein Unternehmen die Innovationskraft steigern, Prozesse schneller und effizienter gestalten als bisher sowie einen starken Zusammenhalt unter allen Mitarbeiter fördern. Um konkurrenzfähig zu bleiben, ist es nicht notwendig, das Rad neu zu erfinden, um jeden Preis disruptiv zu sein oder die Dinge per se anders zu machen. Vielmehr geht es darum, neue Ansätze zu finden, um bisher versteckte und ungenutzte Potentiale zu erschließen. Collaboration Hubs bieten dafür den geeigneten Rahmen.
Den Weg zum Unternehmenserfolg mit anderen Augen sehen
1. Das „Team first“ – Mindset für die ideale Unternehmenskultur
Für eine effiziente und erfolgreiche Zielerreichung darf sich ein Unternehmen nicht nur auf die richtigen Technologien und Know-how verlassen. Die Reise zu langfristigem Unternehmenserfolg beginnt zunächst im Kopf aller Beteiligten. Collaboration muss als zentraler Ausgangspunkt dieser gemeinsamen Reise etabliert werden. Weg von einem „Top-down“-Ansatz, hin zu einem Kulturwandel, der von allen getragen und vorangetrieben wird. Der „Team-first“-Gedanke spielt hier eine wichtige Rolle, denn nur gemeinsam als Team erreicht man Großes – mehr, als es der Einzelne jemals könnte. Collaboration Hubs bilden nicht nur einen zentralen Ort für die Zusammenarbeit im Unternehmen sowie mit externen Partnern, sondern auch einen Dreh- und Angelpunkt für alle erfolgskritischen Faktoren eines Unternehmens – das Wissen, die Menschen und die Tools.
2. Effizientere Zusammenarbeit durch agile Strukturen
Agilität bedeutet Schnelligkeit, Anpassungsfähigkeit, Flexibilität, Dynamik und Vernetzung. Gerade im Auge der Digitalisierung ist es erfolgsentscheidend, dass Prozesse wie Datenmanagement und Wissensaustausch, aber auch das Onboarding neuer Teammitglieder optimiert und somit möglichst schnell und effizient erfolgen. Collaboration Hubs sind das Werkzeug, um an den agilen Stellschrauben des Unternehmens weiter zu drehen und sie noch mehr zu lockern. Dies geschieht unter anderem durch hürdenlose Kommunikation über das gesamte Unternehmen hinweg.
E-Mail ist die Standardkoordinationsstelle für Kommunikation und Go-to-Plattform, die wir nutzen, wenn es darum geht, externe Personen zu erreichen, aber innerhalb eines Unternehmens funktioniert sie nur bedingt. Enorme Informationsflüsse fließen durch sie hindurch, aber jeder hat nur einen winzigen Einblick. In Collaboration Hubs sind alle ausgetauschten Nachrichten in sogenannten Channels organisiert. Channels können für jedes Thema erstellt werden – Projekt, Team, Bürostandort, Geschäftseinheit oder temporäre Themen wie die Planung eines Offsite-Meetings.
Im Gegensatz zu E-Mails wurden Collaboration Hubs von Grund auf so konzipiert, dass sie sich in die Software-Tools integrieren lassen, die bereits täglich verwendet werden. Unabhängig davon, welche Tools man bereits nutzt, erhöhen Collaboration Hubs den Wert von Software-Investitionen erheblich, indem sie den Zugriff auf diese erleichtern, die Reaktionsfähigkeit erhöhen und die gemeinsame Nutzung erleichtern.
So hat jedes Teammitglied zu jeder Zeit in den Channels, in denen er Mitglied ist, uneingeschränkten Zugriff auf alle jemals ausgetauschten Nachrichten, Dokumente und Informationen. Dadurch ist nicht nur jeder Mitarbeiter immer up to date bezüglich Projekten und Aufgaben, sondern auch neue Teammitglieder sind schnell auf dem aktuellsten Stand. Es hat nicht mehr jeder nur seine eigene, teilweise fragmentierte Sicht auf Informationen, sondern einen umfangreichen, permanenten und durchsuchbaren Zugriff auf das gesammelte Know-how des Unternehmens.
3. Team-Performance steigern durch neues Wissensmanagement
Fachwissen gilt nach wie vor als eine der elementarsten Ressourcen und einer der wichtigsten Faktoren für einen Wettbewerbsvorteil. Viel zu oft geht dieses Wissen allerdings mit dem Weggang von Mitarbeitern oder durch ineffektives Wissensmanagement verloren. Collaboration Hubs wirken dem entgegen und fungieren als optimaler Wissensspeicher. Dank verschiedenster Suchfilter sind Informationen in Sekundenschnelle auffindbar und nach dem Weggang von Mitarbeitern weiterhin verfügbar.
Ein Beispiel: Die Suche nach dem Sales-Report aus dem letzten Quartalsmeeting. Stichwort: „Report Quartalsmeeting“; Channel: #sales-channel; gepostet von: Markus oder Lisa; Zeitraum: Oktober 2019. Durch diese neue Art von Wissensmanagement wird Platz geschaffen für eine effiziente Arbeitsweise und die wichtigeren Aufgaben.
Stand: 08.12.2025
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Oliver Blüher, Head of Sales, Germany bei Slack.
(Bild: Slack)
Fachkräfte sind knapp und werden verzweifelt gesucht. Bundeskanzlerin Angela Merkel plant sogar eine Initiative, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, indem sie Fachkräfte aus Indien rekrutiert. Ein notwendiger Schritt, da in fast 400 Bereichen ein Mangel an Spezialisten besteht. Um sicherzustellen, dass man über die richtigen Experten verfügt und ihre Ressourcen effizient und effektiv nutzt, braucht man keine tiefgreifenden Veränderungen, da diese oft den Teamgeist und die gemeinsame Vision gefährden. Durch den Einsatz von Collaboration Hubs können versteckte Potenziale entdeckt und genutzt werden, die oft den Unterschied ausmachen. Collaboration Hubs sind das Zentrum einer neuen Form der Zusammenarbeit und leiten einen Generationswechsel in der Arbeitsweise des gesamten Unternehmens ein.
*Der Autor: Oliver Blüher, Head of Sales, Germany, Slack.
Oliver Blüher ist seit Juni 2019 Head of Sales, Germany bei Slack. Von München aus verantwortet er das operative Geschäft für die DACH-Region, insbesondere die Einführung von Slack im B2B-Geschäft.