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Faszination Technik Naturinspiriertes Netzwerk als Gebäudefassade

Quelle: Covestro 1 min Lesedauer

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In unserer Rubrik „Faszination Technik“ stellen wir beeindruckende Projekte aus Forschung und Entwicklung vor. Heute: wie eine Faser-Wickeltechnologie Ästhetik, Festigkeit und Nachhaltigkeit verbindet.

Das Texoversum der Hochschule Reutlingen ist ein Referenzobjekt für eine neue Technologie, die das Bauwesen revolutionieren könnte: Die einzelnen Bauteile der Fassade wurden aus Fasern gewickelt, die mit einem speziellen Kunststoffharz fixiert wurden.(Bild:  FibR GmbH)
Das Texoversum der Hochschule Reutlingen ist ein Referenzobjekt für eine neue Technologie, die das Bauwesen revolutionieren könnte: Die einzelnen Bauteile der Fassade wurden aus Fasern gewickelt, die mit einem speziellen Kunststoffharz fixiert wurden.
(Bild: FibR GmbH)

Mit dem Texoversum hat die Hochschule Reutlingen ein europaweit einzigartiges Ausbildungs- und Innovationszentrum für die Textilindustrie in Betrieb genommen. Seine fast 2.000 Quadratmeter große textilartige Fassade verbindet die Innovationskraft dieser Branche mit der 160-jährigen Tradition des Textilstandorts Reutlingen. Denn die einzelnen Bauteile wurden aus Fasern gewickelt, die mit einem speziellen Kunststoffharz fixiert werden.

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Leichte, hochbelastbare Faserstrukturen

Die raffinierte Konstruktion wurde am Computer entworfen und basiert auf Carbonfasern, die von Robotern gewickelt werden. Ähnlich wie Netzwerke in der Natur, etwa in Spinnennetzen, Käferflügeln oder Palmenblättern, sind auch die Faserstrukturen sehr leichtgewichtig, aber zugleich hoch belastbar und kommen mit einem sehr geringen Materialeinsatz aus. Für die nötige Festigkeit und Dauerhaftigkeit des Verbunds sorgt das aliphatische Polyurethanharzsystem Desmocomp von Covestro, in dem die Fasern wie in einer Matrix eingebettet werden. Es ist sowohl beständig gegen Witterungseinflüsse und die energiereiche UV-Strahlung der Sonne als auch chemikalien- und flammbeständig.

Gesponnene Fassade erfüllt mehrere Funktionen

Im Texoversum übernimmt die gesponnene Fassade gleich mehrere wichtige Funktionen: Sie verleiht dem Gebäude eine einzigartige Optik und stabilisiert die umlaufenden Balkone. Zudem dient sie als Geländer und sorgt für die nötige Beschattung der dahinterliegenden Glasfront. Miterfinder der innovativen Technologie ist der Architekt Prof. Moritz Dörstelmann, dessen Unternehmen FibR auch die Fassade des Texoversum realisiert hat. Weitere Anwendungen sieht Dörstelmann in Dachkonstruktionen, Stützen und dem Innenausbau. Auch Naturfasern wie Flachs seien für die Wickeltechnologie geeignet.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal konstruktionspraxis erschienen.

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