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Faszination Technik Wie aus Äpfeln eine Alternative zu Leder entsteht

Quelle: Covestro 2 min Lesedauer

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In unserer Rubrik „Faszination Technik“ stellen wir beeindruckende Projekte aus Forschung und Entwicklung vor. Heute: wie aus Apfelabfällen eine zu mehr als 85 Prozent biobasierte Lederalternative entsteht.

Durch die Kombination der teilweise biobasierten Insqin-Technologie von Covestro mit unerwarteten Materialien wie Apfelabfällen entstehen innovative Lederalternativen.(Bild:  Covestro)
Durch die Kombination der teilweise biobasierten Insqin-Technologie von Covestro mit unerwarteten Materialien wie Apfelabfällen entstehen innovative Lederalternativen.
(Bild: Covestro)

Das dänische Unternehmen Beyond Leather Materials hat gemeinsam mit dem deutschen Werkstoffhersteller Covestro eine Schutzbeschichtung auf Basis seiner Insqin-Technologie für Beyond Leather Materials Leap entwickelt. Diese innovative Lederalternative wird aus Apfelabfällen hergestellt, die bei der Saft- und Apfelweinherstellung anfallen. Bei der neu entwickelten Beschichtung kommt die Insqin-Technologie zum Einsatz. Sie basiert auf Polyurethandispersionen, die zum Teil aus biobasierten Inhaltsstoffen hergestellt werden.

Etwa 25 Prozent eines Apfels werden nach dem Pressen weggeworfen. Wir wollten den Wert dieses Abfalls für hochwertige Anwendungen nutzen.

Mikael Eydt, Mitbegründer und CEO von Beyond Leather Materials

Apfelabfall verleiht Festigkeit und Geschmeidigkeit

Das Konzept von Beyond Leather Materials ist es, Apfelabfällen – von denen jedes Jahr etwa 4 Millionen Tonnen anfallen – wieder einen Wert zu geben. Das passiert durch Upcycling, bei dem daraus eine nachhaltigere Alternative zu herkömmlichem Leder aus Tierhaut wird. Durch den hohen Anteil an kurzen Fasern und Polymeren können Apfelabfälle einschließlich Kerngehäuse, Kernen und Stielen genutzt werden, um dem endgültigen Material Festigkeit und Geschmeidigkeit zu verleihen und die funktionalen und ästhetischen Eigenschaften zu erhalten, die Leder so beliebt machen. Bei der Herstellung von Leap wird die Apfelabfallmischung auf eine Tencel-Textilunterlage aufgebracht und mit einer Schutzbeschichtung versehen, die Insqin-PU enthält.

„Etwa 25 Prozent eines Apfels werden nach dem Pressen weggeworfen. Wir wollten den Wert dieses Abfalls für hochwertige Anwendungen nutzen. Wir sind der Meinung, dass die Erforschung von Abfallstoffen und die Nutzung von Upcycling entscheidend für die Reduzierung von Emissionen sind. Unsere Aufgabe ist es, zu zeigen, wie viel Wert eigentlich im Abfall steckt, und letztlich etwas Schönes aus Abfall zu erschaffen“, so Mikael Eydt, Mitbegründer und CEO von Beyond Leather Materials.

Für Brieftaschen, Geldbörsen und Schlüssel-Etuis geeignet

Diese neue Lederalternative, bei der mit Materialien der nächsten Generation experimentiert wurde, eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen und Branchen, darunter auch für typische Gegenstände aus Leder wie Brieftaschen, Geldbörsen und Schlüssel-Etuis und bald auch für die Innenausstattung von Automobilen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal konstruktionspraxis erschienen.

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