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Cybergefahren der Zukunft Wo sind meine Daten sicher?

Von Barbara Gribl 2 min Lesedauer

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Homeoffice und Smart Buildings stehen gerne im Visier von Hackern. Oder ist es gar der Firmenwagen, wo sensible Daten Gefahr laufen, in falsche Hände zu geraten? Wo sehen C-Level-Manager im DACH-Vergleich das größte Risiko für Datenmissbrauch?

Sind sensible Daten im Firmenwagen sicher? Oder macht sich der Hacker mit diesen auf und davon? Sophos untersucht in einer Studie, wo Manager im deutschsprachigen Raum die Cybergefahren der Zukunft sehen. (Bild:  Andrii - stock.adobe.com)
Sind sensible Daten im Firmenwagen sicher? Oder macht sich der Hacker mit diesen auf und davon? Sophos untersucht in einer Studie, wo Manager im deutschsprachigen Raum die Cybergefahren der Zukunft sehen.
(Bild: Andrii - stock.adobe.com)

„Chef, wie hältst du es mit der Cybersicherheit?“, ist die zentrale Frage in der Sophos-Studie. Wo sehen C-Level-Verantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) künftig verstärkten Bedarf an IT-Sicherheitsmaßnahmen? Die Virenexperten von Sophos sind diesen Fragen nachgegangen und haben die Ergebnisse in der Management-Studie zusammengestellt.

Netzwerke, Clouds, Smartphones, Laptops sind als Standards mittlerweile gut im Unternehmen geschützt. Dennoch gelten einzelne Bereiche für den Schutz sensibler Daten als besonders kritisch. Die überwiegende Mehrheit der Studienteilnehmer in Deutschland (67,7 %), Österreich (60 %) und der Schweiz (72 %) sieht laut Sophos-Studie diesen Bedarf beim mobilen Arbeiten. Und das beinahe einheitlich über alle befragten Branchen (Handel, Dienstleistung, verarbeitendes Gewerbe) hinweg.

Firmenwagen, Smart Building und Smart Factory im Fadenkreuz

An zweiter Stelle sensibler Sektoren stehen aus Sicht der befragten Manager die KI-Technologien mit 45,8 Prozent Nennung in Deutschland. Österreich hält Smart Building (intelligente Gebäudetechnik) mit 46 Prozent für wichtiger. Hier schafft es KI mit 42 Prozent lediglich auf den dritten Platz. Das Thema Smart Building rangiert für die befragten deutschen Unternehmen (36,4 Prozent) an vierter Stelle. Für wichtiger wird in Deutschland die Sicherheit von Firmenwagen erachtet (37 %).

Einschätzungen bei Automatisierungstechnologien

Automatisierungen und intelligente Vernetzungen in der Produktion – kurz Smart Factory – verdienen für die Schweizer Verantwortlichen ein höheres Sicherheitslevel; mit 46 Prozent steht es nach Remote-Arbeit und KI an dritter Stelle. In Deutschland sind es 35,8 Prozent.

Dass die eigene und IT-gestützte Energieproduktion, wie etwa Solarpaneele auf Firmendächern, sensible Daten weitergeben könnten, können sich am ehesten die Österreicher vorstellen (32 %), Deutschland sieht mit 28,4 Prozent hier etwas weniger Gefahr.

Virtuelle Welten und Robotik als unwahrscheinliche Cyberszenarien

Bei den virtuellen Themen geht die Vorstellungskraft der Manager in den drei deutschsprachigen Ländern weit auseinander. Die Gefahr durch virtuelle Welten wie Metaverse oder Avatar-Kommunikation laufen für die Deutschen mit 18,4 Prozent auf Platz acht. Für wenig wahrscheinlich halten es die Österreicher mit Platz neun und 12 Prozent. Die Schweiz kann hier mit 22 Prozent (Platz acht) ein gewisses Bedrohungspotenzial erkennen.

Dinge wie Google-Brillen, Headup-Display-Brillen, Augmented Reality sind wiederum für die Schweizer mit Platz zehn (12 Prozent) wenig wahrscheinliche Angriffsziele. Auch die deutschen Befragten können hier keine große Gefahr erkennen (17,9 %, Platz neun). Lediglich die Befragten in österreichischen Unternehmen können sich in diesem Bereich mit 22 Prozent (Platz acht) einen bestimmten Security-Bedarf vorstellen.

Während das Thema Robotik im Büroalltag, wie zum Beispiel der Kaffee-Roboter, für deutsche Manager als potenzielles Sicherheitsrisiko wenig denkbar erscheint (11,9 %), hält man das in der Schweiz zu 26 Prozent für gar nicht so unrealistisch. Dazwischen liegt bei diesem Thema Österreich mit 22 Prozent.

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