Der World Backup Day am 31. März ruft die kritische Bedeutung funktionierender Backup-Lösungen in Erinnerung.
Greg Hansbuer von DMP gibt 5 Backup-Tipps, wie Unternehmen ihren Daten zuverlässig schützen können.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Immer wieder kommen Notebooks abhanden, auf denen sich private und geschäftskritische, oft sensible Daten befinden. Datenträger werden durch Ransomware verschlüsselt. Wenn nun kein Backup der betroffenen Daten vorliegt, in Verbindung mit einer zuverlässigen und im Idealfall schnellen Wiederherstellung, ist das Schadenpotenzial groß.
Einer letztjährigen Bitkom-Umfrage unter privaten Computer- und Smartphone-Nutzern zufolge gaben 33 Prozent an, überhaupt keine Backups zu verwenden. Nur 45 Prozent legen regelmäßig Sicherungskopien ihrer Daten an, obwohl 51 Prozent Angst haben, dass ihnen wichtige digitale Daten unwiederbringlich verlorengehen. 20 Prozent haben schon einmal Daten wegen eines fehlenden Backups verloren, also jeder fünfte Nutzer digitaler Geräte.
Der nachlässige Umgang mit dem Thema Backup unter Privatnutzern, die zugleich oft Arbeitnehmer sind, zeigt auch Unternehmen den dringenden Handlungsbedarf auf. Mangelndes Risikobewusstsein bei gleichzeitig zunehmenden und immer raffinierteren Cyberangriffen machen eine solide Backup- und Recovery-Strategie für die Kontinuität des Geschäftsbetriebs unerlässlich. Die Bedrohung durch Ransomware, der anhaltende Trend zu SaaS-Anwendungen wie Office 365 und Salesforce und die Frage nach der Sicherheit von Cloud-Daten zeigen, dass ein funktionierendes Backup wichtiger denn je ist.
Diese fünf wichtigsten Tipps helfen bei der Auswahl der optimalen Backup-Lösung.
1. Eine einzige Backup-Lösung einsetzen
Wenn sich Unternehmen bei einem Vorfall auf mehrere Backup-Pakete verlassen müssen, wirkt sich dies oft negativ auf die Qualität aus. Da Backups in Unternehmen lange Zeit vernachlässigt wurden, sind die Managementkapazitäten oft nicht ausreichend, um die Lösung ordnungsgemäß zu warten. Darüber hinaus kostet eine Lösung mit mehreren Paketen zusätzlichen Speicherplatz, da globale Effizienztechniken fehlen.
2. Sicherstellen, dass das Backup vollständig ist
Es klingt einfach, aber es passiert immer noch viel zu oft, dass IT-Teams vergessen, einen neuen Server in das Backup aufzunehmen. Dies kann aus verschiedenen Gründen geschehen, wie Arbeitsüberlastung oder Kommunikationsfehler. Ein vollständiges Backup ist jedoch unerlässlich, um Datenverluste zu vermeiden. Das Backup muss zu einem festen Bestandteil von Projekten und Implementierungen werden.
3. Eine Backup-Richtlinie erstellen
Auch dies ist eine Selbstverständlichkeit, aber allzu oft entspricht die Praxis nicht den Erwartungen. Grundlegende Fragen wie die Häufigkeit und Aufbewahrung von Backups gilt es zu besprechen und die Ergebnisse festzuhalten. Ebenso ist darauf zu achten, dass die Anforderungen und Wünsche jährlich mit dem Set-up übereinstimmen.
4. Neueste Technologie für die Backup-Lösung einsetzen
Infrastruktur, Virtualisierung, Container, Microservices, Cloud und Serverless – dies sind nur einige der Stichworte des modernen IT-Alltags. Geschäftskritische Daten in allen Umgebungen müssen gesichert werden. Die IT-Abteilung muss sicherstellen, dass ihre Backup-Lösung dafür eingerichtet ist. Dies erfordert es, bei der Einführung neuer Technologien frühzeitig in einem Projekt oder Prozess das Thema Backup aktiv anzusprechen. Zu berücksichtigen sind auch Aspekte wie Deduplizierung, Live-Wiederherstellung und Speicherintegration, um das Backup gut und effizient zu machen.
5. Und zu guter Letzt: testen, testen, testen
Mindestens zweimal im Jahr ist es sinnvoll, eine Reihe von Szenarien zu testen. Nichts ist ärgerlicher, als nicht zu wissen, ob eine Wiederherstellung funktioniert oder wie lange sie dauert, wenn man sie wirklich braucht. Wenn möglich, ist es vorteilhaft, diese Tests zu automatisieren und sich Berichte erstellen zu lassen.
Greg Hansbuer, Regional Manager Germany Austria Switzerland, DMP.
(Bild: DMP)
Backups sind alles andere als nebensächlich. Die Berücksichtigung dieser fünf wichtigsten Tipps kann helfen, die richtige Backup-Lösung auszuwählen und optimal einzusetzen. Nur dann ist gewährleistet, dass Backups zuverlässig erstellt werden und Wiederherstellungen im Ernstfall ebenso zuverlässig gelingen.
* Der Autor: Greg Hansbuer, Regional Manager Germany Austria Switzerland, DMP
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