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KI und Analytics im eigenen Rechenzentrum AI-Inferencing und einheitlicher Datenzugriff für On-Premises

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Cloudera weitet seine KI- und Analyseplattform auf lokale Umgebungen aus. Mit Cloudera AI Inference und Cloudera Data Warehouse mit Trino könnten Unternehmen KI-Modelle und Datenabfragen im eigenen Rechenzentrum betreiben, ohne auf Cloud-Infrastruktur angewiesen zu sein.

Cloudera-CPO Leo Brunnick: „Unternehmen können KI und Analysen genau dort sicher einsetzen, wo sich ihre wichtigsten Daten befinden.“(Bild:  Cloudera)
Cloudera-CPO Leo Brunnick: „Unternehmen können KI und Analysen genau dort sicher einsetzen, wo sich ihre wichtigsten Daten befinden.“
(Bild: Cloudera)

Cloudera AI Inference soll es nach Angaben des Anbieters ermöglichen, beliebige KI-Modelle – darunter Large-Language-Models, Computer-Vision- oder Sprachanwendungen – direkt aus dem Rechenzentrum heraus bereitzustellen und zu skalieren. Die Lösung basiert auf Nvidia AI Stack, nutzt Nvidia-Blackwell-GPUs und integriert den Nvidia-Dynamo-Triton-Inference-Server sowie Nvidia-NIM-Mikroservices für Model-Serving. Laut Cloudera sollen Unternehmen damit KI-Workloads kontrolliert betreiben und sowohl Latenz als auch Compliance-Anforderungen besser steuern können. Zudem könnten schwankende Cloud-Kosten vermieden werden.

Security, Governance und Observability

Die On-Premises-Verfügbarkeit von Cloudera Data Warehouse mit Trino ermögliche ab sofort zentralisierte Sicherheit, Governance und Beobachtbarkeit über verschiedene Datenbestände hinweg. Integrierte KI-gestützte Analyse- und Visualisierungsfunktionen sollen es erlauben, Daten in umsetzbare Ergebnisse umzuwandeln, ohne Daten aus geschützten Umgebungen zu transferieren.

Erweiterte Visualisierung mit KI-Features

Cloudera Data Visualization erhält neue Funktionen, die KI-gesteuerte Workflows unterstützen sollen. Dazu zählen:

  • KI-Annotation: automatisch generierte Zusammenfassungen und kontextuelle Einblicke zu Diagrammen und Grafiken,
  • robuste KI-Funktionen: Funktionen bewältigen vorübergehende Probleme und bieten detaillierte Nutzungsanalysen,
  • KI-Abfrageprotokollierung und Rückverfolgbarkeit: Protokollierung jeder KI-Abfrage mit Nachrichten-ID, Zeitstempel und Fragestellung für Nachvollziehbarkeit,
  • vereinfachte Administration: SSO-basierte Konfiguration und rollenbasierte Verwaltung ohne fest codierte Anmeldedaten.

Daten im Data Warehouse

Laut Clouderas Bericht „The State of Enterprise AI and Data Architecture“ speichert fast die Hälfte aller Unternehmen ihre Daten in einem Data Warehouse. Der Anbieter argumentiert, dass der Zugriff auf diese Datenbestände durch KI-Anwendungen direkt im Rechenzentrum Sicherheitsrisiken minimieren und Compliance-Anforderungen besser erfüllen könne, da sensible Informationen nicht in externe Umgebungen übertragen werden müssen.

„Mit Cloudera AI Inference, Cloudera Data Warehouse mit Trino und Cloudera Data Visualization, die alle im Rechenzentrum verfügbar sind, können Unternehmen KI und Analysen genau dort sicher einsetzen, wo sich ihre wichtigsten Daten befinden“, sagt Leo Brunnick, Chief Product Officer bei Cloudera.

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