Mobile-Menu

Speichertipp: Automatisierung von Berechtigungen mit Cmdlets in der PowerShell Berechtigungen von Verzeichnissen mit PowerShell-Skripten ändern

Von Dr. Jürgen Ehneß 2 min Lesedauer

Berechtigungen lassen sich in der PowerShell mit Skripten steuern, sodass Admins mit einem Skript schnell mehrere Verzeichnisse erstellen und die Berechtigungen anpassen können. Wir zeigen in diesem Tipp, wie das geht.

Über die PowerShell lassen sich Berechtigungen mit Skripts verwalten.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Über die PowerShell lassen sich Berechtigungen mit Skripts verwalten.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Hier ist ein PowerShell-Skript, das die Berechtigungen für ein Verzeichnis in Windows ändert und erweitert:

# Importieren des erforderlichen ModulsImport-Module NTFSSecurity# Definition des Zielpfads und des Benutzers$folderPath = 'C:\path\to\your\directory'$userName = 'YourUserName'# Überprüfen, ob das Verzeichnis existiertif(Test-Path $folderPath){ # Zugriffsrechte an den Benutzer vergeben $acl = Get-NTFSAccess $folderPath # Berechtigung erstellen $permission = New-NTFSAccess -Account $userName -AccessRights FullControl -AccessType Allow -AppliesTo ThisFolderSubfoldersAndFiles # Berechtigung zum ACL hinzufügen $acl.AddAccess($permission) # ACL auf das Verzeichnis anwenden Set-NTFSAccess -Access $acl Write-Output "Berechtigungen erfolgreich geändert für: $folderPath" } else { Write-Output "Verzeichnis existiert nicht: $folderPath"}

Hier ist die Erklärung der einzelnen Befehle:

„Import-Module NTFSSecurity“: Dieser Befehl importiert das NTFSSecurity-Modul, welches Funktionen bereitstellt, um die Berechtigungen von NTFS-Dateisystemen zu manipulieren.

„$folderPath und $userName“: Hier definieren wir die Variablen für den Pfad des Verzeichnisses, dessen Berechtigungen wir ändern wollen, und den Benutzernamen, dem wir Berechtigungen gewähren wollen.

„Test-Path $folderPath“: Mit diesem Befehl überprüfen wir, ob das angegebene Verzeichnis existiert.

„Get-NTFSAccess $folderPath“: Mit diesem Befehl holen wir die aktuelle Zugriffskontrollliste (Access Control List, ACL) des Verzeichnisses.

„New-NTFSAccess“: Hiermit erstellen wir ein neues Access Control Entry (ACE) mit den angegebenen Zugriffsrechten, Zugriffstyp und Anwendungsbereich für den Benutzer.

„$acl.AddAccess($permission)“: Fügt das erstellte Zugriffsrecht der ACL des Verzeichnisses hinzu.

„Set-NTFSAccess -Access $acl“: Anwenden der aktualisierten ACL auf das Verzeichnis.

„Write-Output“: Gibt eine Meldung auf der Konsole aus: entweder dass die Berechtigungen erfolgreich geändert wurden, oder dass das angegebene Verzeichnis nicht existiert.

Bitte beachten Sie, dass Sie PowerShell mit Administratorrechten ausführen müssen, um Berechtigungen ändern zu können. Außerdem stellen Sie sicher, dass das NTFSSecurity-Modul installiert ist. Sie können es mit dem folgenden Befehl installieren: „Install-Module NTFSSecurity“.

Aktuelles eBook

Open-Source-Storage – Speicher-Software zum Nulltarif

eBook Open-Source-Storage
eBook „Open-Source-Storage“
(Bild: Storage-Insider)

Der Bedarf an Speicherkapazität steigt von Tag zu Tag – nicht nur, um die Daten von Produkten, Kunden und Transaktionen zu sichern, sondern auch, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen und Auditierungen gut zu überstehen. Eine leistungsfähige Storage-Lösung ist also gefragt. Eine kostenlose Option bietet Open-Source-Software für Storage, insbesondere dann, wenn man sie selbst den eigenen Anforderungen anpassen darf.

Die Themen im Überblick:

  • Warum Storage als Open Source?
  • NAS & Objektspeicher
  • Backup & Disaster Recovery
  • Dateisysteme
  • Technologiestapel & Ökosysteme

(ID:49611166)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Data-Storage und -Management

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung