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Speichervirtualisierung: die nächste Stufe zur Cloud, Teil 4

Bereitstellung von gemeinsam genutzten Speicher mit Starwind von Rocket Division

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Laufwerksfreigaben und iSCSI-Gerät einrichten

Im Test erstellen wir anschließend einige logischen Platten, die wir unseren Servern zuwiesen. Dazu ist im ersten Schritt durch die Option Connect eine Verbindung zwischen der Managementkonsole und dem Gerät aufzubauen, auf dem sich die iSCSI-Laufwerksfreigaben befinden. Die Managementkonsole erlaubt prinzipiell die Verwaltung mehrerer verteilter Starwind-Speicherfragmente. Im Test packten wir die Konsole auf das gleiche Gerät, auf dem sich auch die iSCSI-Freigaben befanden. Über „Add Device“ erfolgt dann die Einrichtung des eigentlichen iSCSI-Gerätes. Hierbei bietet das Tool mehrere Varianten an. Dazu zählen unter anderem die folgende Gerätetypen: Image Files, ein RAM Device, eine virtuelle DVD, ein SPTI Device, ein RAID-1 Mirror, eine Disk Bridge und ein Virtual Tape.

  • Image File: hierbei liegt die virtuelle Platte in einer Datei; dies ist eine gängige Variante
  • RAM: alle Daten liegen im RAM; dies ist schnell, bietet aber keinen Schutz gegen Ausfälle wie z.B. bei einem Rechnerabsturz
  • Virtuelle DVD: Das Laufwerk wird als ISO, MS CD, MS DVD erzeugt
  • Disk bridge device: hierbei kann die physische Disk auf eine iSCSI Target exportiert werden
  • Snapshot und CDP: unterstützt Snapshots und CDP-Sicherungsverfahren
  • RAID-1 Mirror: erzeugt eine gespiegelte Platte
  • SPTI device: erzeugt eine Platte mit einem SCSI Pass Through Interface
  • Virtual Tapes: ermöglicht die Erzeugung von virtuellen Bandlaufwerken

Im Test entschieden wir uns für die Einrichtung eines Image File. Hierbei wird das logische Laufwerk als Image-Datei auf diesem Server angelegt. Anschließend sind noch die Zugriffsrechte einzurichten. Und schließlich verbleibt noch der Target-Name. Über diesen findet der „Nutzer“ dieses Laufwerk. Als „Nutzer“ wählten wir im ersten Schritt einen Windows Server 2003. Zur Kopplung wird der iSCSI-Initiator benötigt. Dieser kommuniziert mit dem Target Softwaremodel auf dem Ziel. Wer noch die Ursprungsversion des Windows Server 2003 im Einsatz hat, muss die Software für den Initiator von der Microsoft-Website laden.

Bei neueren Betriebssystemen, wie etwa Windows Vista und Windows 7 gehören die iSCSI-Initiatoren bereits zum Standardumfang des Betriebssystems. Die Konfiguration des Initiators ist in der Anleitung gut erklärt und entspricht den Standardvorgaben. Der wichtigste Punkt ist wohl die Angabe des Target-Namens. Anschließend steht das Laufwerk im Gerätemanager zur Verfügung und kann mit den Standardfunktionen in Windows eingerichtet werden. Im nächten Schritt änderten wir die Konfigurationen, Größen und die Zugriffsrechte. Auch diese Aktionen wurden korrekt ausgeführt.

weiter mit: Speichervirtualisierung – Zusammenfassung

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