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BITMi warnt

Umdenken angestoßen
Woran zeigt sich das Umdenken beim Thema Wirtschaftsspionage? Seit den 70er Jahren betrafen Gerüchte und Mutmaßungen dazu vor allem das Spionagenetzwerk Echelon, welches Nachrichtendiensten der USA, Großbritanniens, Australiens, Neuseelands und Kanadas zugeordnet wird. 2001 wurde dessen Existenz in einem Paper der Europäischen Kommission bestätigt.
Im Jahre 2004 musste als Konsequenz eine NSA-Einrichtung im bayerischen Bad Aibling wegen des begründeten Verdachts auf Wirtschaftsspionage nach einer entsprechenden Empfehlung des parlamentarischen Untersuchungsausschusses die Pforten schließen. Danach ist es ruhiger rund um das Thema Industrie- und Wirtschaftsspionage geworden. Irgendwann war dieses Thema für viele wieder „Verschwörungstheorie“.
Bis Edward Snowden auspackte und glaubhafte Details zu den Nachfolgeprogrammen der USA und Großbritanniens publik machte.
Öffentliche Wahrnehmung
Seither sind Mainstream-Medien voll von dem Thema. Welt-Online berichtet beispielsweise im Artikel „Die anderen schnüffeln – Deutschland schaut nur zu“ vom „Selbstbedienungsladen Bundesrepublik“ dahingehend, dass im Gegensatz zum Bundesnachrichtendienst (BND) die ausländischen Geheimdienste von beispielsweise China, Russland und den USA „ausdrücklich die Lizenz zur Wirtschaftsspionage“ haben.
Daher gehe es nicht nur um die vieldiskutierte Privatsphäre, nicht nur um militärische Sicherheitsaspekte, sondern auch um „Geld, Arbeitsplätze und Standortsicherheit“.
Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über die großen Brüder und die Veränderungen im Problembewusstsein innerhalb der IT-Branche.
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