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Kooperation Cisco und RSA verschlüsseln im Netzwerk

Redakteur: Nico Litzel

Cisco und RSA, die Sicherheitsabteilung von EMC, wollen zusammenarbeiten und eine gemeinsame Technologie anbieten, um die Verschlüsselung von Daten auf Speichermedien und das Management der zugehörigen Schlüssel innerhalb des SAN zu vereinfachen.

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Ziel der Kooperation ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, verschiedene Compliance- und Datenschutzanforderungen einzuhalten. Die geplante Lösung wird aus Ciscos Storage Media Encryption (SME) bestehen und die Verschlüsselung von gespeicherten Daten als Fabric Service bieten. Anwender können dadurch Daten auch auf Medien sichern, die selbst über keine eigenen Verschlüsselungsmöglichkeiten verfügen. RSA wird den Key Manager beisteuern, eine zentrale Lösung für das Schlüssel-Management.

Cisco beabsichtigt, die SME in seine SAN-Fabrics zu integrieren, um so ein nahtloses Verschlüsselungsmanagement auf Netzwerkebene über verschiedene Speichermedien wie Festplatten, Disks und Virtual Tape Libraries hinweg anzubieten. Stand-alone Verschlüsselungs-Appliances sollen damit überflüssig werden. Die Lösung wird darüber hinaus ein offenes API (Application Programming Interface) für das Schlüssel-Management unterstützen.

Der RSA Key Manager generiert, speichert und vermittelt den Zugang zu den kryptografischen Schlüsseln und verwaltet zudem ihren gesamten Lebenszyklus. Dank eines Policy-basierenden Ansatzes können Administratoren Verschlüsselungsrichtlinien in einem zentralen System definieren und diese an mehreren dezentralen Verschlüsselungsendpunkten implementieren. Ein dezentrales Key Lifecycle Management verliert so nach Angaben der beiden Unternehmen erheblich an Komplexität.

Mit ersten gemeinsamen Lösungen wird im Herbst gerechnet.

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