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Speichertipp: Diagnose und Überwachung von HDDs, SSDs und NVMe-Datenträgern Clear Disk Info – portables Tool für den Überblick über Speichermedien

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

Clear Disk Info liefert einen kompakten Überblick über den Zustand angeschlossener Datenträger. Die Software wertet S.M.A.R.T.-Daten, NVMe-Health-Logs und weitere Kennzahlen aus und bereitet sie strukturiert auf. Ziel ist die frühzeitige Erkennung kritischer Abweichungen bei Hard Disks, SSDs und NVMe-Laufwerken.

Das portable Tool Clear Disk Info hilft bei der Prüfung von Datenträgern auf PCs und Servern.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Das portable Tool Clear Disk Info hilft bei der Prüfung von Datenträgern auf PCs und Servern.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Clear Disk Info dient der Zustandsanalyse angebundener Speichermedien und stellt gesundheitsrelevante Kennzahlen strukturiert dar. Das portable Werkzeug richtet den Fokus auf frühzeitige Erkennung kritischer Abweichungen, um Datenverluste und Systemausfälle zu vermeiden. Die Anwendung arbeitet portabel ohne Installation und benötigt nur eine einzelne Programmdatei. Bei unseren Tests konnten wir das Tool unter Windows 11 und Windows Server 2025 nutzen.

Clear Disk Info unterstützt klassische Festplatten, SATA-SSDs, NVMe-SSDs sowie über USB angebundene Speichermedien mit eingeschränktem Informationsumfang. Die Auswertung basiert auf S.M.A.R.T.-Attributen, NVMe-Health-Logs und gerätespezifischen Statusinformationen. Die Darstellung übersetzt Rohdaten in interpretierbare Werte und kombiniert Ist-Werte, Referenzwerte und erläuternde Beschreibungen in einer konsolidierten Ansicht. Manuelle Berechnungen entfallen, da Grenzwerte und Abweichungen intern ausgewertet werden.

Defekte auf SSD und NVMe erkennen

Die Benutzeroberfläche gliedert sich in eine Datenträgerübersicht im linken Bereich und eine Detailansicht für das ausgewählte Laufwerk im rechten Bereich. Bereits beim Start zeigt die Anwendung zentrale Zustandsindikatoren aller erkannten Datenträger an. Temperatur, Betriebsstunden, verbleibende Lebensdauer bei Flash-Speichern sowie Modell- und Serieninformationen stehen direkt zur Verfügung. Bei NVMe-Laufwerken ergänzt ein separater Abschnitt die kritischen Warnflags des Health-Logs, die binäre Zustände zu sicherheitsrelevanten Ereignissen abbilden.

Die Analyse gruppiert die Attribute nach Bedeutung. Kritische Kennzahlen mit prognostischer Relevanz für Ausfälle erhalten eigene Statusmarkierungen. Weitere Diagnosewerte liefern Hinweise auf Abnutzung, Übertragungsfehler oder inkonsistente Betriebszustände. Farbige Hervorhebungen signalisieren Abweichungen von Sollwerten und unterstützen die Priorisierung von Sicherungs- oder Austauschmaßnahmen.

Datenträger prüfen

Über das integrierte Menü lassen sich Aktualisierungsintervalle steuern, Datenträgerinformationen neu einlesen oder Ergebnisse als Textdatei exportieren. Zusätzlich integriert die Anwendung Systemfunktionen zur Datenträgerprüfung über „chkdsk“, zur Optimierung von Speicherlayouts durch TRIM oder Defragmentierung sowie zur sicheren Entfernung externer Medien. Selbsttests lassen sich direkt anstoßen, sofern das jeweilige Laufwerk diese Funktion unterstützt. Ein Zugriff auf die Windows-Datenträgerverwaltung steht ebenfalls bereit.

Ein optionales Überwachungsmodul erweitert den Funktionsumfang um kontinuierliche Zustandskontrolle. Für jeden Datenträger lassen sich individuell Attribute definieren, deren Änderungen protokolliert und ausgewertet werden.

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(Bild: Storage-Insider)

Speichermedien begleiten viele Nutzer und Unternehmen im Zusammenhang mit der Datenspeicherung, -verarbeitung, -verbreitung und ihrer obligatorischen Löschung (DSGVO) während ihrer gesamten Nutzung. Sollte man dafür HDDs oder SSDs wählen? Beide haben Vor- und Nachteile.

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