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Kubernetes feiert Jubiläum Cloud-native-Trends fürs Jahr 2025

Von Michael Matzer 3 min Lesedauer

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Portworx by Pure Storage nennt fünf Cloud-native-Trends für 2025 und zeigt auf, wie Kubernetes-Plattformen den Weg weisen.

Container-basierte Microservices-Architekturen werden heute häufig von Kubernetes orchestriert.(Bild:  Pure Storage)
Container-basierte Microservices-Architekturen werden heute häufig von Kubernetes orchestriert.
(Bild: Pure Storage)

Im Jahr 2024 feierte Kubernetes sein zehnjähriges Jubiläum, seitdem ist die Container-basierte Microservices-Technologie weit gekommen. Von den Anfängen als Open-Source-Projekt von Google bis hin zur Entwicklung zur De-facto-Container-Orchestrierungsplattform auf dem heutigen IT-Markt hat Kubernetes bei der Einführung in die Handhabung unternehmenskritischer Anwendungen in Unternehmen jeder Größe, von Start-ups bis hin zu den Fortune-500, sprunghafte Fortschritte gemacht. Das meint zumindest der Speicheranbieter Pure Storage, dessen Tochterfirma Portworx sich um Kubernetes-basierte Ressourcen kümmert.

Mit Blick auf das Jahr 2025 und das elfte Jahr von Kubernetes seien die Möglichkeiten, die sich am Horizont abzeichnen, beeindruckend. Die Branche entwickle sich rasant weiter, angetrieben von der steigenden Kundennachfrage und einer transformativen Marktdynamik, wie beispielsweise der generativen KI. Portworx by Pure Storage erwartet fünf grundlegende Entwicklungen.

Trend 1: Generative KI wird die Software-Entwicklung beflügeln

Die Kubernetes Data Management Platform von Portworx setzt auf beliebigen Kubernetes-Services auf, etwa von AWS oder MS Azure, und umfasst Funktionen für Speicherung, Backup und Wiederherstellung.(Bild:  Pure Storage)
Die Kubernetes Data Management Platform von Portworx setzt auf beliebigen Kubernetes-Services auf, etwa von AWS oder MS Azure, und umfasst Funktionen für Speicherung, Backup und Wiederherstellung.
(Bild: Pure Storage)

KI-Copiloten für die Software-Entwicklung, das Testen, das Debuggen und die Verwaltung von Anwendungen werden Entwickler zu Superentwicklern machen und die Entwicklungsgeschwindigkeit wie nie zuvor steigern“, so Pure. „Dieser Produktivitätsschub wird dazu führen, dass mehr Anwendungen auf interne Entwicklerplattformen und Enterprise-Application-Plattformen verlagert werden.“

Das bedeutet: „Kubernetes und Container werden noch wichtiger werden, da sich diese Anwendungen im KI-gesteuerten Software-Zeitalter rasant weiterentwickeln. Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit werden unerlässlich sein, um nicht auf der KI-Autobahn zurückzubleiben.“

Trend 2: Agentenbasierte KI wird Unternehmensabläufe verändern

„Bis Mitte 2025 werden Unternehmen damit beginnen, KI-Agenten abteilungsübergreifend einzusetzen, da große Sprachmodelle (LLMs) immer schneller, billiger und effizienter werden“, sagt Pure voraus. Diese Agenten würden die Betriebskosten erheblich senken und die Effizienz steigern, insbesondere in größeren Unternehmen, in denen der Umfang der Einführung zu erheblichen Gewinnen führen könne.

Trend 3: Unternehmens-KI wird in Aufzeichnungssysteme integriert

„Um Effizienzsteigerungen zu erzielen, werden Unternehmen generative KI-Stacks mit ihren Aufzeichnungssystemen (Systems of Record) zusammenführen“, so die Auguren von Pure. „Ob in der Cloud oder vor Ort, diese Stacks für die Stammdatenhaltung werden zunehmend auf Kubernetes und Container setzen, die für die Orchestrierung generativer KI-Workloads und die Gewährleistung von Agilität und Skalierbarkeit unerlässlich sind.“

Trend 4: Die digitale Transformation wird sich unter Kostendruck beschleunigen

„Da Chief Financial Officers – vulgo Finanzvorstände – auf schlankere IT-Prozesse drängen, werden CIOs und CTOs aggressive Modernisierungsbemühungen anführen. Unternehmen werden Cloud-unabhängige Strategien, moderne Anwendungs-Stacks und agile Orchestrierungsplattformen wie Kubernetes priorisieren.“ Diese Verschiebung werde die Einführung serverloser Technologien beinhalten, um Kosten zu senken und die Agilität zu verbessern.

Trend 5: Kubernetes wird zur einheitlichen Hybrid-Cloud-Plattform

Kubernetes eignet sich bekanntlich gut für die Verwaltung von Containern, aber es gibt einen Haken: „Container selbst sind von Natur aus kurzlebig, und Kubernetes-Anwendungen benötigen einen Ort, an dem sie ihre Daten langfristig speichern können“, weiß Pure. „Da Container häufig bereitgestellt und aktualisiert werden, benötigen Kubernetes-Anwendungen einen Speicher, der container- und anwendungsspezifisch ist, aber dennoch die Backup-, Wiederherstellungs- und Managementfunktionen herkömmlicher Anwendungen bietet.“

Kubernetes-Anwendungen umfassen mehrere Komponenten, nämlich Container, Pods, Datenträger und Konfiguration. Sie sind auf einen Server-Cluster verteilt. Deshalb müssen alle Komponenten gemeinsam gesichert werden, soll eine schnelle Wiederherstellung gewährleistet sein.

Kubernetes werde sich als Standard für die Orchestrierung von VMs und Containern durchsetzen und Cloud- und lokale Umgebungen unter einer API-Schnittstelle vereinen, wissen die Pure-Auguren. „Diese Entwicklung wird die Grenzen zwischen den verschiedenen Infrastrukturarten verwischen und Unternehmen eine nahtlose Hybrid-Cloud-Erfahrung bieten.“

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Unterm Strich

„Die oben genannten Trends unterstreichen, warum die Auswahl der richtigen Technologie in einer schnelllebigen Welt über Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens entscheiden kann“, so ein Sprecher von Pure Storage. „In den letzten zehn Jahren hat sich Kubernetes als Enterprise-geeignetes Container-Orchestrierungstool bewährt. Kubernetes muss aber mit den richtigen Management-Tools kombiniert werden, um das volle Potenzial dieser neuen Trends auszuschöpfen.“

IT-Teams sollten demnach den Einsatz einer Datenplattform in Betracht ziehen, die das Container- und VM-Datenmanagement vereinheitlicht. Zugleich sollte sie Unternehmen in die Lage versetzen, Workloads – ob unternehmensintern, generative KI oder VM-basiert – in großem Umfang und über jede Infrastruktur hinweg zu bewältigen.

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