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Commvault bietet Lösung für mehr Sicherheit Cloud Rewind: neue Wege für Cloud-Datenmanagement und Cyber-Security

Von Paula Breukel 3 min Lesedauer

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Cyber-Angriff, und alles steht still? Nicht ganz. Laut Commvault gibt es eine Methode, die mehr kann, als Daten zu retten – sie bringt ganze Systeme zurück. Doch wie funktioniert das?

Wie will Cloud Rewind Unternehmen dabei unterstützen, ihre Daten sicher zu speichern?(Bild:  Tida - stock.adobe.com)
Wie will Cloud Rewind Unternehmen dabei unterstützen, ihre Daten sicher zu speichern?
(Bild: Tida - stock.adobe.com)

Im Jahr 2021 verschlüsselten Angreifer nahezu die gesamte IT-Infrastruktur des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Sie verübten einen Ransomware-Angriff, der die Verwaltung für Wochen lähmte. Der Vorfall und zahllose andere machen deutlich: Nicht nur die Daten selbst, sondern auch die Konfigurations- und Infrastrukturelemente, die Cloud-Umgebungen zusammenhalten, sind essenziell, um nach einem Angriff schnell wieder handlungsfähig zu sein.

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Hier setzt Cloud Rewind von Commvault an: Die Lösung geht laut Hersteller weit über klassische Backup-Strategien hinaus, denn sie ermögliche es, ganze Cloud-Infrastrukturen, Abhängigkeiten und Konfigurationen schnell und konsistent wiederherzustellen. Doch wie funktioniert das in der Praxis?

Das erklärte Christian Kubik, der Manager Field Advisory Services Team EMEAI bei Commvault, in einem Gespräch mit Storage-Insider: „Mit Cloud Rewind wird die Cloud wirklich durchsucht und findet alle Ressourcen. Wir sichern nicht nur die Daten, sondern auch die Metadaten.“

Was tun im Falle eines Datenverlusts in Cloud-Umgebungen?

Kubik erläuterte, wie die Lösung Cloud Rewind den automatisierten Wiederaufbau von Cloud-Infrastrukturen ermögliche und Unternehmen dabei helfe, die Kontrolle über ihre Cloud-Daten zu behalten. Der Fokus liegt auf einem umfassenden Ansatz, der über traditionelle Backup-Lösungen hinausgeht. Und zwar setzt die Lösung neben Snapshots der Daten auf eine zusätzliche Sicherung der Metadaten.

Traditionelle Backup-Lösungen sichern in der Regel nur Daten wie virtuelle Maschinen oder Datenbanken. Wie der Experte erklärte, erfasst die Metadatensicherung demgegenüber auch die Konfigurationsdaten, die die Infrastruktur erst zusammenhalten, wie Netzwerkeinstellungen, Routing-Tabellen oder Sicherheitsregeln. Diese Lücke soll Cloud Rewind schließen, indem es nicht nur Daten, sondern auch die Metadaten miteinbezieht. Diese Kombination ermögliche es erst, eine Cloud-Umgebung ganzheitlich wiederherzustellen.

Hierzu sagte Kubik: „Wir gucken mit Cloud Rewind auf das große Ganze.“ Die Lösung sichere „konsistent über Snapshots“ die gesamte Infrastruktur und alle Abhängigkeiten. Dies ermöglicht laut Kubik, die Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt problemfrei wiederherzustellen. Die Wiederherstellungszeit betrage dabei „wenige Minuten“, so Kubik.

Cloud Rewind schützt vor Ransomware-Angriffen

Cloud Rewind stellt außerdem eine sogenannte Drift-Analyse an. Hierdurch könnten Unterschiede zwischen der aktuellen und der vorigen Cloud-Konfiguration festgestellt werden. Dies ermögliche Unternehmen, Änderungen oder Sicherheitsvorfälle schneller zu erkennen und entsprechend zu handeln. Somit unterstütze Cloud Rewind auch die Forensik nach einem Angriff. Denn die Drift-Analyse veranschaulicht, wann und wie Angreifer begonnen haben, Änderungen vorzunehmen. So könnten Backdoors oder andere Gefahrenquellen ausgeschaltet werden, erläuterte der Commvault-Experte.

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Weiterhin konstatierte Kubik, dass das jeweilige Unternehmensportfolio an Cyber-Resilienzstrategien mit Cloud Rewind ergänzt und vervollständigt werden könne, um jederzeit die Datensicherheit zu gewährleisten.

Christian Kubik, der Manager Field Advisory Services Team EMEAI bei Commvault, erklärte im Gespräch mit Storage-Insider, wie Cloud Rewind in der Praxis funktioniert.(Bild:  Commvault)
Christian Kubik, der Manager Field Advisory Services Team EMEAI bei Commvault, erklärte im Gespräch mit Storage-Insider, wie Cloud Rewind in der Praxis funktioniert.
(Bild: Commvault)

Kubik unterstrich, dass er die Zukunft darin sehe, eine Verknüpfung zwischen Disaster Recovery, Datenmanagement und Cyber-Security zu schaffen. Cloud Rewind sei dabei ein wichtiger Bestandteil. Commvault setze darüber hinaus darauf, den Unternehmen die Freiheit in der Speicherarchitektur zu überlassen. Das gelte auch für das gesamte Portfolio von Commvault. „Im Moment unterstützen wir die Cloud-Lösungen von AWS, Azure und Google Cloud Platform“, sagte Kubik, aber auch „On-Premises-Lösungen werden unterstützt, um den Kundenanforderungen gerecht zu werden“.

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(Bild: Storage-Insider)

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