Anbieter zum Thema
Die dritte und die vierte Generation
Mit steigenden Erwartungen an RPO & RTO setzte sich die lokale und die entfernte Datenreplikation als Sicherungsmaßnahme durch (Generation 3). Bei höchsten Ansprüchen wurde es Clustering. Für superschnelle Backups und Restores gewannen Snapshots als „logische“ Vollsicherungen (ohne alle Datenblöcke zu kopieren) an Bedeutung und stellen heute die vierte Generation dar.
Diese ist aber auf mindestens eine der übrigen drei Generationen angewiesen. Zum Einen sollten am Ende des Tages/Monats/Jahres Datenblöcke doch kopiert haben. Zum Anderen wegen der Redundanz und der Konsistenz bestimmter Applikationen. Manche Systeme wissen nicht, wie viel Snapshots sie vorhalten können, manche schaffen etwa ein Dutzend, manche um die 250. „Ich hasse Backup!“
Eine moderne Backup- und Restore-Strategie kann die hohen Erwartungen nur erfüllen, wenn sie auf alle vier Generationen setzt und eine Kombination der Verfahren zulässt, möglichst unter der Kontrolle einer übergeordneten Instanz: also klassisches Backup, Replikation und Snapshots.
Dieses Ziel ist aktuell mit jedem Backup-Hersteller schwer zu erreichen. Die Kunden sind es zum Beispiel gewohnt, dass sie von den bekanntesten Anbietern am Markt entsprechende Agenten für verschiedene Plattformen erhalten, um B2D2T durchzuführen. Beim Thema der Replikation ohne Agenten, sondern durch eingebaute Mechanismen der Speichersysteme, wird das Angebot schon überschaubarer. Und nur die wenigsten Backup-Hersteller können beim Thema Snapshot mitreden, vor allem, wenn es um das Sichern von virtuellen Umgebungen geht, auch außerhalb von VMware.
Und wenn man das Thema der Konsistenz anspricht, auch außerhalb von windowseigenen VSS, dann bleiben gerade mal eine Handvoll ausgewählter Anwendungen übrig.
„Was leistet Simpana 9 beim Thema Snapshots?“
Zuerst unterstützt es eine Reihe von Speichersystemen (siehe Bild 1 in der Bildergalerie) und bietet damit dem Kunden eine Plattformunabhängigkeit und Entscheidungsflexibilität für die Zukunft. Diese Liste wird ständig erweitert. Die Snapshots werden im ersten Schritt in einer Backup-Strategie vollwertig integriert. Sie werden über die API der Speichersysteme sozusagen von außen (extern) ausgelöst und können neben den eigenen (internen) Snapshots bestehen.
Ein Scripting dieser Abläufe ist nicht mehr nötig. Es bedarf lediglich einer Anmeldung am Storage-System von der Backup-Applikation aus. Simpana katalogisiert diese Snapshots und ordnet sie den gleichen Aufbewahrungsrichtlinien unter wie zum Beispiel die Backups von Datenbanken. Diese Snapshot-Bestände können selektiv auf Disk oder Tape weiter gesichert werden.
Im Restore-Fall sucht der Administrator nach den jüngsten Daten und stellt diese wieder her, unabhängig ob vom Band oder vom Snapshot. Je nach Speichersystem wird auch ein Snap Revert aus dem Simpana-GUI vollzogen. Ist die Aufbewahrungszeit der Daten abgelaufen, werden sie automatisch gelöscht auf – ganz gleich, ob sie auf Festplatte, auf einem Band oder als Snapshot vorliegen.
(ID:30836190)