Dell Technologies hat mit Nutanix zwei neue gemeinsame Lösungen vorgestellt. Die HCI-Appliance Dell XC Plus kombiniert Hardware von Dell Technologies mit Software von Nutanix und soll einen einfacheren Betrieb hybrider Cloud-Umgebungen erlauben. Zudem wird Dell PowerFlex in die Nutanix Cloud Platform integriert.
Zwei neue Lösungen führen Technologien von Dell und Nutanix zusammen. Weitere gemeinsame Integrationen dürften folgen.
Die bereits verfügbare HCI-Appliance Dell XC Plus soll die Komplexität von On-Premises- und Hybrid-Cloud-Umgebungen durch die Integration der Nutanix Cloud Platform in die PowerEdge-Server von Dell Technologies reduzieren. Mit ihrer zentralisierten Control-Plane, einem hohen Maß an Automation, dem integrierten Hypervisor Nutanix AHV und einer verteilten Cloud-Architektur soll sie Unternehmen einen einfacheren Hybrid-Cloud-Betrieb ermöglichen und die Performance optimieren. „Kontrolle und Flexibilität sollen dadurch keinen Widerspruch mehr bilden“, erläutert Travis Vigil, Senior Vice President in der ISG-Gruppe bei Dell.
Die Dell XC Plus ergänzt die existierende XC-Produktfamilie, die auf der XC Core aufbaut und Varianten der XC660 und XC760 umfasst. Dabei sind bereits Komponenten der Nutanix Cloud Platform integriert, so etwa der Hypervisor AHV und Nutanix Prism Central als Steuerungskonsole. Cyber-Security wird von Anfang groß geschrieben, von Secure-Boot über sichere Firmware bis hin zu Secure-Erase und Server-Lockdown.
Die neue Dell-HCI-Appliance Dell XC Plus lässt sich in sechs verschiedenen Varianten erwerben; darunter ist ein Modell für den Außeneinsatz.
(Bild: Dell Technologies)
Erst bei XC Plus ist die Integration vollständig. Wieder gibt es mehrere Konfigurationen der Hardware-Basis, angefangen bei zwei Versionen der XC660 (1U) und 760 (2U), dann aber auch mit der XC7625 (24 Laufwerke mit NVMe) und der XC4000 (4 x oder 8 x M2-Laufwerke in 2U) als robustes Modell für den Außeneinsatz. Auffällig ist die jeweilige Ausstattung mit RAM-Kapazität (bis zu 8 TB) und mit Speicherkapazität (bis zu 368 TB). Je nach Einsatzbereich und Workload unterscheiden sich die Modelle erheblich voneinander, so dass der Interessent gut beraten ist, sich vor dem Kauf zu informieren. Zwei Datenblätter auf der XC-Webseite liefern die nötigen Informationen.
Die Kombination der Software von Nutanix mit den robusten Poweredge-Servern bietet nach Dell-Angaben IT-Teams ein einheitliches Hybrid-Cloud-Framework und erlaubt ihnen eine nahtlose Verwaltung. Automatisierungsfunktionen sollen eine sichere, resiliente und agile IT-Umgebung gewährleisten. Zudem sorgen laut Dell Künstliche Intelligenz und Machine Learning für ein kontinuierliches automatisches Finetuning des Systems und optimieren die Ressourcenplanung für die Workloads.
Die Vorteile auf einen Blick:
Vereinfachung des Hybrid-Cloud-Betriebs: Die Kombination der Software von Nutanix mit den PowerEdge-Servern ermögliche nahtlose Verwaltung und eine vereinheitlichtes Hybrid-Cloud-Framework, wodurch IT-Teams sich auf Wachstum und strategisch wichtige Geschäftsziele konzentrieren könnten. Sie könnten Applikationen schneller bereitstellen und den Betrieb der Hybrid-Cloud vereinfachen, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Verschlankung und Beschleunigung von Betriebsabläufen: Die Automatisierungsmöglichkeiten sollen eine sicherere, resiliente und agile IT-Umgebung schaffen, die die Energie der Benutzer auf Durchbrüche statt auf Wartungsarbeiten richtet.
Steigerung der Performance: KI und Machine Learning sorgen laut Anbieter für ein kontinuierliches automatisches Finetuning des Systems und optimieren die Ressourcenplanung sowohl für traditionelle wie auch für moderne Workloads, beispielsweise generative KI.
„Unsere Kunden verlangen Flexibilität hinsichtlich der Architektur ihrer Infrastruktur“, berichtet Travis Vigil unter Berufung auf eine gemeinsame Dell-und-Nutanix-Analyse vom Juli 2024. Als Reaktion auf diese Nachfrage soll Dell PowerFlex als erste externe Speicherlösung mit der Nutanix Cloud Platform integriert und entsprechend unterstützt werden. Dell PowerFlex ist eine Software-definierte Infrastruktur, mit welcher der Nutanix AHV Hypervisor integriert wird.
Die gemeinsame Lösung soll den Kunden künftig mehr Flexibilität beim Storage bieten, sodass sie Computing und Storage unabhängig voneinander verwalten und einen Hypervisor ihrer Wahl verwenden können. Laut Travis Vigil sollen die Kunden damit „extrem hohe Performance bei hoher Skalierung“ erzielen können. Dabei könnten sie weiterhin die komplette Bandbreite der Software-Funktionen von Nutanix nutzen, unter anderem für Data Protection und Disaster Recovery, Networking und Security. Diese komplexen Infrastrukturaufgaben sollen die Kunden dennoch „mit Leichtigkeit“ bewältigen können.
„Dell PowerFlex with Nutanix Cloud Platform“ befindet sich noch in der Entwicklung und soll im Laufe des Jahres im Rahmen eines „Early Access“-Programms verfügbar werden. Travis Vigil stellt in seinem Blog weitere Integrationsoptionen zwischen der Nutanix Cloud Platform und Dells IP-basierten Speicherlösungen in Aussicht.
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