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Seagate Exos M und Ironwolf Pro Die ersten HAMR-HDDs sind allgemein verfügbar

Von Klaus Länger 1 min Lesedauer

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Die ersten Exemplare der Seagate Exos M, der ersten Serien-HDD mit HAMR-Technologie, ging an Rechenzentren. Nun sind die 30-TB-Festplatten Exos M und Ironwolf Pro über den Channel allgemein verfügbar. Es gibt von beiden Modellen auch 28-TB-Varianten.

Sowohl die Seagate Exos M als auch die Ironwolf Pro sind CMR-Festplatten. So sollen sie auch eine hohe Schreibgeschwindigkeit und Kompatibilität erreichen, die mit den größeren SMR-Modellen der Exos M nicht möglich sind. Diese bieten bis zu 36 TB Kapazität.(Bild:  Seagate)
Sowohl die Seagate Exos M als auch die Ironwolf Pro sind CMR-Festplatten. So sollen sie auch eine hohe Schreibgeschwindigkeit und Kompatibilität erreichen, die mit den größeren SMR-Modellen der Exos M nicht möglich sind. Diese bieten bis zu 36 TB Kapazität.
(Bild: Seagate)

Im Januar hat Seagate die Exos M mit bis zu 36 TB Speicherkapazität offiziell vorgestellt. Allerdings gingen diese ersten Serien-Festplatten mit Mozaic-3+-Technologie, Seagates HAMR-Implementierung, nur an Hyperscaler und ausgewählte Rechenzentren. Zudem handelte es sich um SMR-Festplatten, die für viele Anwendungen weniger gut geeignet sind. Nun macht der Hersteller zwei HAMR-Festplatten über den Channel allgemein verfügbar: die CMR-Variante der Exos M sowie die für den NAS-Einsatz entworfene Ironwolf Pro. Beide sind mit 28 oder 30 TB Speicherkapazität lieferbar. In dem mit Helium gefüllten 3,5-Zoll-Gehäuse rotieren jeweils 10 Magnetscheiben mit 7.200 U/min. Seagate gibt für die mit jeweils 512 MB Cache ausgestatteten SATA-HDDs einen maximalen kontinuierlichen Datendurchsatz von bis zu 275 MB/s an.

Die für NAS-Geräte oder Edge-Server bestimmte Ironwolf Pro verfügt im Gegensatz zur Exos M noch über zusätzliche Drehschwingungssensoren, die Vibrationen erkennen, damit diese über die Stellmotoren der Schreib-Lese-Köpfe kompensiert werden können.

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Bedarf durch KI-Anwendungen

Laut Seagate sollen die neuen Platten mit hoher Kapazität vor allem den durch KI-Anwendungen entstandenen Speicherbedarf decken, ohne dass dabei die Kosten aus dem Ruder laufen. Die Exos M wird dabei eher in großen Rechenzentren eingesetzt, die Ironwolf Pro soll ihren Platz an Edge-Standorten finden, an denen KI lokal eingesetzt wird, etwa für Videoanalyse oder vorausschauende Wartung. Eine Studie des Global Market Insights (GMI) sagt voraus, dass der globale NAS-Markt bis 2034 um jährlich 17 Prozent wachsen wird, wobei lokale KI-Workloads einen großen Anteil haben.

Die Seagate Exos M und die Ironwolf Pro mit HAMR-Technologie sind ab sofort verfügbar. Für die Exos M gibt der Hersteller Preisempfehlungen von 590 Euro (30 TB) und 566 Euro (28 TB) an. Die Ironwolf-Pro-Modelle sind mit 661 beziehungsweise 623 Euro (UVP) etwas kostspieliger. Im Preis sind hier aber auch drei Jahre Rescue-Data-Recovery-Services zur Datenwiederherstellung enthalten.

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