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Michael Matzer im Gespräch mit Alexander Wallner, NetApp, über moderne RZ-Infrastrukturen mit Systemblöcken und Objekten

Die Nachfrage nach Systemblöcken für die Private Cloud nimmt zu

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Entscheidend für den Kunden sei auch, dass ihm ein Migrations- und Wachstumspfad geboten werden, damit seine Investition geschützt ist.

Der Nutzer könne daher, so Wallner, mit Netapps kleinen Storage-Bausteinen anfangen und diese sukzessive durch leistungsfähigere austauschen, denn die Referenzarchitektur, die die Protokolle und die Verwaltung bestimme, bleibe ja gleich. "Und wem ein Flexpod nicht reicht, schließt nach dem Scale-out-Prinzip einen weiteren an und so weiter."

Virtuelle Maschinen kapseln

Doch wie verträgt sich ein solches System mit dem Herstellerversprechen heterogener IT-Landschaften? Solche gewachsenen IT-Strukturen nach dem Bauchladenprinzip führen heute zu Kostenexplosionen, besonders durch hohe Wartungskosten.

Heilmittel: Konsolidierung durch Virtualisierung und Kapselung, so dass ich die Applikation in VMs auf eine konsolidierte Hardware verschieben kann. Der nächste Schritt ist die Standardisierung der Vielzahl der Anwendungen auf einer oder zwei Shared Infrastructures.

Dies wiederum wäre ein Flexpod: Er bietet Compute, Storage, Network. Der IT-Manager kann alle Anwendungstöpfe, die in VMs vorliegen, auf einer hochautomatisierten Hardware-Plattform verwalten. Zugleich kann die Migration der Daten aus den VMs erfolgen, so dass auf einem Server alle Daten optimiert (komprimiert, dedupliziert) und leicht sicherbar abgelegt werden können.

Die Dual-Vendor-Strategie lohnt nicht mehr

Ein wichtiger Trend spricht für solche Shared Infrastructures bzw. Systemblöcke: Die Kunden gehen zunehmend weg von der Dual-Vendor-Strategie zur Single-vendor-Strategie. Den Grund erklärt Wallner einleuchtend: "Die kurzfristigen Kostenvorteile, die ich in einem Preiskrieg zweier Mitbewerber, die ich gegeneinander antreten lasse, erzielen könnte, sind nicht mehr so hoch wie der Vorteil, den ich langfristig erziele, indem ich auf einer einzigen Plattform konsolidiere und standardisiere."

Dennoch müsse der CIO 30 bis 40 Prozent Kostenreduzierung pro Jahr realisieren. Der teuerste Kostenfaktor ist das Personal: "Wenn hoch-automatisierte Infrastrukturen IT Mitarbeiter entlasten - wie das etwa beim Netapp-Kunden Langenscheidt 2012 der Fall war - und diese damit für Business-Innovation und -Transformation (wie beispielsweise Web- oder App-Programmierung, Social Media usw.) eingesetzt werden können, dann ist der Vorteil noch einmal höher als durch die reine finanzielle Kostenreduktion.."

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